Geistführer

Geistwesen

 

III. Der Geistführer:

 

Wer ist der Geistführer?

Halten wir uns noch einmal vor Auge, wer die Geistwesen sind. Das sind die Ur-Seelen aller Wesen. Wer könnte dann der Geistführer eines Wesens sein? Irgendeine Seele bzw. Geistwesen, das nichts mit uns zu tun hat? Nein, der Geistführer ist die jeweilige Seele bzw. Geistwesen selbst. Nichts anderes würde Sinn machen. Denn die eigene Seele weiß am besten, was die jeweilige Inkarnation lernen muss. Sie überwacht alle Schritte und gibt Impulse, damit uns klar wird, was wir nicht wollen bzw. was wir eigentlich nicht sind. So groß ist unsere Seele - so groß ist unser Bewusstsein - so groß sind wir!

Alle unsere Erfahrungen bringen uns irgendwann zu der Erkenntnis, dass wir eigentlich nur das wollen, was in unserem tiefsten Inneren Geistwesen - unserer Seele - verankert ist, nämlich erfüllt zu werden vom Bewusstsein der Licht-Liebe. Unsere Seele hilft uns als Geist-führer, aus der Illusion des Dualen Systems aufzuwachen, in dem wir überzeugt sind, dass wir das Negative wollen, also das, was wir eigentlich nicht sind, und in welchem wir glauben, dass wir von Grund auf schlecht und negativ seien. Und die Seele hilft uns als Geistführer, unser Gefühl für all das zu entwickeln, was wir eigentlich sind. Eigentlich sind wir Geistwesen, die herausfinden wollen, wer wir in Wahrheit sind und wer unsere Zwillingsseele ist, um in vollkommener Liebe mit dieser zu verschmelzen wie die Licht-Eltern. In den vielen Inkarna-tionen erkennen wir immer mehr, was wir wirklich sind (i.e.Geistwesen) und was wir wirklich wollen, nämlich durch die Verschmelzung mit unserer Partner-Seele ein Lichtwesen werden.

Je mehr Erfahrungen wir als Geistwesen gemacht haben und je mehr unser Lichtkörper gewachsen ist und tieferes Mitgefühl und Liebe hervorgebracht hat, umso besser und mitfühlender kann uns unsere Seele als Geistführer leiten.

 

Unsere Seele als Geistführer übt weder Macht noch Druck aus:

Unsere Seele ist nicht wie der fordernde Jehova-Gott, der mit erhobenem Zeigefinger von seinen Kindern Gehorsam einfordert und schreckliche Strafen verhängt, wenn man ihm nicht bedingungslos folgt. Sie ist kein herrschsüchtiger Geistführer, von dessen Gnade oder Ungnade alles abhinge und von dem wir alles erbetteln müssten. Sie will nicht manipulieren oder bedrängen, sondern uns bewusst machen, wer wir in Wahrheit sind und was wir eigent-lich wollen. Sie gestaltet alle Lebensbedingungen so, dass wir genau das lernen können, was wir in dieser Inkarnation imstande sind zu lernen. Und unsere Seele als Geistführer respektiert all unsere Entscheidungen, auch wenn wir uns für negative Energien entscheiden. Denn sie weiß, dass nur die eigenen Erfahrungen eigenes Bewusstsein hervorbringen können. Sie bringt uns auch nicht in sogenannte Schwierigkeiten und Prüfungen, wie einen alttestamentarischen Hiob, dem Jehova bewusst Unglück geschickt haben soll, um seine Frömmigkeit zu prüfen. Denn wir selbst sind es, die durch unsere gespeicherten Energien die Verursacher für all das sind, was wir erleben. Kein Gott oder Geistführer hat ein Interesse daran uns zu prüfen oder leiden zu lassen. Ganz im Gegenteil: Der Geistführer will, dass wir so glücklich und froh leben können wie nur möglich. Schicksalsschläge von außen, wie Dürren, und Naturkatastrophen, können wir nicht entgehen. Diese erfahren wir, weil wir Teil eines Massenbewusstseins sind, das aufgrund ihres Karmas solche Katastrophen auslöst. Doch kann unser Geistführer uns auch vor solchen von außen kommenden Unglücken schützen, indem er uns in ein Lage versetzt, dass wir alles unbeschadet überstehen können, wenn wir unser eigenes Karma aufgelöst haben.

