Astralwesen

 

I. Was ist ein Astralkörper?

 

Wir haben bislang schon die Begriffe wie Geist- und Astralbewusstsein kennengelernt und den virtuellen Astralraum. Doch viel Verständnis über die Wesen, die in diesen Räumen leben, haben wir noch nicht gewonnen.

Zuallererst muss uns klar werden, dass jedes Bewusstsein immer ein Wesen voraussetzt, welches dieses Bewusstsein hat und einsetzt. Ein Geist-Bewusstsein setzt also ein Geistwesen voraus und ein Astralbewusstsein ein Astralwesen. Wenn wir uns noch einmal unsere Skizze über den holographischen Wellenraum anschauen, dann können wir jetzt die richtigen Begriffe einsetzen:

 

 

Salopp ausgedrückt haben Geistwesen mit ihrem Geistbewusstsein mit Hilfe des Quanten-Wellenfeldes Fantasiefiguren geschaffen, die all ihre Energien und Träume erfahren und ausleben können. Diese Figuren sind die Astralwesen. Geistwesen können - wie jeder gute Regisseur - viele Figuren ins Spiel bringen; also viele Astralwesen. Um die Sache noch lebendiger zu machen, werden die Astralwesen vom Geistwesen in weitere Bruchstücke ihrer selbst aufgesplittet. Das sind die Astralkörper, die einzelne Aspekte des Astralwesens verkörpern.

Jeder Astralkörper ist also ein bestimmter Ausdruck und Aspekt des Astralwesens. Jede Inkarnation in einem virtuellen Körper hat einen eigenen Astralkörper, welchen er durch alle weiteren Inkarnationen beibehält. Im diesem Astralkörper werden die Energien aller Inkarna-tionen gespeichert. Jeder Astralkörper macht eine Entwicklung entweder in Richtung des positiven oder negativen Pols.

 

Das Astralwesen besteht aus multiplen Astralkörpern:

Robert Monroe, der Pioneer der außerkörperlichen Erfahrungen, berichtet darüber in seinem Buch "Über die Schwelle des Irdischen hinaus" (SS. 177 ff.) Dort schildert er eine Begegnung mit seinem "Geistführer", der ihm die verschiedenen Inkarnationen und Verbindungen aufzeigt. R. Monroe will wissen, seit wie langer Zeit er schon ist:

 

Seit wie langer Zeit wir schon sind? Wir können es nicht auf dein System der Zeitmessung übertragen. Soll ich dir etwas zeigen? [GF]

O ja, bitte ... ... Und da waren sie, Tausende und aber Tausende von Linien, jede einzelne glühend vor Energie, und sie breiteten sich nach außen hin in alle Richtungen aus, dort beginnend, wo ich mich ... wo mein Ich-Dort {Astralkörper} sich befand! Einige Linien leuchteten hell, andere nur schwach, doch jede von ihnen endete in etwas, das ein Bündel von Schwingungen zu sein schien ... ein anderes Ich-Dort. Wie hatte ich je eine solche Verbindung übersehen können? [Monroe]

Du hast sie nicht übersehen. Du hast sie nur anders wahrgenommen. Das hier ist die Summe aller Persönlichkeiten, die wir je gewesen sind, in Verbindung mit all denen, an die wir denken und die an uns denken. Die hell leuchtenden sind Verbindungen, die im Zusammenhang mit deiner jetzigen Lebenszeit stehen.

Mein Gott!

Nein, mein Freund. Kein Gott, so wie du ihn dir vorstellst, ist anwesend. Tut uns leid.

 

Jeder Teil dient dem Ganzen (Astralwesen):

Jeder Astralkörper, wie auch dessen Inkarnationen, trägt gleichberechtigt dazu bei, dass alle anderen Teile vorankommen und das Astralwesen aus allen Erfahrungen die Quintessenz lernt, nämlich dass sich nur eines lohnt: Das ist die Verwirklichung von Liebe in jedem Augenblick. Wenn es das gelernt hat, kann es das  Duale System wieder verlassen und zurückkehren in den Geist- und Lichtraum. Der Fortschritt jedes einzelnen Astralkörpers hilft dem Ganzen.

