Astralkörper

Astralwesen:

 

3. Unterscheidung zwischen Astralwesen und Astralkörper:

Wir haben bislang schon einige Begriffe wie Geist- und Astralbewusstsein kennengelernt und den virtuellen Astralraum. Doch viel Verständnis über die Wesen, die in diesen Räumen leben, haben wir noch nicht gewonnen. Das Wissen, das wir von den Veden bekommen haben, reicht auch nicht aus, um ein tieferes Verständnis über die verschiedenen Wesen zu bekommen. Wir haben zwar von den Suras und Asuras gehört, aber woher sie kommen und auf welche Weise sie inkarnieren, wissen wir nicht.

Zuallererst muss uns klar werden, dass jedes Bewusstsein immer ein Wesen voraussetzt, welches dieses Bewusstsein hat und einsetzt. Ein Geist-Bewusstsein setzt also ein Geistwesen voraus und ein Astralbewusstsein ein Astralwesen. Wenn wir uns noch einmal unsere Skizze über den holographischen Wellenraum anschauen, dann können wir jetzt die richtigen Begriffe einsetzen:

 

 

Salopp ausgedrückt haben Geistwesen mit Geistbewusstsein mittels des Quanten-Wellenfeldes Fantasiefiguren geschaffen, die all ihre Energien und Träume erfahren und ausleben können. Diese Figuren sind die Astralwesen. Geistwesen können - wie jeder gute Regisseur - viele Figuren ins Spiel bringen; also viele Astralwesen. Um die Sache noch lebendiger zu machen, entstehen aus diesen Astralwesen weitere Ego-Bewusstseinswesen aus virtuellen Energiekörpern, die einzelen Aspekte des Astralwesens verkörpern können. Diese Egos haben demnach nur einen kleinen Teil des Astral-Bewusstseins des Astral-wesens.  Diesen kleineren Teil nennen wir zur besseren Unterscheidung Astralkörper. 

Jeder Astralkörper ist also ein bestimmter Ausdruck und Aspekt des Astralwesens. Jede Inkarnation hat einen eigenen Astralkörper, den er durch alle weiteren Inkarnationen beibehält. Im Astralkörper werden die Energien aller Inkarnationen gespeichert. Jeder Astralkörper macht eine Entwicklung in Richtung zum positiven Pol, wobei die Richtung sich zwischendurch immer wieder auch einmal ins Negative verkehren kann. Aber die Gesamt-tendenz geht doch in die positive Richtung.

Robert Monroe, der Pioneer der außerkörperlichen Erfahrungen, berichtet darüber in seinem Buch "Über die Schwelle des Irdischen hinaus" (SS. 177 ff.) Dort schildert er eine Begegnung mit seinem "Geistführer", der ihm die verschiedenen Inkarnationen und Verbindungen aufzeigt. R. Monroe will wissen, seit wie langer Zeit er schon ist:

 

Seit wie langer Zeit wir schon sind? Wir können es nicht auf dein System der Zeitmessung übertragen. Soll ich dir etwas zeigen? [GF]

O ja, bitte ... ... Und da waren sie, Tausende und aber Tausende von Linien, jede einzelne glühend vor Energie, und sie breiteten sich nach außen hin in alle Richtungen aus, dort beginnend, wo ich mich ... wo mein Ich-Dort {Astralkörper} sich befand! Einige Linien leuchteten hell, andere nur schwach, doch jede von ihnen endete in etwas, das ein Bündel von Schwingungen zu sein schien ... ein anderes Ich-Dort. Wie hatte ich je eine solche Verbindung übersehen können? [Monroe]

Du hast sie nicht übersehen. Du hast sie nur anders wahrgenommen. Das hier ist die Summe aller Persönlichkeiten, die wir je gewesen sind, in Verbindung mit all denen, an die wir denken und die an uns denken. Die hell leuchtenden sind Verbindungen, die im Zusammenhang mit deiner jetzigen Lebenszeit stehen.

Mein Gott!

Nein, mein Freund. Kein Gott, so wie du ihn dir vorstellst, ist anwesend. Tut uns leid.

 

Jeder Teil hilft dem anderen weiter:

Jeder Teil trägt gleichberechtigt dazu bei, dass alle anderen Teile weiterkommen. Ziel ist es "nach Hause" zu kommen, also wieder außerhalb des Dualen Systems in den Geistraum zu gelangen. Und die Schritte, die jeder einzelne Teil unternimmt, helfen allen anderen Teilen, diesem Ziel näher zu kommen.

 

Welche Energien drückt der Astralkörper aus?

Im Astralkörper drücken sich ätherische, emotionale und mentale Energien aus. Diese Energien entspringen dem Astral-Bewusstsein. Auch die beste und höchste Energie des positiven Pols ist ätherischer, emotionaler und mentaler Natur. Das soll heißen, dass der Astralkörper immer mentale und emotionale Energien über die Sinne ausdrückt.

 

Aussehen:

Hellsichtige können die Energien als „bunte“ Farben sehen.