Die Seele will durch uns die besten und nützlichsten Erfahrungen machen, die sie in der Erkenntnis ihrer selbst weiterbringen. Sie will, dass wir lernen auf ihre Stimme als Geistführer in unserem Inneren zu hören und dass wir das lieben lernen, was wir eigentlich wollen - nämlich das Licht. Sie will, dass wir unser eigenes Inneres Licht - unseren Lichtkörper - finden und entwickeln. Denn sie will als Seele ganz und gar vom Licht des Lichtkörpers erfüllt werden - ja selbst ganz und gar zum Lichtkörper werden.

 

Vater und Mutter:

Es gibt einen Geistführer und eine Geistführerin. Das sind die Zwillings- oder Partner-Seelen, die bei der Verschmelzung von den Lichtwesen entstanden sind. Der Geistführer ist wie ein liebevoller, starker Vater und die Geistführerin wie eine liebevolle, fürsorgliche Mutter zu uns. Beide Geistführer sind für uns da und kümmern sich abwechselnd um uns. Mal ist der Geist-Vater im Vordergrund, mal die Geist-Mutter - je nachdem, welche Art von Führung wir brauchen. Männer erleben aufgrund gesellschaftlicher Normen meist einen Geist-Vater, Frauen eher eine Geist-Mutter.

Jesus z.B. hat auch immer wieder von seinem Vater gesprochen, von dem er ausgegangen ist und zu dem er wieder zurückgehen wird. Er hat bezeugt, dass der Vater in ihm ist und er in ihm und er in ihm wirkt. Diesen Vater sollen wir lieben von ganzem Herzen, ganzem Verstand und allen Kräften des Gemütes. Dieser Vater war sein Geistführer - seine Seele.

Die Theologen haben daraus die Lehre eines monoistischen Gottes gemacht und die Trini-tätslehre von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Doch ist jede Seele zugleich Geist-Vater, Geist-Sohn und Heiliger Geist - nämlich Geistführer, Geistwesen in Entwicklung und Geistenergie-bewusstsein. Das kann man erst verstehen, wenn man tief in sein eigenes Geistbewusstsein eintaucht. Dann erkennt man, wie mächtig und herrlich man selbst als Seele ist und welche unglaublichen Möglichkeiten in einem selbst verborgen sind. Dann kann man die Stimme seiner Seele wie die eines liebevollen Vaters oder einer liebevollen Mutter hören und zu seinem Inneren Licht geführt werden und die eigene Seele lieben von ganzem Herzen, ganzem Verstand und allen Kräften. Denn dann liebt man sein eigenes Wahres Wesen.

 

Astrale Begleiter und Verführer:

Oft haben wir auch noch andere Helfer. Das können andere Geistwesen sein, mit denen wir in Verbindung stehen. Aber das sind meist nur einige wenige.

Was wir am meisten erleben, sind sogenannte astrale Begleiter, also Astralwesen, zu denen wir in unseren vielen Inkarnationen Kontakte geknüpft haben und die uns auch vom astralen Raum aus begleiten und uns helfen wollen. Es gibt positive und negative astrale Begleiter.

