Nach dem Tod

Astralwesen:

 

12. Nach dem Tod:

Wenn der physische Tod eintritt

dann löst sich der Astralkörper wieder vom Energiekörper, so dass nur noch der Astralkörper übrig bleibt. Alle Gedanken, Emotionen und die ätherischen Puls-Energien bleiben erhalten. Daher fühlt und denkt man nach dem Tod genau so wie vorher zu Lebzeiten. Da ist kein Unterschied, was es oftmals den Verstorbenen schwierig macht, ihre neue Situation zu begreifen.

Viele Gläubige gehen fest davon aus, dass sie nach dem Tod sofort im Himmel bei Jesus und den Engeln "aufwachen“ werden. Das passiert aber nur dann, wenn sie schon vorher im physischen Energiekörper in diesem Raum der Glaubenssysteme (vgl. Astralräume) gelebt haben. Dann erleben sie tatsächlich all das, an das sie im Energiekörper geglaubt hatten. Die meisten gehen davon aus, dass nach dem Tod alle Probleme gelöst seien und dass dann endlich alles vorbei und gut sei. Doch das ist ein folgenschwerer Irrtum. Denn jeder erlebt im Jenseits genau die Energiequalität, die er im physischen Energiekörper besessen hat.

 

Warum gibt es Inkarnationen?

Nach dem Ablegen des physischen Energiekörpers kommen wir genau in den Astralraum, der exakt unseren Energien entspricht. Dort erfahren oder besser erleiden wir eben diese Energien. Wir lernen dann die Qualität und Auswirkungen dieser Energien genauer kennen. Nur verändern können wir sie dort kaum. Denn der Lernprozess in den astralen Ebenen besteht nicht darin, dort die Qualität der Energien zu verändern, sondern die Qualität bzw. den Mangel an Qualität zu erleben und zu verstehen.

Oftmals erkennen die Seelen erst nach einer langen Erfahrungszeit in den astralen Ebenen ihre schlechten Energien. Was einem vielleicht im physischen Energiekörper noch gut und angenehm erschien (z.B. in den Glaubenssystemen bei den Engeln zu leben), wird einem dort nach oftmals langer Erfahrungs- und Leidenszeit schal und schlecht. Dann erst wird der Wunsch geboren, in einer neuen Inkarnation diese Energien zu verändern.

Wird dieser Wunsch übermächtig, dann erhält man von seinem Geistwesen die Möglichkeit wieder zu inkarnieren. Die eigene Energie sorgt durch die Resonanzeffekte dafür, dass wir exakt auf die Lebensumstände treffen, die förderlich für diesen Wunsch sind. Jeder kann davon ausgehen, dass er in diesem Leben die allerbesten Voraussetzungen für eine Veränderung bekommen hat. Es kann sich also keiner beschweren. Hat man beispielsweise den starken Wunsch, seine aggressive Energie abzubauen, dann wird man in Lebens-umstände geraten, in denen man Aggressionen ausgesetzt wird, um dagegen angehen zu können. Will man sein starren Glaubenssysteme verändern, dann kommt man genau in die Verhältnisse hinein, die von solchen starren Glaubensregeln geprägt sind.

Allerdings kann man sich meist nicht mehr daran erinnern, wenn man wiedergeboren wird. Bei einigen gibt es noch ein gewisses Gefühl, eine vage Erinnerung. Und einige wenige können sich durch Meditation, Rückführungen und Hypnose wieder an frühere Leben erinnern.

Wir kommen also darum in weitere Inkarnationen, um unsere astralen Energien zu bearbeiten, die wir während unserer langen Reise durch viele Inkarnationen erworben haben. Unser erstes Ziel ist es, von den negativen Energien zu den positiven zu gelangen und dadurch in höhere Dimensionen. Aber unser eigentliches Ziel besteht darin, die Illusionshaftigkeit aller astralen Energien zu erkennen, seien sie nun negativ oder positiv, um uns wieder als die zu erkennen, die wir in Wahrheit sind, nämlich Geist- und Lichtwesen.

 

Nahtoderfahrungen:

Mittlerweile gibt es eine unübersehbare Fülle von z.T. wissenschaftlicher Literatur, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Die kann ich an dieser Stelle natürlich nicht alle aufzählen. Dafür genügt es, wenn man in seinem Browser die Begriffe "Jenseitserfahrungen", "Rückführungen" oder "Nahtoderlebnisse" eingibt, um eine Fülle von Material zu erhalten. Zur Einführung möchte ich diese 4-teilige Video-Serie empfehlen:

 


 

 

Interessant sind auch die systematisierten Jenseitsberichte, die ich hier gerne vorstellen möchte. Man findet dort folgende Erfahrungsberichte:

1. Spontanerinnerungen von Kindern
2. Rückführungen von Erwachsenen
3. Nahtoderfahrungen
4. Mediale Durchgaben
5. Instrumentelle Kommunikation
6. Sterbe-Erlebnisse

 

1. Spontanerinnerungen kleiner Kinder an ihre Zeit zwischen den Leben:

Sie treten häufiger auf, als man vielleicht erwartet hat (23% aller Jenseitserinnerungen). Sie enthalten überraschend viele Tatsachen, die später als richtig nachgewiesen werden konnten. Daher verdienen sie eine gewisse Glaubwürdigkeit.

Man kann sie unterscheiden in erdgebundene und “reine” Jenseitserinnerungen. Natürlich sind nur die erdgebundenen Erinnerungen nachprüfbar.

 

Erdgebundene Erinnerungen:

a) Erinnerungen an das Begräbnis einer früheren Inkarnation
b) Erinnerungen an irdische Ereignisse vor oder nach dem eigenen Tod
c) Erinnerungen an Ereignisse vor der Geburt

 

Einige Beispiele:

a) Erinnerung an das eigene Begräbnis in einer früheren Inkarnation:

Das Beispiel stammt von einem thailändischen Mädchen namens Ratana Wongsombat. Sie beklagte sich im Alter von nur 2 Jahren darüber, dass ihre Asche im früheren Leben nicht begraben, sondern ausgestreut worden sei. Bei der Nachprüfung stellte sich heraus, dass die frühere Person testamentarisch den Wunsch geäußert hatte, ihre Asche unter dem heiligen Feigenbaum des Tempelkomplexes begraben zu lassen. Als sich dies wegen der dicken Wurzeln des Baumes als nicht machbar herausgestellt hatte, war die Asche unter dem Baum ausgestreut worden. Die Klage des kleinen Mädchens stellte sich also als berechtigt heraus. Die Tatsachen waren dem Mönch, der darüber berichtete, vorher nicht bekannt. Er erfuhr sie erst durch Nachfragen, so dass das Wissen nicht normal von ihm auf das Kind übertragen worden sein konnte.