 

Begriff und Beschaffenheit:

Die Bezeichnung “Astralkörper” leitet sich ab von dem lateinischen Wort "astralis", was sternenartig bedeutet. Platon berichtet in seinem Werk "Timaios", dass jede Seele einem Stern zugordnet sei. So zeige jede Seele einen Teil des Kosmos an. Der Astralkörper sei eine “Hülle”, ein “Gewand” der Seele oder auch ein “Seelenfahrzeug”. Die Bezeichnung des Seelenfahr-zeugs als „sternartig“ taucht erstmals beim spätantiken Neuplatoniker Proklos auf. Der Astral-körper wird auch Astralleib oder "ätherisches Doppel" genannt, da er dieselbe Form hat wie der physische Körper. Bei Astralreisen weist er auch die entsprechenden Attribute auf, z.B. die-selbe Kleidung, Frisur usw.

Nach alter Yoga-Tradition besteht der Astralkörper aus 19 Elementen: den fünf Organene der Handlung (Karma Indriyas), den fünf Wahrnehmungsorganen, oder Organen des Wissens (Jnana Indriyas), den fünf Pranas (Vayus) und den vier Teilen des Antahkarana - der Psyche oder des "inneren Instruments". Zu diesen vier Teilen gehören das Denken (Manas), der analysierende Intellekt (Buddhi), das Unterbewusstsein (Chitta) und das Ichbewusstsein (Ahankara). Er enthalte fünf feinstoffliche Hüllen, Koshas, die durch yogische und tantrische Techniken transzendiert und gereinigt werden können.

 

Der Astralkörper besteht aus Quanten in Wellenform:

Ich denke, dass wir nicht so viele Unterscheidungen brauchen, um das Wesen des Astral-körpers zu verstehen. Dieser Astralkörper existiert ebenfalls nur im astralen Quanten-Wellenfeld und besteht auch aus Quanten, also denselben Photonenstrukturen, die die virtuellen Körper bauen. Doch liegen diese Quanten nur in reiner Wellenform vor und haben noch keine virtuelle Teilchenstruktur angenommen. (Vgl. Aufbau des Holoversums) Nur Hellsichtige mit höheren astralen Fähigkeiten können diese Quantenwellen wahrnehmen. Für sie sieht der Astralkörper wie ein Plasmakörper aus. Doch besteht er nicht aus Plasma, das atomare oder molekulare Strukuren aufweist, sondern aus wellenförmigen Quantenstrukturen. Deshalb verwende ich nicht gerne den Begriff "feinstofflich", sondern rede lieber von Quanten-körpern in Wellenform.

Der Quantenkörper hat spezielle Verteilerzentren, um die Quantenwellen zu verteilen. Das sind die Chakren oder auch Chakras. Er hat Kanäle, die nennen sich Nadis, in denen die Astralenergien fließen. Diese werden in der Yoga-Tradition mit "Prana" bezeichnet.

 

Welche Energien fließen im Astralkörper?

Diese Astralenergien bestehen aus ätherischen, emotionalen und mentalen Energien, die in Energie-Paketen transportiert werden. Ich nenne sie Astral-Bits. (Vgl. Ätherische Puls-Energie)

An der Qualität der Energien in den Chakren kann man die Qualität der Energien des Astral-körpers ablesen. Sind in den Chakren negative Energien, dann wird dort der gesamte Bereich des Astralkörpers verdunkelt und verschmutzt. Hellsichtige können diese Verunreinigungen im Astralkörper sehen. Solange jedoch der Astralkörper nicht durch negative Energien "verschmutzt" ist, sind seine Farben klar und deutlich. So sieht ein "gesunder" Astralkörper aus.

Diese Farben und Energie-Zustände sind nicht statisch, sondern ständig in Bewegung. Je nach Gemütszustand herrschen die betreffenden Farben nur für kurze Zeit vor. Es ist also ein ständiges Wechselspiel von Farben und Energien. Stark wechselnde Gemütszustände weisen immer darauf hin, dass fremde Energien am Werk sind und die Energien durcheinander bringen. Das Gesamt-Energiefeld (Aura) soll bis zu einer Reichweite von 150 cm reichen.