 

1) Positive Begleiter:

Sie sind entweder Familienangehörige oder Freunde, die uns weiterhin begleiten und raten wollen. Die Qualität ihrer Hilfe hängt natürlich von ihrem Entwicklungsstand ab. Oft ist die Hilfe gut gemeint, aber nicht wirklich hilfreich. Das haben wir sicher schon oft genug bei Freunden erlebt, die uns mit Ratschlägen unterstützen wollten, aber von ihrer Warte aus urteilten und unsere Situation nicht überblicken konnten. Solche Ratschläge waren dann sicher gut gemeint, aber keineswegs hilfreich. Genau so ist es auch mit den astralen Begleitern. Sie sind einfach in ihrer Sicht der Dinge begrenzt. Deshalb soll man nicht allen "Intuitionen" und "Durchsagen" so einfach folgen, auch wenn man die positive Absicht dahinter spürt. Solche poitiven Begleiter treten manchmal auch als Schutzengel auf, um uns zu bewahren oder zu schützen.

 

2) Negative Wesen, die uns manipulieren wollen:

Viel, viel zahlreicher sind die negativen Astralwesen, die uns manipulieren wollen um eigener Vorteile willen wie z.B.:

  • um unsere Energien abzusaugen
  • um Herrschaft über unseren Geist und Willen zu haben (Mind Control)
  • um ihre negativen Energien auf dem Planeten zu verstärken
  • um uns keine Gelegenheit zu geben, unser Wahres Wesen mit seinen unerschöpf-lichen Möglichkeiten zu erkennen
  • um uns abhängig, widerstandlos und dumm zu halten, damit sie ohne Widerstände herrschen können
  • um unser Interesse auf Materielles und Triebe zu reduzieren, damit wir ihr Spiel nicht durchschauen
  • um uns schwach und krank zu machen, damit sie noch leichter herrschen können

 

Deshalb versuchen sie ständig, unser Interesse an Dingen, Trieben und Macht über andere zu wecken, indem sie uns ständig vor Augen malen, wie toll sich das anfühlt, wenn man alles Mögliche besitzt, erlebt und Macht über andere ausüben kann. Erst wenn wir ihre Absichten durchschauen merken wir, dass sie uns wirklich unablässig mit ihren Trugbildern und falschen Versprechungen bombardieren. Wir sind einer völlig totalitären Mind Controll ausgesetzt, die so raffiniert arbeitet, dass wir es noch nicht einmal bemerken und glauben, dass das unsere eigenen Gedanken und Wünsche wären.

 

Wie kann man Geistführer und Astralwesen unterscheiden?

Astrale appellieren immer an die Gefühle und Instinkte, die in den  Chakren angelegt sind. Sie erzeugen in uns den Ein-Druck, dass wir etwas verlieren (Genuss, Besitz und Macht), wenn wir dem nicht nachgeben. Der Geistführer macht uns nie Druck, sondern zeigt uns immer nur, wie wir vom Körper und dessen Sinnen unabhängig und frei werden, so dass wir unser Wahres Wesen erkennen können. Er lässt uns immer die Freiheit selbst zu entscheiden und zwingt uns seinen Willen nie auf. Seine Impulse sind sehr leise und können nur in der Stille empfangen werden, während die astralen sehr laut und fordernd sind.

 

Höheres Selbst:

Dieser Begriff ist recht gebräuchlich geworden. Was ist damit gemeint? Einige Definitionen von anderen Autoren:

  • Zentrale göttliche Verwaltungsstelle (HÖHERES SELBST)
  • Das Höhere Selbst, dieser unsichtbare Teil von dir, ist nichts anderes als die Präsenz Gottes in dir. Tief in Jedem von uns ist dieser göttliche Funke von dem Ort, von dem wir herkommen. (Was-ist-das-Hoehere-Selbst)
  • Das Höhere Selbst ist Ihr persönlicher Draht zu Gott.
  • Ihr Höheres Selbst ist nicht einfach ein Teil von ihnen, sondern das SIND SIE, es ist Ihr Wahres Selbst. (Was-ist-das-hoehere-Selbst)
  • Es ist die Essenz des unendlichen Geistes, der in allem währt. (Hoeheres-Selbst)
  • Die Quelle oder Urquelle allen Seins.
  • Das Höhere ICH ist unsere Seele. (Meditation mit dem Hoeheren Selbst)
  • Ihr Höheres Selbst ist ihr vollkommener Teil, so wie sie im Ursprung als Wesen angedacht sind. Tief in Jedem von uns ist der göttliche Funke angelegt und über den Kontakt zu ihrem Höheren Selbst, können sie mit diesem in Kontakt treten. Was-ist-das-Hoehere-Selbst