Quelle: Jenseitsberichte

 

b) Erinnerung an irdische Ereignisse vor dem eigenen Tod:

Shanti Devi wird 1926 in Dehli geboren und erklärt im Alter von etwa 4 Jahren, ihr eigentliches Zuhause sei die etwa 130 Kilometer entfernte Stadt Mathura. Weil niemand in ihrer Umgebung die Geschichte ernst nimmt, versucht sie mit sechs Jahren selbst nach Mathura zu gelangen - zu Fuß. Der Versuch misslingt. In der Schule erzählt sie, ihr Name sei nicht Shanti, sondern Lugdi Devi. Sie sei verheiratet und habe ein Kind, das sie aber nicht versorgen könne, weil sie zehn Tage nach der Entbindung gestorben sei. Die Einzelheiten ihrer Darstellung sind derart faszinierend, dass der Direktor der Schule und ihr Lehrer sie zwei Jahre nach ihrer Einschulung in ihrem Elternhaus befragen. Shanti beschreibt ihr Leben an der Seite ihres Mannes und macht auch detaillierte Angaben über die Örtlichkeit in Mathura. Doch was die Zuhörer besonders beeindruckt, ist die Tatsache, dass Shanti ihre Schilderungen in einem indischen Dialekt macht, der weder in der Schule noch in ihrem Elternhaus gesprochen wird. Später stellt sich heraus, dass es das Idiom der Region Mathura ist. Nachdem er auch den Namen ihres Mannes erfahren hat, stellt der Direktor Nachforschungen in Mathura an und findet den Ladenbesitzer Kedarnath Chaube, der vor 9 Jahren seine Frau verloren hat, zehn Tage nach der Geburt ihres Sohnes. Daraufhin schickt Chaube seinen Cousin nach Delphi, um mehr über Shanti zu erfahren. Als der Cousin im Haus ihrer Eltern ankommt, erkennt sie ihn sofort, begrüßt ihn mit viel emotionaler Wärme und erzählt Einzelheiten aus seinem Leben, vor allem, dass er sich während der Abwesenheit ihres Ehemannes "an sie herangemacht" habe. Nachdem der Cousin keinen Zweifel hat, die ehemalige Lugdi Devi getroffen zu haben, fährt auch Kedarnath gemeinsam mit seinem Bruder und seinem Sohn nach Dehli. Allerdings wechseln der Bruder und er die Rollen; der Bruder gibt sich als Kedarnath aus. Shanti erkennt ihren früheren Ehemann aber sofort und fragt ihn, ob er gehalten habe, was er ihr am Sterbebett schwor, nämlich niemals mehr zu heiraten. Kedarnath, der eine neue Frau hat, zögert mit seiner Antwort und stellt Shantui zunächst einige Fragen zu nur ihnen beiden bekannten Ereignissen. Als Shanti alles beantworten kann, ist auch Kedarnath überzeugt, dass Shanti die Wiedergeburt seiner Frau ist. Wenig später reiste das Mädchen in Begleitung seiner Eltern sowie mehrere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit hoher intellektueller Reputation, Anwälte, Notare und Journalisten, nach Mathura. Dort wurden sie von einer großen Menschenmenge am Bahnhof erwartet. Doch Shanti lief ohne Zögern auf einen Mann zu, den sie als Großvater begrüßte, und fragte nach ihrem Basilisken. Der Mann bestätigte, der Großvater von Lugdi Devi zu sein und von ihr vor ihrem Tod einen heiligen Basilisken erhalten zu haben. Dann führte Shanti die Menschenmenge zu ihrem Haus und später auch zum Haus ihrer Eltern.

Quelle: Lonnerstrand, Sture: I had lived before - The true story of the reincarnation of Shanti Devi, Arkansas, 1998

 

c) Erinnerungen an Ereignisse vor der Geburt:

Die Großmutter berichtet in einem Fall aus den USA Folgendes von ihrem Enkelsohn Randy: Als Randy vor ein paar Jahren seinen vierten Geburtstag feierte, fuhren wir mit ihm zum ersten Mal zum Epcot Center. Als wir in ein Restaurant gingen, sagte Randy plötzlich zu seinem Vater: „Du gehst auf die falsche Seite. Du hast da drüben gesessen.“ Randy zeigte auf einen bestimmten Tisch. „Dort habt ihr damals gesessen“. Plötzlich wurde meinem Sohn klar, dass Randy recht hatte. Bei ihrem letzten Besuch im Epcot Center hatten er und Randys Mutter an dem gezeigten Tisch gesessen, ganz zu Anfang ihrer Schwangerschaft. Überrascht fragte mein Sohn Randy: „Woher weißt du das?“. Randys Antwort verschlug uns allen die Sprache: „Oh, ich bin dir und Mami damals den ganzen Tag gefolgt, als ihr hierher kamt, bevor ich geboren wurde“.

 

Roy erzählt von seinen vorgeburtlichen Erfahrungen:

Aber dies führte zu einigen visuellen Erinnerungen, als ich im Bauch meiner Mutter war, und die Geburt, wo ich mich an alles erinnern kann, was da geschah. Die Krankenschwester, der Arzt zogen mich heraus. Was der Arzt sagte, was die Schwester sagte, was meine Mutter sagte. Alles über das was geschah, war genau das Gleiche, an das sich meine Mutter erinnerte. Ich konnte meinen Herzschlag spüren, und die Kälte des Raumes. Wenn Babies schreien, ist es wegen des Druckes, der entsteht, wenn der Arzt dich herauszieht. Dies läßt dich schreien/weinen. Ich sah einige Kugelschreiber in seiner Brusttasche. Die Art wie meine Großmutter hereinkam und hinausging. Der Arzt sagte ihr immer wieder, dass sie draußenbleiben solle. Aber sie kam immer wieder herein. Alles das wurde mir von meiner Mutter bestätigt. Ich weiß genau wie ich im Raum hin- und hergetragen wurde. Und es passt genau zu dem, was meine Mutter erzählt.