 

Dunkle Energie-Wolken:

Immer wenn sich das Wach-Bewusstsein für negative Energien entscheidet, verdunklen die negativen Energien den Astralkörper wie dunkle Energie-Wolken. Je mehr solcher Energie-wolken entstehen, umso mehr behindern und blockieren sie den Fluss der Energien im gesamten System und führen zu schlimmen und leidvollen Lebens- und Energie-Zuständen. Bei Menschen mit vielen negativen Energien kann man kaum noch Farben wahrnehmen, da die vielen dunklen Energiewolken dann fast alles verfinstern und blockieren:


 


 


Karmischer Ballast:

Keith A. Sherwood (Chakras und Karma) bezeichnet die Summe der astralen Energien, die sich durch Gedanken, Gefühle, Triebe, Wünsche und Ängste in den einzelnen Astralkörpern über alle Inkarnationen hinweg angesammelt haben, als "karmischen Ballast", was - wie ich finde - ein sehr treffender Ausdruck für diese dunklen Energiewolken ist. All dieser „Ballast“ blockiert und verstopft die Energie-Adern, so dass die Körperzellen nicht mehr richtig versorgt werden können und auch der Austausch der Energien über die Chakren und Kanäle nicht mehr richtig stattfinden kann.

Auch wird dadurch der Zugang zu den höheren Energien blockiert. Je mehr negative Energien vorhanden sind, umso dichter wird der Ballast und lässt keine hellen, positiven Energien mehr durch. Dieser Ballast wird durch den Resonanzeffekt immer dichter. Denn negative Energien ziehen durch ihre energetische Anziehungskraft - die Resonanz - andere negative Energien an und verstärken sich dadurch immer mehr.

Dann ist ein Zugang zum inneren Wahren Wesen und Lichtkörper schier unmöglich. Die dichten Energien blockieren einfach den Fluss höherer Energien und erdrücken alles Licht.

 


 

Befreiung von Blockaden und dunklen Energie-Wolken:

Unsere erste Aufgabe muss es also sein, unseren Astralkörper von den Blockaden und dunklen Energie-Wolken zu befreien, um Gesundheit und Selbstverwirklichung zu erreichen.

Die Befreiung von den Blockaden erreichen wir durch die Reinigung unserer Chakren, wie im Kapitel Chakren-Reinigung beschrieben. Dann leuchten die Farben wieder hell und sauber und die ätherischen Energien können wieder optimal im ganzen Körper fließen und zirkulieren. So sieht ein selbstverwirklichter Astralkörper aus:
 

 


 

 

Kein Energiekörper ist sündhaft oder böse:

Kein einziger Quantenkörper, egal ob aus Wellen oder virtuellen Teilchen, ist böse oder der Erbsünde unterworfen, wie es so oft heißt. Alle Energiekörper sind nur Hologramme und Illusionen. Nicht die "Hardware" ist fehlerhaft, sondern die "Software", die sie entstehen lässt - also das Astralbewusstsein, das diese Energiekörper steuert. Solange in diesem Bewusstsein negative Energien vorherrschen, solange wird auch der Energiekörper davon gesteuert. Unser Energiekörper drückt also nur die Energien aus, die im Astralbewusstsein vorhanden sind.

 

Der "gesunde" Astralkörper ermöglicht den Zugang für höhere Energien:

Wenn der Astralkörper wieder energetisch gesund ist, dann können die höheren und feineren Energien aus dem Wahren Wesen (Geistwesen) und Lichtkörper ins Wach-Bewusstsein einfließen und sich im Energiesystem ausbreiten. Dadurch werden die Chakren mit immer höheren und positiven Energien erfüllt und wir können unsere nächsthöhere Dimension erreichen, d.i. die 4. Dimension. Das ist gleichbedeutend mit der Öffnung des Herzchakras, welches das Tor zur 4. Dimension der Liebe ist. Dann können auch immer mehr Lichtenergien in uns fließen und unser Lichtkörper gewinnt immer mehr Raum in uns und kann dann selbständig die negativen Energien transformieren und immer mehr die Licht-Liebe aus-strahlen.


 

 

 

Stand: Febr. 2020

©