Einiges davon geht in die Richtung meiner Definition von dem Wahren Wesen, ist aber nicht wirklich deckungsgleich. Ich verstehe unter den Höheren Selbsts (Plural ist beabsichtigt) etwas ganz anderes. Das sind die eigenen Selbsts in höheren Dimensionen. Solche Selbsts haben nur diejenigen, die schon in die höheren Dimensionen gelangt sind und wieder in diese niedrigere Dimension zurückgekehrt sind. Das sind also nur Wanderer, die schon mehrere Zyklen geschafft haben und aus einer höheren Dimension zurückgekommen sind, um hier einen Dienst zu tun. Alle anderen haben den gegenwärtigen Zyklus zur 4. Dimension noch nicht geschafft. Sie haben daher keine Höheren Selbsts. Für die Wanderer sind diese ihre Höheren Selbsts eine sehr wertvolle Hilfe, da sie ihnen ihren Weg bestens erklären können. Sie haben diesen Weg ja schon einmal geschafft und wissen, worauf es ankommt. Die Kontakte zu ihnen sind also besonders hilfreich.

 

Berichte über das Wirken des Geistführers:

Es gibt doch eine ganze Menge von Berichten von Menschen, die bei Nahtoderfahrungen ihren Geistführer getroffen haben:

Bolette L. hatte kurz zuvor einen Sohn geboren:

ich hatte gerade meinen Sohn fertig gestillt und legte ihn zurück in seine Krippe. Ich fühlte mich schwach und krank, fühlte mich verwirrt und schwindlig. Dann wußte ich plötzlich, wenn ich mich jetzt niederlege, würde ich sterben. Ich hatte dieses Wissen in einer völlig gelassenen Haltung, ohne jede Erregung bemerkte ich es. Weil ich mich sehr müde und erschöpft fühle, versuchte ich alles um am Sitzen zu bleiben, aber dann konnte ich nicht mehr und legte mich im Bett nieder. Dann starb ich, in Stille und Ruhe, ich fühlte und beobachtete, wie ich aus meinem Körper glitt, bei meinem Kopf hinaus, und sogleich unter die Decke des Zimmers, in dem ich lag,  schwebte, während mein Körper noch im Bett lag, mit meine Sohn, der bei meinem Bett stand und in der Krippe schlief.

Ich starb - und schwebte langsam und ruhig aus meinem Körper, so als ob daß das natürlichste Ding der Welt sei. Nachdem ich an die Decke geschwebt war, verließ ich den Raum, ließ meinen Körper zurück, die Krankenhausstation und das Krankenhaus, wo ich mit meinem neugeborenen Sohn lag.

Nachdem ich das Spital verlassen hatte, erreichte ich eine schöne, sehr beruhigende und weiche Dunkelheit. Es fühlte sich so nett, weich und liebevoll an.

Dann sah ich ein Licht in großer Entfernung, aber es kam näher und näher, während mich diese weiche und liebevolle Dunkelheit mich dem Licht entgegen stieß, und dann war ich umgeben von diesem überirdisch liebenden, sehr schön strahlendem Licht. In diesem überwältigend strahlenden, liebenden Licht traf ich eine wundervoll leuchtendes, äußerst liebevolles Wesen. Es war so, als ob ich ihn kannte ( es war offenbar ein ER), ich wußte dann, daß ich ihn kannte und fühle mich gänzlich angenehm und glücklich. Seine liebevolle Präsenz umgab mich komplett, und mitsammen versuchten wir durch mein Leben zu gehen, mit allem was ich erfahren hatte auf liebevolle Art und Weise, nicht in einer verurteilenden Art. Es wurde beobachtet und alle Gefühle, die ich in meinem Leben hatte, wurden enthüllt. Alles was war und was fehlte, sah er mit mir an und es war gut so. Während wir irgendetwas speziell Gutes beobachteten, kam mein lieber Freund, dieses Lichtwesen, mit einem Freudenausbruch von Licht und liebevollen Worten, was ich in diesem Moment, den wir beobachteten, Gutes getan hatte.