 

Die Lehrerin Nicola erzählt über einen Schüler, dessen Mutter sie zur seiner Geburt ins Krankenhaus gefahren hatte:

Ich sprach mit meiner Klasse über unsere Erinnerungen, für eine Hausaufgabe. Ich bat sie,  an ihre früheste Erinnerung im Leben zu denken. Die meisten Schüler sprachen über den Kindergarten oder vielleicht über ihre Tagesmutter oder verschwommene Erinnerungen an ihre alten Spielzeuge, etc. als sie ca. 3 – 4 Jahre alt waren. 

Michael zeigte auf und sagte, dass er sich erinnern könne, wie er alle vom Himmel aus beobachtet habe und dass er im Bauch seiner Mutter gewesen wäre, bevor er geboren worden war. Er sagte, dass er als er darauf wartete geboren zu werden, unsichtbar war und dass er in meinem GRAUEN Auto gewesen wäre, am Weg ins Krankenhaus, während ich das Lied „Winter, Frühling, Sommer oder Herbst“ anhörte. (So nannte er den Song. Wahrscheinlich wusste er nicht den richtigen Namen, und wahrscheinlich hatte er es vorher noch nie gehört… aber es war „Du hast einen Freund bekommen“ von James Taylor. Ich hatte dieses Kassettenband in diesem Auto!!!!). Das ist seltsam , weil ich zu dieser Zeit ein graues Auto hatte und ich hatte in den vergangenen 7 Jahren keines mehr  (2 Jahre nachdem er geboren war). Ich kann mir nicht vorstellen, dass er dieses Lied vom heutigen Radioprogramm her kennen würde. Mein Herz begann wie verrückt zu schlagen. Wie zum Teufel sollte er das wissen? Auch seine Großeltern hätten das nicht wissen können und seine Mom konnte es auch nicht wissen, bevor sie starb. Und auch wenn sie es gewusst hätte, er war nur 3 Monate alt, als sie verschied. Wie könnte sie es ihm sagen? Ich erzählte es ihm sicherlich nicht, welches Lied in meinem Auto gespielt hat, während ich auf dem Weg ins Krankenhaus musste, also kann ich dies alles nicht erklären!

Michael sagte, dass er sich erinnern könne, wie ich bei einer Tankstelle stehenblieb, um zu tanken und den Tankwart um den Weg fragte, der ins Spital führt (WAHR). Er sagte, dass er mich als seine Mammi haben wollte, weil er meine Stimme liebte, als ich zum Tankwart sprach. (Ich blieb stehen, um zu tanken und ich kannte mich nicht genug aus, weil ich in ein ländliches Krankenhaus fuhr, so fragte ich um den Weg). Dann sagte er, dass er sich daran erinnern könne, dass der Parkplatz teilweise geschlossen war, wegen Reparatur, also musste ich an einer Ecke parken und dann ins Krankenhaus laufen... Dann sagte Michael das Unglaublichste. Er sagte, während seine „wirkliche Mutter“ in den Wehen lag, hatte er Gott gefragt, ob nicht ich seine Mutter sein könne, weil er wusste, dass seine „wirkliche Mutter“ nicht sehr lange überleben würde, und er hatte Angst alleine auf der Erde zu sein. Offenbar wurde ihm aber gesagt, dass er mich nicht als seine „wirkliche Mutter“ haben könne, aber es würde alles in Ordnung sein und er würde während seines Lebens nahe bei mir sein.

Michael erzählte, daß er immer noch bettelte, dass ich seine Mutter sein dürfe. Er beobachtete mich, wie ich den Gang entlang ging aus dem Geburtszimmer zum Warteraum, um einen Telefonanruf zu machen vom öffentlichen Telefonapparat (WAHR – es gab keinen Empfang für die Handys in diesem Spital), und während ich dort war, wäre mir sehr kalt geworden und ich hätte dann einen Sweater genommen, den jemand auf den Sesseln vergessen hatte und angezogen. Zu diesem Zeitpunkt standen meine Nackenhaare auf. Ich hasste es, das eingestehen zu müssen, aber ich fand eine schöne warme Jacke in diesem Warteraum und zog sie an, weil mir so kalt war. Ich habe so etwas noch niemals zuvor getan, aber es war ein kleines Krankenhaus und es waren buchstäblich keine anderen Menschen im Gebärabteil und ich wartete, ob ich jemand sehen könne, der kommt und den Sweater nimmt, aber keiner kam. Es war so kalt! Ich zog ihn an und es endete damit, daß ich ihn mit nach Hause nahm (ich schäme mich, ich weiß, ich fühle mich immer noch schuldig deswegen...).

Michael schloß dann, indem er erzählte, daß er meinen Anruf beobachtet hätte und wie ich den fremden Sweater angezogen hätte und dass es das letzte Ding war, an das er sich erinnern könne. Er wurde ca. 30 Minuten nachdem ich im Wartezimmer war und den Anruf getätigt hatte, geboren.

 

 

Erinnerungen an den Astralraum von Kindern:

Kinder können sich oft recht gut an das Jenseits erinnern und an die Ereignisse im Astralraum. Es gibt auch Fälle, in denen Kinder sich an frühere Leben erinnern und an ihre Vorbereitungen auf ihre neue Inkarnation.

 

Beispiele von Jenseitserinnerungen:

  • Das Geschehen auf der Erde wird nach dem Tod beobachtet.
  • Nach dem Tod begegnet man einem alten, weisen Mann oder einem Mann in Weiß, einem König, Engeln, Jesus oder einem anderen Gott, der einen führt.
  • Nach dem Tod begegnet man Verstorbenen, manchmal auch zukünftigen Verwandten, Freunden oder Bekannten.
  • Man befindet sich in Räumen oder schönen Landschaften.
  • Man kann den Körper für eine neue Inkarnation (Baby) oder die Mutter wählen.
  • Man sieht oder erkundet die Situation im künftigen Elternhaus vor der Konzeption und der Geburt.

 

Donald C (10 Jahre) hat eine NTE aufgrund eines Sturzes vom Baum:

Nachdem meine Großmutter und Er miteinander gesprochen hatten, drehte sie sich um und sagte “Du musst zurückgehen”. Ich glaube, dass ich selbst von mir überrascht war, als ich sagte ” Nein, ich will hier bleiben.” Jetzt erklärte mir meine Großmutter, dass das meine Familie sehr unglücklich machen würde, weil sie mich sehr lieben würden. Ich sagte nein, das tun sie nicht, meine Großmutter sagte mir, daß ich schauen solle, und als ich hinunter blickte, durch etwas von dem ich dachte, es sei ein TV-Gerät, konnte ich meine Schwester und meine Brüder sehen, wie sie versuchten mich wiederzubeleben. Meine ältere Schwester, befreite meinen Mund und die Nase von dem Schlamm, der darin steckte. Und ich war überrascht. Ich konnte sie sprechen hören “Donnie atme, Donnie atme bitte”, und sie klatschte mir ins Gesicht. Dann beugte sich meine Großmutter nieder und während sie kniete, drehte sie mich um und blickte mir gerade in das Gesicht. Mit ihren Händen auf meinen Schultern sprach sie die Worte, die mich verfolgten… ”Donald, du mußt zurückgehen, aber erinnere dich daran…..erinnere dich, dass du Teil von etwas sehr Wichtigem bist!"

