Chakren-Reinigung

Meditationen

 

IV. Chakren-Reinigung:

 

Blockaden auflösen:

Blockaden entstehen, wenn sich in den Chakren negative Energien (Ätheronen) ansammeln. Dann wird das Wach-Bewusstsein von dieser negativen Energien erfüllt und man handelt bewusst negativ. Diese negativen Ätheronen in den Chakren verlangsamen den Energiefluss, so dass Energiesystem und Körper nicht mehr richtig versorgt werden können. Obendrein verdichten sich diese negativen Energien immer mehr zu dicken Energie-Wolken, die die feineren Energien des Wahren Wesens mehr und mehr überlagern, bis praktisch nichts mehr von diesen feineren Energien durchkommen kann. Wie kann man solche Blockaden auf-lösen?

In den meisten Fällen kann man in einem solchen Zustand keinen festen Willen, noch aus-reichende Konzentration und Überzeugungskraft für eine Absichtserklärung aufbringen, da der Kontakt zum eigenen Wahren Wesen überlagert und blockiert ist. Was man aber machen kann ist, sich auf das Glücks-Gefühl zu konzentrieren - so wie ich es im vorigen Kapitel beschrieben habe. In den früheren Inkarnationen ist sicher schon etwas davon in unserem Herz-Chakra verankert worden. An dieses kann man auf diese Weise anknüpfen. Dies wird auch nicht immer beim ersten Mal den gewünschten Erfolg bringen, aber es wird gelingen, wenn man es immer wieder übt und sich jedesmal ein bisschen intensiver auf das Glücks-Gefühl konzentrieren kann. Wenn die Konzentration die nötige Intensität erreicht hat, dann verebben tatsächlich die anderen Gefühle und Gedanken und treten immer mehr in den Hintergrund und man wird von seinem Ego mitsamt seinen Gedanken und Gefühlen getrennt und kann dann dieses Glücks-Gefühl mit Ruhe und Frieden erleben. Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten dafür. Diese werden weiter unten beschrieben.

 

Senden der Geist-Gefühle in den Körper:

Meist spüren wir recht genau, wo sich die jeweilige Blockade im Körper befindet oder "wo uns der Schuh drückt". Das kann in der Bauchgegend sein oder beim Solar-Plexus, am Hals oder im Kopf usw. Denn, wie wir wissen, beeinträchtigen die energetischen Verdichtungen und Blockaden auch die umliegenden Organe und Bereiche, so dass es meist dort auch zu belastenden Problemen kommt. Wenn wir uns unserer Problemzonen bewusst sind, können wir dieses soeben gewonnene Geist-Gefühl in eben diese Bereiche schicken. Wir schicken also Glück und Frieden in diese Bereiche und lassen diese wirken - solange wie möglich. Und das tun wir immer wieder - so oft wir können. Uns sollte bewusst sein, dass diese Glücks-Gefühle nichts anderes sind als im Wach-Bewusstsein ausgedrückte Geistenergien.

Wir beschäftigen uns also gar nicht mit den Problemen selbst. Wir denken nicht nach über den Schmerz, Druck oder die Ängste, sondern lassen nur dieses Geist-Gefühl wirken. Und wir werden schon nach kurzer Zeit feststellen, wie es wirkt - wie sich die Verkrampfungen auflösen und wir an eben dieser Stelle dieses Glücks-Gefühl spüren. Auch wenn wir die ersten Erfolge spüren, sollten wir diese Übungen weiter fortführen. Denn meist haben wir nur die Spitze des Eisbergs erwischt und es bedarf vieler Einwirkungen des Glücks-Gefühls, um mehr vom "Eis" abzutragen und schmelzen zu lassen. 

Diese Übungen sollten wir an jeder Körperstelle  vornehmen, die uns zu schaffen macht, wobei ich an der Stelle gleich darauf hinweisen möchte, dass diese Meditation keinesfalls organische Schäden, Mängel oder Krankheiten reparieren kann. Solche Schäden und Krank-heiten sind immer eine Folge des Karmas von meist mehreren Inkarnationen. Oft kann das Karma nur durch langwierige Erfahrungs- und Leidensprozesse abgetragen werden. Denn alle schlechten Gefühle, die man andere erleiden lässt, kommen auf einen selbst zurück und verursachen psychische und physische Leiden. Mit dieser Meditation können wir aber die Blockaden lösen, die unsere Verbindung zu unserem Wahren Wesen blockieren.