- Rot zeigt die Energien der Emotionen und Erdkräfte an, also Aktivität und Lebenskraft
-
Orange steht für Gesundheit und Vitalität
- Gelb steht für Intellekt und Denkprozesse
- Gold steht für die Farbe der Liebe
- Grün steht für die Herzensfreude an Menschen, Natur und Dingen
-
Braun steht für Fleiß und Fruchtbarkeit
-
Blau steht für Intuition, Einsicht und Hingabe
-
Violett steht für Aufopferung, Edelmut und Selbstlosigkeit
-
Weiß steht für die Erleuchtung

 

Solange der Astralkörper nicht durch negative Energien und Elementale verunreinigt ist, sind die Farben klar und deutlich. Man kann dann von einem "gesunden" Astralkörper sprechen. Alle diese o.g. Farbtöne zeigen uns die notwendige Ausstattung des Astralkörpers, die jeder virtuelle Energiekörper hier in diesem Schwingungssystem braucht. Wenn eine neue Figur vom Geistbewusstsein entwickelt wird und zum ersten Mal in den Astralraum gelangt, dann hat der Astralkörper klare, saubere und kräftige Farben.

Diese Farben und Energie-Zustände sind nicht statisch, sondern ständig in Bewegung. Je nach Gemütszustand herrschen dann die betreffenden Farben nur für kurze Zeit vor. Es ist also ein ständiges Wechselspiel von Farben und Energien. Stark wechselnde Gemüts-zustände weisen immer darauf hin, dass fremde Energien am Werk sind und die Energien durcheinander bringen. Das Gesamt-Energiefeld (Aura) soll bis zu einer Reichweite von 150 cm reichen.

 

Dunkle Energie-Wolken:

Immer wenn sich das Wach-Bewusstsein für negative Energien entscheidet, verdunklen die negativen Energien den Astralkörper wie dunkle Energie-Wolken. Je mehr solcher Energiewolken entstehen, umso mehr behindern und blockieren sie den Fluss der Energien im gesamten System und führen zu qualvollen und entsetzlichen Lebens- und Energie-Zuständen. Bei Menschen mit vielen negativen Energien kann man kaum noch Farben wahrnehmen, da die vielen dunklen Energiewolken dann fast alles verfinstern und blockieren:


 


 


Karmischer Ballast:

Keith A. Sherwood (Chakras und Karma) bezeichnet die Summe der astralen Energien, die sich durch Gedanken, Gefühle, Triebe, Wünsche und Ängste in den einzelnen Astralkörpern über alle Inkarnationen hinweg angesammelt haben, als "karmischen Ballast", was - wie ich finde - ein sehr treffender Ausdruck für diese dunklen Energiewolken ist. All dieser „Ballast“ blockiert und verstopft die Energie-Adern, so dass die Körperzellen nicht mehr richtig versorgt werden können und auch der Austausch der Energien über die Chakren und Kanäle nicht mehr richtig stattfinden kann.

Auch wird dadurch der Zugang zu den höheren Energien blockiert. Je mehr negative Energien vorhanden sind, umso dichter wird der Ballast und lässt keine hellen, positiven Energien des SELBST´s mehr durch. Dieser Ballast wird durch den Resonanzeffekt immer dichter. Denn negative Energien ziehen durch ihre energetische Anziehungskraft - die Resonanz - andere negative Energien an und verstärken sich dadurch immer mehr.

Dann ist eine Entwicklung des Lichtkörpers, der in jeder Seele vorhanden ist, schier unmöglich. Die dichten Energien erdrücken regelrecht das innere Licht. Es kann sich nicht ausdehnen.

 


 

Befreiung von Blockaden und dunklen Energie-Wolken:

Unser Astralkörper soll befreit werden von den Blockaden durch die dunklen negativen Energie-Wolken, um Gesundheit und Selbstverwirklichung zu erreichen. Dann leuchten die Farben wieder hell und sauber und die ätherischen Energien können wieder optimal im ganzen Körper fließen und zirkulieren. Auf diese Weise erreicht man die Selbstverwirklichung.
 

 


 

 

 

Kein Energiekörper ist sündhaft oder böse:

Kein einziger Energiekörper ist böse oder der Erbsünde unterworfen, wie es so oft heißt, weder der grobstoffliche noch der feinstoffliche. Alle Energiekörper sind nur Hologramme und Illusionen. Nicht die "Hardware" ist fehlerhaft, sondern die "Software", die sie entstehen lässt - also das Astral-Bewusstsein. Die Energiekörper sind nur die Werkzeuge, damit sich unser Astralwesen im jeweiligen Holoversum ausdrücken kann.

Wenn der Astralkörper versteht, dass er ins Leben gerufen wurde, um Erfahrungen zu machen, die sein Bewusstsein verändern sollen, dann kommen immer mehr positive Energien in seinem Energiekörper zur Wirkung. Dann kann er sich auf die beste Weise in diesem Energiekörper ausdrücken und selbstverwirklichen. Und dadurch wird das Wach-Bewusstsein immer offener und zugänglicher für die Energien aus dem SELBST und inneren Lichtkern.

 

Der "gesunde" Astralkörper lässt den Lichtkörper wachsen:

Wenn der Astralkörper - und damit auch der Energiekörper - wieder energetisch gesund sind, dann können die höheren und feineren Energien aus dem SELBST und Lichtkern ins Wach-Bewusstsein einfließen und sich im Energiesystem ausdehnen. Dadurch wächst dann der Lichtkörper. Je positiver die astralen Energien in den sieben Dimensionen werden, um so mehr wächst auch der Lichtkörper und strahlt immer mehr die Licht-Liebe aus.


 

 

 

 

Stand: Febr. 2015

©