 

Lorraine erlebt alles mit und sieht in die Zukunft:

Ich war damals fünf Jahre. Es fing eingentlich harmlos an. Ich bekam einen ganz normalen Magen- und Darm-Virus. Aber dabei bekam ich einen Fieberkrampf. Meine Mama ließ einen Krankenwagen herholen. Als man mich auf die Trage legte, war ich sehr verängstigt. Da wenige Monate vorher meine Uroma gestorben ist, brachte ich den Krankenwagen irgendwie mit dem Tod in Verbindung. Man musste mich beruhigen, denn ich hatte wirklich große Angst. Also beschloss meine Mama mit im Krankenwagen zu fahren, damit ich ruhiger wurde. Ich war auch sehr geschwächt. Auf halben Weg zum Krankenhaus passierte es dann. Ich wurde aus meinem Körper und dem Krankenwagen herausgeschleudert. Ich dachte, ich würde fallen und mir wehtun, streckte sogar schützend die Arme Richtung Boden aus. Aber ich blieb mitten in der Luft stehen. Ich drehte mich um und sah ziemlich verwirrt dem Krankenwagen hinterher, der ohne mich weiterfuhr. Ich fragte mich, was passiert ist. Wie konnte ich da rausfallen?

Ich kam zu eine Kreuzung und sah meinen Papa, der mit dem Auto hinterhergefahren war, dort stehen. Ich versuchte ihn auf mich aufmerksam zu machen, doch er sah mich nicht, sondern fuhr schon weiter. Warum hatte er mich nicht gesehen? Er würde mich doch nicht hier allein lassen. Denn jetzt war ich wirklich ganz allein, in einer Umgebung, in der ich noch nicht so oft war. Ich wollte wieder nach Hause. Oma war zu Hause. Das fiel mir ein. Also machte ich mich auf den Weg nach Hause. Das ging erstaunlich schnell. Doch ich verirrte mich und landete bei einem Lebensmittelgeschäft, das ich betrat. Dort drinnen traf ich meinen Onkel. Ich ging zu ihn hin, doch auch er sah mich nicht. Warum nicht? Das verwirrte mich. Ich folgte ihn nach draußen. Die Schiebetür ging vor meiner Nase zu, doch zu meiner Verwunderung ging ich direkt durch die Scheibe durch. Auch das verstand ich noch nicht. Es verwirrte mich, dass ich auf einmal durch eine Glasscheibe gehen konnte. Meine Tante wartete am Auto auf meinen Onkel. Sie diskutierten wegen irgendwas, aber niemand nahm Notiz von mir. Ich setzte mich einfach auf das Auto um mitzufahren. Denn sie wohnten direkt nebenan von uns. Zu Hause angekommen, betrat ich unserer Haus, die Wohnung von meinen Großeltern. Auch meine Oma bemerkte mich nicht. So langsam verstand ich, was passiert ist. Ich stand vor unserer Haustür und mir wurde klar, dass ich gestorben bin.

Ein seltsames Gefühl war es für mich. Ich probierte zu fliegen und es klappte wirklich. Ich flog über die Häuser drüber weg und spürte Erleichterung und Freude da zu sein. Immer noch fühlen zu können. Ich dachte an Mama und Papa mit einen Anflug von Traurigkeit zurück. Sie waren bestimmt sehr traurig. Ich landete auf einen Schulhof. Wollte erkundigen, was sich alles in den Gebäuden befand, denn rausschmeißen konnte mich bestimmt keiner. Ich ging in eine kleine Sporthalle. Dort waren Schüler und ein Lehrer. Sie spielten irgendein Mannschaftsspiel. Vieleicht Fussball oder Hockey, ich weiß es nicht mehr so genau. Ich merkte auf einmal, dass mich etwas nach oben zog. Ich dachte, dass ich in den Himmel kommen würde, also blickte ich nochmal zum Abschied runter zu den Schülern, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten und nicht ahnten, dass sie von mir beobachtet wurden.

Über mir war ein kleines schwarzes Loch. Es verschluckte mich einfach. Ich wurde durch einen dunklen Tunnel gezogen mit wahnsinniger Geschwindigkeit, ein bisschen unheimlich war mir das schon. Ich hörte ein Rauschen, wie vom Wind. Es war auch irre. Der Tunnel war schwarz, stockfinster. Irgendwann wurde es wieder hell. Ganz am Ende des Tunnels war ein Licht. Die Wände waren weiter voneinander entfernt. Ich hatte das Gefühl mich in einer Höhle zu befinden mit glatten Wänden. Es wirkte alles so weit und gedämpft. Es wußte ich nicht, was ich hier sollte und hatte das Gefühl, dass eine lange Zeit vergangen ist. Dieser Ort schien mir vertraut zu sein. Aber woher, wusste ich nicht. Ich hielt mich in der Mitte des Tunnels oder Höhle auf. Das Licht strahlte so viel Wärme, Liebe und Heiterkeit aus.

Es war sogar lebendig. Ich hörte wunderschönen Gesang. Ich ging also direkt in das Licht rein. Drinnen hatte ich das Gefühl, wieder zu Hause zu sein. Alles war weiß und voller Liebe. Hier war ich sicher. Kurz darauf landete ich in einer großen Welt mit vielen Wiesen und einem strahlend blauen Himmel. Mitten hindurch führte ein Weg. Ich war richtig beeindruckt. Das war ja wunderschön, so ein tolles Grün. Auf dem Weg lagen Steine, die Farben hatten, die ich noch nie gesehen habe. Und meine Uroma war auf einmal da. Sie sagte mir, dass ich selber entscheiden durfte, ob ich zurück gehen möchte oder bleiben will. Sie sagte aber auch, dass es besser wäre, wenn ich zurück gehe. Uroma wirkte irgendwie viel wissender, als auf der Erde. Außerdem strahlte sie auch sehr viel Wärme aus. Ich sagte, dass ich nur ein kurzes Stück gehen möchte. Ich wollte gucken, was es hier gab, war also neugierig. Also ging ich ein Stück spazieren. Doch dann dachte ich an Mama und Papa. Nein, ich wollte noch nicht hierbleiben und beschloss beim nächsten Mal mir diese Welt anzusehen, denn hierher würde ich eines Tages zurückkehren. Ich ging zurück, wieder in das Licht rein, das jetzt mit mir sprach. Es war, als wenn ich seine Gedanken auffing.