 

Reinigung der Chakren:

Wir schicken dieses Geist-Gefühl in unsere Chakren. Dazu sollten wir uns noch einmal in Erinnerung rufen, wie die Chakren arbeiten:

 

 

Die Chakren bestehen aus einer Vielzahl von Tori, die von negativen oder positiven Energien (Quanten + Ätheronen) gespeist werden. Überwiegen in einem Torus negative Energien, dann sprechen wir von einem negativen Torus. Entsprechendes gilt für den positiven Torus. Jeder positive rote Torus hat einen negativen blauen Torus als polaren Gegenpol. Zusammen ergeben sie den typischen Doppeltorus. Ohne die eine Ladungs-Seite kann die andere nicht existieren. Die Energien fließen in Tori-Wirbeln aus den Weißen Löchern im Quanten-Wellen-feld heraus und schließen sich dann zu Doppeltori zusammen. Über die Tori werden alle Energien an die umgebenden Energie- und Körperbereiche weitergeleitet. So gelangen alle Energien über die großen Chakren-Verteiler in unser großes Energiesystem. Gleichzeitig fliessen die Energien in den Tori wieder zurück in den Mittelkanal. Auf der einen Seite raus und auf der anderen rein. (siehe Chakren-Tori) Alle zurückfliessenden Energien müsen durch den Mittelkanal zurück ins Schwarze Loch abtransportiert werden. (siehe Torus-Energie-formen). Bevor sie in den Mittelkanal gelangen, müssen sie durch eine Art Ventil hindurch. Dieses Ventil nenne ich den Tiefenpunkt, weil dieser Punkt die Energien in die Tiefe bzw. ins Schwarze Loch zieht. 

 

 

 

Der Tiefenpunkt:

Den Tiefenpunkt sollten wir uns wie ein kreisendes Schwarzes Loch vorstellen, das alles in seiner Umgebung in sich saugt.

Die Vorstellung des Schwarzen Loches finde ich sehr treffend. Denn auch im Schwarzen Loch wird die Materie verändert. Wie wir wissen, wird darüber spekuliert, ob der untere Trichter-Tunnel die Brücke zu einem anderen Universum ist und die eingefangenen Elementarteilchen dorthin wandern.

 

 

Denn nach dem sogenannten "Ereignishorizont" geht es - rein mathematisch gesehen - unendlich weiter in die Tiefe, direkt in die Singularität im Zentrum des Schwarzen Loches. Die Singularität selbst ist zur Zeit noch nicht mathematisch beschreibbar. Doch spekuliert man darüber, ob sie als "Wurmloch" in ein anderes Universum oder eine andere Dimension führen könnte.

Ähnlich führt auch der Trichter des Tiefenpunktes in einen anderen Energie-Raum. Man könnte ihn also auch als "Wurmloch" bezeichnen, das die astralen Ätheronen auflöst und in den Geistraum zurückführt. Wenn ich mich auf den Tiefenpunkt konzentriere, entdecke und spüre ich auch Rotations-Bewegungen, die in einen unendlichen Trichter hineinziehen. Jedes Chakra hat einen solchen Tiefenpunkt und beim Herz-Chakra befindet sich ein großer Tiefenpunkt (Haupt-Tiefenpunkt) weil sich dort die Energien von allen Chakren sammeln. Oft kann man durch die Konzentration auf den Haupt-Tiefenpunkt schon eine vollständige Reinigung erreichen.

 

 

Wenn in den Chakren überwiegend negative Energien vorherrschen, dann werden die Tiefen-punkte verstopft. Sie kommen einfach nicht mehr nach mit dem Abtransport der negativen Energien. Dann sprechen wir von einem verstopften Chakra bzw. von einer Blockade. Wenn wir nun die Geistenergien des Glücks-Gefühl dorthin schicken, dann lösen sich die Verstop-fungen und Blockaden allmählich wieder auf.