Wir kommunizierten mit dem Gebrauch von unseren Gedanken und dem Geist.

Es gab viele Lachen und Glücklichsein das mit meiner Lebensrückschau zusammenhing, obwohl mein Leben alles andere als leicht war. Es war hart, mit vielen Tränen, Untreue, Einsamkeit, Beschimpfungen und noch mehr, aber auch viel Freude mit meinen Großelternund guten Freundinnen während meiner Kindheit, und dann später mit meinen eigenen Kindern.

Alle Situationen wurden enthüllt, und all das Gute wurde hervorgehoben und gezeigt. Ich konnte es mit ihm sehen; konnte das alles ohne eine einzige negative Emotion ertragen, welches mir jetzt, wenn ich darüber nachdenke seltsam vorkommt. Dort in meiner Nah-Todes-Erfahrung verwunderte es mich nicht, fast gar nichts verwunderte mich und Fragen, während der ganzen Erfahrung. Nur viel später, wenn ich daran zurückdenke, verwundere ich mich über einige dieser Erfahrungen, die ich dann hatte.

Mir wurde mitgeteilt, was speziell gut gewesen war, aber auch Erfahrungen inkludierte, wo ich mit meinem Herz handelte, und nicht einen speziellen Gedanken dafür entwickelte, das wurde wirklich herausgestellt.

Auf diesem Weg, bekam ich das Wissen, was speziell GUT ist.

Sein und handeln mit dem Herzen.

Glücklich zu sein und im Herzen so gut und rein, wie es nur möglich ist.

Nicht zu lügen, mich selbst zu achten und auf mich selbst gut achtzugeben.

Ehrlich zu mir selbst sein und zu meinen Werten stehen.

Anderen zu vergeben ohne negative Handlungen zu akzeptieren, einfach alles gehen lassen und vergeben.

Mit Freude zu leben.

In der Gegenwart zu bleiben, zu viel wie möglich.

Mich selbst zu pflegen.

Mein eigener bester Freund sein.

Anderen ein guter Freund sein, und mich daran zu erinnern, daß wir alle unseren eigenen Weg zu gehen haben, zu lernen und daran arbeiten, das zu akzeptieren.

Nicht über Problemen brüten, sie einfach gehen zu lassen, wenn es zu schwer ist, und dann die Probleme wieder ansprechen, wann ich die Stärke habe, sie zu bewältigen.

Mir selbst zu vergeben und mich nicht zu stark unter Druck setzen, mich selbst mehr spüren und nicht meine eigenen Begrenzungen und Werte zu überkreuzen.

Sein Leben lang gut und würdig sein.

Ich lernte, daß Tod und sterben so erstaunlich schön und voll Freude und Liebe sind.

Ich fühlte mich sehr wach und bewußt, die ganze Zeit, ich war unglaublich neugierig und beobachtete alles, und meine Klarheit war überirdisch, viel größer als hier im Leben. Ich konnte 360° rund um mich sehen, ich konnte - was immer ich wollte - fukossieren und ganz nahe rankommen - ohne jede Probleme, auch ohne daß ich nur irgendwie daran dachte. Ich konnte hinauf, hinunter, vor und hinter mich sehen - alles zur selben Zeit.

Ich fühlte mich viel frischer und energetischer als je zuvor, viel mehr als im Leben.