Es zeigte mir Bilder von der Zukunft. Schöne Sachen, zum Beispiel, dass ich eines Tages heiraten werde. Es zeigte mir meinen zukünftigen Ehemann. Ich kannte ihn zu dem Zeitpunkt gar nicht. Er würde eines Tages schwer krank werden, doch er würde es schaffen. Ich hörte, dass es eine Pilzinfektion wäre, die er bekommen würde, in der Lunge. Mit dem Wort konnte ich nichts anfangen. Ich würde denken, dass er sterben wird und furchtbare Angst haben. Das Lichtwesen betonte immer wieder, dass er es schaffen wird. Ich sah Ärzte, Schwestern und Pfleger, die ich erst Jahre später treffen sollte. Und außerdem würde ich die ganze Nahtoderfahrung vergessen. Sie sollte mir erst später wieder einfallen. Ich hörte noch die Stimme des Lichtwesens, das zu mir sagte, es wird alles wieder gut. Ich verabschiedete mich von dem Lichtwesen und ging zurück in die Dunkelheit. Es dauerte lange, bis ich wieder im Krankenwagen war. Ich sah meinen Körper auf der Trage liegen und kehrte dorthin zurück. Als ich aufwachte erinnerte ich mich noch ganz schwach an ein Licht und Dunkelheit. Im Krankenhaus wurde ich untersucht und fragte eine Krankenschwester, wo ich denn gewesen bin, wegen dem Licht und der Dunkelheit. Sie meinte, ich hätte geträumt. Aber das überzeugte mich nicht. Danach sprach ich erst nicht mehr darüber. Und vergaß es für ein paar Jahre. Es fiel mir alles Jahre später wieder. Es traf genau das ein, was mir das Lichtwesen voraussichtlich gezeigt hat. Und es wurde wirklich alles wieder gut.

 

 

2. Aussagen über den Astralraum bei Rückführungen Erwachsener:

Einer der Pioniere für Rückführungen in die Zwischenlebenszeit ist Joel L. Whitton, Professor für Psychiatrie an der Universität von Toronto, Kanada. (Whitton, J. L.; Fischer, J (1989) Das Leben zwischen den Leben / Ein Forschungsbericht aus der Welt jenseits unserer physischen Existenz, Goldmann, München). Seine wichtigsten Erkenntnisse aus mehr als 20 Jahren Arbeit mit Patienten seien hier gelistet:

 

Rückkehr in den Astralraum:

  • Manche erleben einen rasend schnellen Flug aus einer anfänglichen Dunkelheit durch eine dunkle Tunnelröhre zu einem anfänglich kleinen, dann immer größer werdenden Licht. Leiden, Schmerzen oder Angst sind vergangen.

  • Das Todeserlebnis scheint vom Grad der spirituellen Entwicklung der Person abzuhängen. Wenn eine Person im Einklang mit ihrem Selbst gelebt hat, erfährt sie den leichtesten Übergang in den Astralraum. Sie ist glücklich darüber, den Körper verlassen zu haben. Weniger weit entwickelte Personen kämpfen um ihr Leben, bleiben erdnah oder versuchen, so rasch wie möglich einen neuen Körper zu finden.

  • Der Rückkehrer wird oft von schon verstorbenen Verwandten und Freunden, auch wenn er vorher noch keine Kenntnis über deren Tod hatte, oder von einem Führer oder Schutzengel empfangen, der die Person zu Lebzeiten begleitet hat. Ein Schutzengel ist ein astraler Lehrer bzw. Führer im Gegensatz zum Geistführer.

  • Man gelangt in eine Welt der eigenen Vorstellungen und Erwartungen, die von den gespeicherten Energien geformt wurden. Diese Welt kann eine schöne Wiese, ein Garten, ein Palast oder auch eine Hölle oder ein Nichts sein. Alle mitgebrachten Vorstellungen und Emotionen bleiben erhalten: Schuld- und Verlustgefühle, Furcht, Hass, Wut, Ärger, aber auch Liebe, Dankbarkeit, Barmherzigkeit usw. Die allermeisten kommen somit in ihre eigenen Astralräume, die sie in ihren Inkarnationen selbst geschaffen haben.
  • Manche berichten von einem 360-Grad Rundumblick.
  • Nach ihrer Wiederbelebung berichten manche Personen auch von der Begegnung mit unbekannten Wesen und anderen Lebensformen, mit denen sie sich telepathisch unterhalten konnten, auch wenn diese eine andere Sprache sprachen.

  • Im NTE kann man den Wunsch verspüren, nicht mehr in den materiellen Körper zurückkehren zu wollen. Sie erhalten aber die Mitteilung, dass die Zeit noch nicht reif ist und die Rückkehr in den Körper angetreten werden muss. Manchmal bleibt die Rückkehr auch freigestellt und man kann selbst bestimmen. 

  • Die Betroffenen berichten, manchmal eine symbolische Grenze zu erreichen, z.B. ein Gewässer oder eine Schlucht, dessen Überschreitung ihren leiblichen Tod bedeuten würde.

  • Viele erleben ein Gefühl von Frieden, Gelassenheit und Glück. Und nur wenige -  nach Holden ca. 20% - erleben eher negative, Furcht einflößende Erfahrungen. Wie ist das möglich, da doch die allermeisten in ihre eigenen geschaffenen Astralräume gehen und dort ihre gespeicherten Energien erfahren müssen, bis sie ihrer überdrüssig werden?