 

Übungen:

1) Reinigung mit dem Geist-Gefühl:

Wir konzentrieren uns zuerst auf unser Geist- und Glücksgefühl in unserem Herz-Chakra. Wenn wir dieses Geist- und Glücks-Gefühl mit Glück und Frieden spüren können, schicken wir es großflächig in die einzelnen Chakren. Wir wissen, dass wir mit diesem Geist- und Glücks-Gefühl die Geistenergien unseres Wahren Wesens in die einzelnen Chakren schicken. Dort belassen wir dieses Gefühl solange, bis wir eine deutliche Erleichterung spüren. Dabei konzentrieren wir uns auf die Körpermitte, also auf das jeweilige Chakra-Zentrum. Von diesem Chakra-Zentrum lassen wir es sich langsam ausbreiten. Die Geistenergien des Geist- und Glücks-Gefühls bewirken, dass die nega-tiven Energien in den Tiefenpunkt wandern und dort aufgelöst werden.

 

2) Konzentration auf die kleinen Tiefenpunkte (Sog):

Dieses Mal konzentrieren wir uns auf den jeweiligen Tiefenpunkt eines Chakras. Wir atmen tief ein und lassen dabei einen Sog im Tiefenpunkt entstehen. Beim Ausatmen schicken wir dann die Energien in diesen Tiefenpunkt-Trichter hinein.

Diese Übung sollten wir immer wieder machen, auch wenn wir dabei noch nichts spüren. Aber wir können gewiß sein, dass nach einiger Zeit des Übens der Sog aufeinmal spür-bar wird und die Energien immer schneller eingezogen werden. Auf jeden Fall sollten wir diese Übung solange machen, bis wir eine Erleichterung spüren.

 

3) Konzentration auf den Haupt-Tiefenpunkt (Sog):

Wenn wir schon schon einige Erfahrung mit diesen Übungen gemacht haben und unsere Chakren größtenteils gereinigt haben, kann es doch immer wieder vorkommen, dass wir uns im Laufe des Tages verunreinigen. Das passiert immer dann, wenn wir uns über-rumpeln lassen und unser Interesse an unserem Wahren Wesen für kurze Zeit aussetzt. Dann entscheiden wir uns in unserem Wach-Bewusstsein wieder bewusst für negative Energien, die dann in unser jeweiliges Chakra Eingang finden. 

Dann können wir eine Schnell-Reinigung vollziehen, indem wir uns auch auf den Haupt-Tiefenpunkt konzentrieren und dort beim Einatmen einen starken Sog entstehen lassen. Nach kurzer Zeit werden wir diesen Sog verspüren und dehnen diesen auf unseren gesamten Mittelkanal vom Kronen- bis Wurzel-Chakra aus. Innerhalb von wenigen Minuten spüren wir, dass der Mittelkanal geputzt und frei ist und die Energien wieder fließen können. Diese Technik erfordert nur wenig Zeit und Mühe und ist sehr effektiv.

 

4) Leitungs-Technik:

Wir nehmen diesmal den Daumen zuhilfe und bilden mit ihm und den 3 mittleren Fingern einen Kreis. Mit dieser Fingerhaltung suchen wir unseren Tiefenpunkt unterhalb des Herz-Chakras, bis wir die stärkste energetische Anziehung gefunden haben. Dann lassen wir wieder beim Einatmen einen Sog entstehen und schicken die negativen Energien durch den Tiefenpunkt ins Schwarze Loch.

 

5) Zugang zum TP mit der Absichtserklärung:

Wenn die gröbsten Blockaden entfernt sind, können wir auch folgende Absichtserklärung anwenden, um noch schneller in den Tiefenpunkt zu gelangen:

Ich verbinde mich jetzt mit meinem Glücks-Gefühl meines Wahren Wesens.
Jetzt konzentriere ich mich auf meinen Tiefenpunkt.

Mögliche Bestätigungs-Sätze:

  • Ich spüre jetzt meinem Tiefenpunkt.
  • Ich kann jetzt die Sogwirkung des Tiefenpunktes wahrnehmen.
  • Der Sog fängt jetzt an, alle negativen Energien aus meinen Chakren einzuziehen.
  • Der Sog zieht jetzt alle negativen Energien aus dem gesamten Mittelkanal ein.
  • usw.

 

Mehr Reinigung führt zu schnellerem Zugang:

Je mehr Körperbereiche und Chakren wir mit dem Glücks-Gefühl erfüllt und befreit haben, umso leichter wird es uns gelingen, dieses Geist-Gefühl herzustellen. Dann reicht bald nur noch ein Gedanke daran, und wir fühlen dieses Glück und den Frieden unseres Wahren Wesens.  Im Kapitel "Lichtarbeit" werden wir noch weitere Übungen finden, um die Chakren zu reinigen.

 

Stand: Nov. 2017

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