Ich hatte das Gefühl, daß ich alles tun könne, nicht wenn ich daran dache, aber ich hatte überhaupt keine Probleme, und spekulierte niemals mit irgendetwas Negativem. Ich war voll Energie, froh und neugierig. Ich war dort im gegenwärtigen Moment, total in der Gegenwart. Fühlte keinen Schmerz oder dachte daran.

Zur gleichen Zeit, als ich durch die Rückschau ging, mit allen Emotionen und Erfahrungen, zusammen mit diesem dynamischen und äußerst liebevollen Wesen, welches ich so gut kannte, ohne zu wissen von woher, anders als es gewesen sein muß, als ich dort im meinem Nachherdasein war, als ich physisch gestorben war.

Ich war ganz und total sicher.

Alles war schärfer und ich konnte mich auf - was immer ich wollte - konzentrieren, Farben waren klarer und leuchtend. Mein Gesichtsfeld was rundherum. Es war so schön und alle die Farben waren überirdisch schön. Ich war so glücklich und beruhigt während meiner ganzen NTE.

Ich hatte in meinem Leben mein Gehör verloren, ich hatte das nicht in meinem Tod, und ich konnte besser hören als je zuvor in meinem Leben. Ich hatte keine Schwierigkeiten mit meinem Hören; die Töne waren wunderschön und melodisch. Die Konversation, die ich mit anderen hatte, geschah nicht über Töne, eher mit Telepathie. Ich war komplett voll mit Emotionen, wie z.B. große Freud; tiefe, tiefe Liebe; Dankbarkeit, Freiheit; einem "ALLES IST WIE ES SEIN SOLL"-Gefühl; alles ist gut.....

Ich wollte von dem strahlenden Wesen, meinem liebevollen Freund, wissen ob ich nur für einen Besuch hier auf der anderen Seite des Todes wäre, oder ob ich wieder in das Leben zurückkehre. Ich habe die Nachricht aber nicht wahrgenommen und nahm keine Notiz davon, weil ich von all dem anderen, was hier vorging, so fasziniert war von all der Liebe und Freude, die ich fühlte.

Mir wurde gesagt, daß ich später von meinem Mann geschieden werden würde, weil wir nicht mehr zusammenleben können, mein Ex-Ehemann und ich. Daß wir beide noch etwas zusammen erledigen müßten und daß ich das als als freudvolles Etwas ansehen solle, und das es mir viel Freude und viel Freiheit bringen werde, geschieden zu sein, aber daß es nicht gerade jetzt geschehen werde. Daß ich meinem damaligen Ehemann seine Handlungen und seine Einstellung vergeben soll. Daß ich mit Freude und Dankbarkeit mein Leben nachher weiterführen solle, auch wenn er mich tief verletzen würde, weil es für mich erforderlich sei, ihn gehen zu lassen.

Mir wurde auch mitgeteilt, daß ich nachher viele herrliche Erfahrungen haben werde, und über Themen schreiben und publizieren werde, von denen ich bis jetzt noch nichts gewußt habe. Dann wurde mir noch gesagt, daß ich mit irgendetwas arbeiten werde, komplett anders als jetzt, das ich bisher getan hatte, ich würde komplett andere Ziele über die Zukunft haben, verglichen mit jetzt. Daß ich auf mich und meine Gesundheit achten soll, zu meinem Körper gut sein soll, und wenn ich das wäre, würde ich fähig sein, meine Ziele zu erreichen , die ich mir gestellt habe, bevor ich in dieses Leben kam, und daß mir das so viel Freude bereiten würde, diese Ziele zu erreichen. Daß also hier große Veränderungen vor mir lagen, in die ich mich begeben würde um dieses Leben zu bewältigen, und daß ich in weiterarbeiten solle und nicht zulasse, daß sie mich niederdrückt, sondern alles in Kauf nehmen soll und es mit Freude tun, und mir selbst zu vergeben, wenn ich nicht so schnell Fortschritt mache, wie ich es mir wünsche. Das alles wird mir große Weisheit geben, Verstehen und Frieden im Geist, um mit diesen Problemen zurechtzukommen.