Dafür gibt es 2 Gründe: In der überwiegenden Mehrzahl werden solche Nahtod-erfahrungen von solchen Seelen gemacht, die schon weiter entwickelt sind und schon in den großen, allgemeinen Astralraum gelangen können. Ihnen soll gezeigt werden, welche positiven Energieräume sie erwarten, damit sie ihr weiteres Leben und ihre Aufgaben noch zielgerichteter und bewusster erledigen können. Sie erleben damit einen Motivationsschub. Dem gegenüber werden Warnungen und Drohungen mit "Fegefeuer" und "Hölle" nur in seltenen, besonders schlimmen Fällen ausgegeben. Denn die Helfer wollen möglichst nur mit positiven Motivationen arbeiten, nicht mit Ängsten, wie die Religionen.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund: Mir wurde nämlich gezeigt, dass es eine Art von Übergangsraum gibt, um den Verstorbenen den Übergang zu erleichtern. Und zwar wird ihnen beim Übergang erst einmal der große, allgemeine Astralraum gezeigt, um ihnen die Angst vor ihrer neuen Existenz ohne Körper zu nehmen und ihnen ihr Ziel vor Augen zu führen, das sie erreichen können. Erst dann gelangen sie in ihre eigenen Astralräume, um sich mit ihren gespeicherten Energien auseinanderzusetzen. 

 

Der Lebensfilm und die jenseitigen Helfer:

  • Viele Rückgeführte und die eine NTE erlebt haben bestätigen, dass es ein Gericht gibt, welches z. B. aus einem oder mehreren Helfern bestehen kann. Das sind die Geistführer, die die Seele in allen Inkarnationen begleiten. Diese Wesen wissen alles über den gerade Verstorbenen. Sie strafen aber nicht, sondern sind Helfer, die dem Ankömmling in der Beurteilung seines zurückliegenden Lebens beistehen und später Rat bei der Wahl der nächsten Inkarnation geben. Einige berichten von einer extrem schnell ablaufenden Lebensrückschau als “Kurzfilm”, der chronologisch ablaufen kann oder gleichzeitig viele Einzelheiten aus dem vergangenen Leben aufzeigt. Dabei beurteilt man seine guten und schlechten Taten selbst. In der Beurteilung wird deutlich, dass irdische Errungenschaften, wie Ruhm, Macht oder Geld überhaupt nichts zählen. Es kommt auf die Absicht an, mit der man etwas unternommen oder unterlassen hat - ob sie eigennützig oder altruistisch war.

  • Der Rückkehrer gewinnt manchmal sogar Einblicke in viele zurückliegende Leben, deren Aufgaben und karmische Zusammenhänge.

  • Die meisten erleben die Wirkung ihrer Taten aus der Sicht des betroffenen Gegenübers und bedauern liebloses Handeln oder sind glücklich über eigene gute Taten.

 

Die Planung des nächsten Lebens:

  • Viele planen ihr nächstes Leben je nach der Beurteilung des vergangenen Lebens. Dazu gehört u. a. die Wahl der nächsten Eltern. Man spricht sich auch mit anderen Seelen ab, die man von früheren Leben kennt und mit denen eine karmische Verbindung besteht. Die Planung wird von den o.g. Helfern begleitet. Man kann deren Rat in den Wind schlagen, tut sich damit aber keinen Gefallen. Nicht erfolgreich bestandene Aufgaben in vorausgegangen Leben müssen in nachfolgenden Leben wiederholt werden. Die Lebenspläne sind aber nur Entwürfe, die nicht unbedingt befolgt werden müssen.

  • Die Seelen proben wichtige Stationen des kommenden irdischen Lebens. Läuft dann das Leben auf Erden weitgehend nach Plan, dann hat der Mensch das gute Gefühl, dass sein Leben sich so entfaltet, wie es sein soll. Nur in der praktischen Verwirklichung im irdischen Leben kann sich die Seele weiterentwickeln.

 

 

Beispiele für solche Nahtoderfahrungen:

 

Michael Joseph erzählt: Original in Englisch. (ins Deutsche übersetzt von Ingrid):

Ich landete bei einer Lebensrückschau, und war auf „DER ANDEREN SEITE“ die ganze Zeit begleitet von einem Wesen, das mein Schutzengel/Lehrer war, den ich dann „Professor“ nannte, aber er hatte einen unglaublichen Sinn für Humor. Ich sage „er“ mit der Zunge in der Backe, weil es war weder ein „er“ noch eine „sie“. Ich sah, was mit wahren Atheisten geschieht (offensichtlich war ich offen genug, dass ich nicht jemand klassifizierte). Ich bekam verschiedene „Himmel“ zu sehen und fragte, ob ich etwas sehen könne, was „Hölle“ wäre, wenn es eine gäbe (und es gab sie, aber es war nicht das, was ich erwartete). Ich fragte auch, ob ich Jesus treffen dürfe und entschuldigte mich, dass ich nur einen Mann traf, der nicht das war, was ich erwartete und er gab mir interessante historische Fakten, die ich später verifizieren konnte.

 

Robyn F berichtet über eine NTE infolge eines brutalen Mordversuchs ihres Ehemannes weil sie die Scheidung eingereicht hatte

Während der Stunde hatte ich gebetet, „Bitte lieber Gott, lass diesen Kelch an mir vorübergehen… niemand kommt, um mich zu retten, niemand hört mein Schreien, niemand...“ Es war an diesem Punkt, wo ich "wusste“, dass ich an zwei Orten zur gleichen Zeit war. Ich verließ meinen Körper und passierte durch ein Tunnel aus Licht, welches mich zu einer Tür aus brilliantem Licht führte. Die Türe öffnete sich. Ich kniete nieder (und sah, dass ich in eine Art dunkle Robe gekleidet war). Als ich kniete, blickte ich auf und sah Jesus vor mir – ans Kreuz genagelt. Er blickte nach unten, direkt in meine Augen. Ich habe niemals vorher oder nachher solche Augen gesehen. Als er in meine Augen blickte, fragte ich Ihn – ohne Worte zu sprechen – „Was kann ich tun?“ Er antwortete ohne gesprochene Worte "Vergib ihm.“ Als er die Worte "gesagt“ hatte, war es vollbracht. Die Vergebung geschah in einem Augenblick. Ich war komplett in meinen Körper im Badezimmer zurückgekehrt, aber alles hatte sich verändert und ich wusste es.

 

Romy eine Frau aus Israel, hat eine NTE wegen eines Autounfalls:

Ich war umgeben von Raum, als ich mein ganzen Leben sich vor mir entfaltete. Ich beobachtete eine Million von Bildern meiner Lebenereignisse, wie ein Film, der in Bilderrahmen zerbricht. All die kleinen Taten, Gedanken und Momente über Momente, auch die, von denen ich schon vergessen hatte, dass sie auch hier sind. Es war eine faszinierende Ansicht. Das höchst merkwürdige daran war, daß die Bilder nicht miteinander verbunden waren – sie hatten einen Zwischenraum und dazwischen war etwas, was wie eine Lichtschnur aussah. Es sah aus, als ob sie an diese Lichtschnur geknüpft waren. Meine Hauptgefühle waren Gelassenheit, Ehrfurcht und Neugier. Es war eine starke Qualität von Untersuchen und Neugier, wie ich das alles prüfte. Jedesmal wenn eine Frage aufkam, war die Antwort augenblicklich enthüllt. Diese Entfaltung der Bilder und Zwischenräume entwickelte und setzte sich unaufhörlich fort und präsentierte eine konstante, behutsame, konsequente Linie in perfekter Ordnung, eine Kette von Ereignissen, dennoch geschah alles irgendwie auf einmal. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft geschahen zugleich. Es war inspirierend die Reihenfolge zu erleben, wie all die kleinen Bilder auch im „großen Bild“ Inhalt waren. Ich spürte ein großes Mitgefühl. Mir wurde alles vergeben. Eigentlich war da nichts zu vergeben.

 

Bolette aus Dänemark kann wieder hören: 

Alles war schärfer und ich konnte alles fokkusieren, wenn ich wollte, Farben waren klarer und leuchtend. Mein Gesichtsfeld war rund um mich herum erweitert. Es was so wundeschön und alle die Farben waren überirdisch schön. Ich war so glücklich und beruhigt, während meiner ganzen NTE. Ich hatte während meines Lebens mein Gehör verloren, in meiner Todeserfahrung war das nicht der Fall, ich konnte viel besser als in meinem Leben hören. Ich hatte mit meinem Gehör keine Schwierigkeiten; die Töne waren schön und melodisch. Die Konversationen, die ich mit anderen führte, erfolgten nicht durch Töne, eher durch Telepathie. Ich war komplett voll Emotionen, wie z.B. große Freude, tiefe, tiefe Liebe, Beruhigung, Dankbarkeit, Freiheit; ein "ALLES ist, wie es sein sollte"-Gefühl, alles ist gut.

 

Hilde erlebt sich selbst außerhalb des Körpers während der OP:

Während der OP schwebte ich plötzlich aus meinem Körper. Ich sah den Raum von oben, war aber gleichzeitig überall im Raum und konnte aus allen Perspektiven sehen. Ärzte standen um mich herum und waren ganz hektisch an mir am arbeiten. Ich verstand nicht, weshalb. Ich wollte ihnen sagen, das alles gut ist und das es mir gut geht. Ich fühlte mich frei von allen belastenden Emotionen. Dann wurde ich durch einen Tunnel zu einem Licht gezogen. Es war hell und gleichzeitig liebevoll, freundlich und voller Zuneigung. Gerne wäre ich weiter gegangen bzw. geschwebt, aber ein Wesen, das ich nicht sehen aber fühlen konnte, sagte mir, es sei noch nicht so weit. Ich hätte noch eine Aufgabe und muss wieder zurück. Das wollte ich nicht, aber ein stärker Sog zog mich zurück durch eine Öffnung im Kopf in meinen Körper. Es war sehr unangenehm, wieder in meinen Körper zu gelangen.

 

Angelia trifft ihren Mann und andere Personen:

Ich war einfach plötzlich vor mehreren Leuten, keinen von denen erkannte ich anfangs. Es gab keinen Hintergrund oder Vordergrund, wir waren einfach zusammen. Dann, sprach mein Mann (verstorben vor 2 Jahren und 2,5 Monaten) zu mir und sagte nur drei Sätze, aber er wiederholte sie immer wieder in seinem geduldigen Ton (er wusste immer wie er mit mir reden musste): Ich bin hier. Es ist noch nicht Zeit mein kleiner weißer Teddybär. Wo die Liebe ist. Andere waren um uns herum die bekannt erschienen, aber keiner war mir so bekannt wie mein Mann. Die anderen wiederholten manchmal was er sagte aber nie in der gleichen Reihenfolge.

 

Hafur aus Mexiko erkennt, dass er Liebe statt Leiden wählen soll:

In der Dunkelheit um mich herum wanderten viele Schatten von Menschen, ziellos und gefühllos (wie Zombies). Zu meiner Rechten sah ich ein Wesen, das mir sein Gesicht nicht zeigte, und ich dachte es wäre mein verstorbener Großvater, wegen seines Anzugs aus englischem Kaschmir, seines Stocks, und des Hutes den er trug, als er noch lebte. Er bedeutete mir, nicht mit jenen Menschen zu reden, weil sie mir keine Beachtung schenken würden. Sie waren in ihren eigenen unbewussten Träumen (Hervorhebung von Oriano), und gingen wie Roboter. Das machte mich traurig und ich fühlte Mitgefühl für sie...

Die Gestalt an meiner rechten Seite, die mich führte, blieb stehen  und ich konnte sein Gesicht nicht sehen, als seien wir an einem kleinen, umschlossenen Strand, dort war ein Hügel, der dazu diente mein Leben vom Anfang bis zum Ende mehrere Male vorzuführen. Zuerst schnell und später langsamer. Es war verblüffend, wie mein Leben gezeigt wurde mit Ereignissen, die ich vollkommen vergessen hatte und andere die so unbedeutend waren, dass es mir vorkam, als sähe ich jedes Einzelbild meines persönlichen Lebensfilms auf Erden. Ich erkannte, dass ich alles mit großer Deutlichkeit und einer Super-Klarheit verstand, wie ich sie nie vorher erlebt hatte. Ich entdeckte, dass ich persönlich gewählt hatte einen physischen Körper anzunehmen und die Lebenserfahrungen zu machen, die ich machte. Ich erkannte, dass ich viel Zeit mit Leiden vergeudet hatte und was ich eigentlich hätte tun sollen, war meine Freiheit zu nutzen, um wahre Liebe zu wählen und nicht Schmerz, bei allem was in mein Leben eintrat...

Ich sah, dass ich selbst das Leben, das ich leben wollte, entworfen hatte, ehe ich freiwillig in diese Welt kam, und dass meine Freiheit innerhalb eines physischen Körpers nur gefunden würde durch bewusstes Ausbilden von Glücklichsein in all meinen Gedanken, meinen Gefühlen und Taten, weil ich mein eigenes Schicksal entworfen oder gewählt hatte, ehe ich einen physischen Körper annahm. Ich erkannte, dass es keinen richtenden oder strafenden Gott gibt, wie es uns die Religionen erzählen, und es war mein eigener Verstand in einem erweiterten Bewusstseinszustand, der sich selbst richtete und seine Taten durch den Filter der perfekten, bewussten Liebe siebte.