Ich sollte mich daran erinnern, um Hilfe zu bitten, weil ich sie erhalten würde, und es sei für mich sehr wichtig zu lernen, daß alles seine Zeit braucht, und dies alles wurde mir mit einem Lachen gesagt.

Und wenn ich von jetzt an traurig sein würde, sollte ich mich daran erinnern und mich auf die Freude konzentrieren, und mich an all das Gute, daß mir in meinem Leben passiert ist, und dies würde meine emotionellen Wunden heilen. Ich würde eine Menge netter Leute treffen, gute Freunde und Seelen, also sollte ich danach Ausschau halten.

Ich würde auch - aber viel später - wieder eine Liebe zwischen Mann und Frau finden, und daß würde der "Nachtisch/Dessert" meines Lebens sein, für uns beide, und dann folgte viel Lachen in einer mitfühlenden Art. Gerade dann wurde mir gezeigt, wie er aussieht, er, meine große Liebe in der Zukunft, sodaß ich ihn erkennen würde, an diesem Tag in der Zukunft, wenn ich ihn treffe. Der Grund warum mir dies mitgeteilt wurde war es, mir große Ruhe zu geben, sodaß ich an mir selbst arbeiten könne, und an dem Leben, daß ich führen wolle, wenn ich das mit der Liebe wisse, daß sie eines Tages zu mir kommen werde...

Plötzlich stand ein junger Mann vor mir, und ich wußte, daß das mein neugeborener Sohn war. Er sah mich intensiv an, und dann schimpfte eine Stimme, seine Stimme über den ganzen Platz: "Mama, du hast mir versprochen, in diesem Leben meine Mutter zu sein! Sonst wäre ich jetzt nicht hier!" Dann wurde ich plötzlich in meinen Körper zurückgetrieben - mit immenser Geschwindigkeit, es dauerte nur eine Bruchsekunde um zurückzukommen, es schmerzte unglaublich in meinen Körper zurückzukehren.......

Als ich das Krankenhaus verließ, erzählte mir der diensthabende Arzt, daß ich der Patient sein, der am längsten "weg" war und dann wieder zurückkam. Er sagte, daß sie in dieser Zeit nicht viel für mich tun konnten, nur daß sie mir eine Menge Thrombozyten gaben, mich überwachten und dann zu Gott beteten...

 

Bolette wird von ihrem Geistführer bei dieser NTE genau unterwiesen:

 

 

Kate D. wird als 4-Jährige vergewaltigt:

“Sieh auf mich," seine Stimme war leise und sanft. "Ich kann nicht," piepste ich. Ich war zu verschämt und fürchtete mich zu sehr, mich zu bewegen. "Du kannst," erwiderte er mit einer weichen Stimme, dies erzeugte in diesem Moment so viel Liebe und Vertrauen in mir. Er reichte mir die Hand über die Bank herüber und gab mir seine Stärke. "Sieh auf mich," sagte er wieder. Als meine weichgeweinten Augen die Seinen trafen, sah ich den Moment der Vergewaltigung mit seinen Augen. Ich sah sein Herz bis an den Rand hin anschwellen mit Qual und Pein. Ich sah den Schöpfer des Universums laut weinen aus Schmerz. Er reichte zu mir herüber durch Zeiten und Distanzen, und nahm meine kleine Hand in die SEINE. In diesem Moment der Vergewaltigung, sandte er seine Liebe und seine beruhigende Ausstrahlung durch meinen kleinen 4-Jahre alten Körper. Seine riesige Hand, voller Licht und Ausstrahlung, stellte meine Wenigkeit in den Schatten. Wir ertrugen diesen Moment zusammen, der SCHÖPFER und ich, beide tränenüberströmt und voll herzerweichendem Schmerz.

 

Renata hatte eine NTE durch einen anaphylaktischen Schock:

Das nächste, an das ich mich erinnere, war, dass ich an der Decke schwebte. Ich sah Baby Anna auf der Stiege sitzen, wo ich sie abgesetzt hatte. Mein Körper war die ganze Stiege hinuntergefallen und lag am Fuß der Treppe am Boden. Mein kleiner Sohn beugte sich über meinen Körper und schrie ganz ängstlich "Mama, Mama!". Die ältere Tochter stand ganz starr vor Angst vor meinem Körper und brachte kein Wort heraus. Die beiden sind jetzt fast 22 und 24 Jahre alt, aber sie erzählen immer noch manchmal, wie schockierend es für sie war, als ich vor ihnen am Boden lag und nicht mehr atmete. Dann wurde ich von einem Tunnel angezogen. Er war eng,hatte aber keine harten Wände. Ich wurde durch den Tunnel hindurchgezogen. Am anderen Ende war ein unwahrscheinlich helles, warmes weißes Licht, das nicht blendete. Da stand ein Wesen mit einem wunderschönen Gesicht, alles sonst an ihm war helles Licht, es hatte aber keine Flügel.

 

 

Der Tunnel ist das Duale Wellensystem; am Ende warten Geistführer und Geistführerin.

 

Jutta P hatte wegen Dengue Fieber eine NTE:

Dann ging ich immer weiter in den Tunnel hinein, da ich in der Ferne ein helles Licht sah. Je näher ich dem Licht kam, desto leichter fühlte ich mich, ruhig, glücklich und irgendwie geborgen.  Das Licht wurde immer heller, mein Körper immer leichter und ein unbändiges Gefühl von Freiheit und Schweben durchströmte mich, es war einfach wunderbar und ich kann es nicht vergessen, es fühlte sich für mich an wie ein Lichtgarten.  Ich sah nicht direkt Umrisse von Menschen, aber Lichtbewegungen, so könnte ich mir Engel vorstellen und kurz bevor ich in dieses Licht eintreten wollte, sprach eine sanfte Stimme zu mir, dass meine Zeit noch nicht gekommen sei und meine Seele ihre Lebensaufgabe erfüllen will.

 

Chathleen C war kriminell geworden und verlor ihr Bewusstsein wegen einer Strychnin Vergiftung:

Ich wusste, dass er alle Antworten auf meine Fragen hatte, also begann ich ihn Dinge zu fragen worüber ich mich am meisten verwunderte. Warum gibt es das Böse? Seine Antwort war, weil es das Gute gibt. Ich fragte ihn wie es jemandem, wie auch immer er oder sie ist, erlaubt ist, in Gottes Heimat existieren zu dürfen. Er gab mir zu verstehen dass er alles über mich weiß. Dass ich derjenige bin der ich bin, weil er selbst mich so geschaffen hat, damit ich exakt und präzise der bin, der ich bin und dass, was auch immer ich bin, seine Schöpfung bin. Ich bin sein Kind und er liebt mich sehr. 

 

Kandy V. aus Kanada scheibt:

Während ich unter den üblichen Narkose stand, richtete ich mich einfach auf und ging aus meinem kranken Körper.Ich erinnere mich daran, seitlich, den Operationstisch und das medizinische Personal um meinen physischen Körper zu sehen. Direkt vor mir war ein Wesen mit einem stofflichen Körper, aber nicht wie physischer Körper. Seine Arme (ich nenne sie jetzt einfach mal so) waren für mich geöffnet und ich stieg auf seinen Schoß. Ich lachte und weinte zur selben Zeit. Ich sagte: (wir haben über Gedanke kommuniziert, was total normal zu der Zeit schien) "Ich habe schon fast nicht mehr an dich geglaubt." Das Wesen kicherte irgendwie und sagte "Nun, hier bin ich."
 

 

Stand: Sept. 2017

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