Die Rückkehr zur Erde oder die Wiedergeburt:

  • Die meisten Seelen sind nicht erpicht darauf zu reinkarnieren. Sie können sich dieser Notwendigkeit aber nur einige Zeit entziehen.

  • Die Zwischenlebenszeit wurde über die Jahrtausende immer kürzer und liegt heute im Mittel etwa bei 40 Jahren. Der Wert streut aber gewaltig.

  • Bevor die Seele zur Erde kommt, muss sie eine Grenze durchschreiten, wobei die Erinnerung an die Zeiten im Jenseits und an andere Leben verloren geht. Das Vergessen ist notwendig, um unerträgliches Heimweh nach der angenehmen Zeit im höheren Astralraum zu vermeiden und ein neues Leben aufnehmen zu können, ohne durch die Vergangenheit behindert zu werden. Das irdische Leben stellt auch eine Prüfung dar. Und so macht es auch keinen Sinn, dem Examenskandidaten die richtigen Antworten vor der Prüfung mitzugeben.

  • Oft berichten die Rückgeführten, ihre künftige Mutter als Geist umschwebt und beeinflusst zu haben. Einige Monate vor der Geburt oder spätestens mit der Geburt sind sie dann in den neuen Körper eingetreten.

  • Alle Berichterstatter sind sich einig, dass jeder für sein eigenes Schicksal verantwortlich ist. Jeder hat es selbst gewählt - hier oder dort.

 

Es gibt mittlerweile eine Fülle von Beispielen und Berichten, die sich nicht mehr leugnen lassen. Und alle Berichte berichten über ähnliche Erfahrungen. Wen das Thema interessiert, der kann im Internet noch viele weitere Berichte finden.

 

Erfahrungen mit dem Licht in den höheren Dimensionen:

Einige Menschen bekommen die Möglichkeit, einen Blick in höhere Dimensionen zu werfen. Auch das dient der Motivation. Diese Menschen gehören zwar noch nicht diesen höheren Dimensionen an, dürfen aber schon einen Blick in die höheren Astralwelten werfen. Dies sind ausnahmslos Menschen, die ihren Lichtkörper schon weiter entwickelt haben:

  • Sie erleben ein helles, Liebe ausstrahlendes Licht, das aber trotz seiner Helligkeit nicht blendet.

  • Ein unbeschreibliches Gefühl der Glückseligkeit kommt auf und das Wissen: Liebe ist alles.

  • Es wird auch berichtet, dass man plötzliches Wissen über alle Zusammenhänge des Lebens erworben hat. Manchmal wird dieses Wissen auch von einem Lichtwesen vermittelt. Allerdings werden die Inhalte dieser Einsichten nach der Wiederbelebung vergessen. Es bleibt nur die Erkenntnis zurück, dass das Leben mit dem körperlichen Tod nicht beendet ist und dass das Wichtigste im Leben der Lernprozess ist, die bedingungslose Liebe zu leben. Manche Berichte sprechen auch von einer vollkommenen Ordnung im Universum. Alles was geschieht, auch Kriege oder Hunger entsprechen einer Planung. Die Personen berichten, dass sie verstehen konnten, dass alles zusammenhängt und eins ist.

  • Viele beschreiben eine Begegnung mit einem strahlend hellen, aber nicht blendenden Licht oder einem unbeschreiblich schönem Lichtwesen, das unglaubliche, übermenschliche Liebe ausstrahlte. Sie konnten sich teilweise mit diesem Lichtwesen telepathisch unterhalten, in dessen Lichtfeld eindringen und dabei Liebe und Energie tanken. Die Interpretation darüber, wer sich in diesem Licht verbirgt, ist sehr unterschiedlich. Für einige ist es ein Gott jedweder Religion, für andere eine spirituell hoch entwickelte Wesenheit oder schlicht ein unbekanntes Lichtwesen. Das Lichtwesen bezeichnete sich selbst aber nie als Jesus oder Gott.

 

Nur Menschen, deren Lichtkörper schon weiter entwickelt ist, können solche Erfahrungen machen. Immer und ausnahmslos berichten sie, dass diese Lichtwesen übermenschliche Liebe ausstrahlen. Jeder, der solche Einblicke in die höchsten Dimensionen bekommen hat, ist so überwältigt, dass er sein Leben lang diese Licht-Liebe suchen wird und andere in diesem Sinne motivieren möchte. Und genau das ist auch mein Wunsch und Wille.

Hier noch einige weitere Beispiele für Nahtoderfahrungen in den höheren Dimensionen, in denen Licht, Liebe und völlige Einheit erfahren wird:


Robyn hatte eine NTE bei einer Fehlgeburt:

Alles wurde dunkel und leicht, ein grenzenloses bläulich Violett vielleicht, und erstaunliche glitzernde Partikeln verbanden alles miteinander. Ich war DAHEIM und ich war so dankbar, weil ein menschliches Leben so ECHT 3D wirkt! Ich zoomte mich zu der Decke und blickte gleichzeitig in alle Himmelsrichtungen. Ich wusste, dass da unten mein Körper lag und fühlte null Prozent Reue, Gebundensein, Angst oder Traurigkeit, weil ich ihn verlassen hatte. Ich wurde EINS mit ALLEM IN DER EXISTENZ, obwohl ich ein sicheres Wissen hatte, dass es ich war. ALLES war in Ordnung, alles war LIEBE, der Grund des menschlichen Lebens ist auschließlich für Erfahrungen und Ausweitung. Ich war EINS mit dem Arzt, den Schwestern, mit meiner Mutter draußen im Gang, dem ganzen Personal, dem Klang der EKG-Maschine, die meinen Tod anzeigte, und all dem Raum dazwischen. Ich hätte den Arm des Arztes erheben können, wenn ich gewollt hätte... aber hier ist das wichtige Faktum: Ich hatte null % Verlangen danach, seinen freien Willen zu manipulieren. In keiner Weise. Aber ich wusste, dass ich fähig war, die jetzige Situation zu kontrollieren, aber es war nicht in meiner Absicht dies zu tun. Sie wollten mich und ich war hier. Mörder, Vergewaltiger und Kannibalismus..... alles O.K. Es ist nur eine Erfahrung des Wachsens. Ich wusste, dass alles immer schon im Universum existierte und es immer tun wird, hier war perfekte, unendliche Zeitlosigkeit. Lineare Zeit ist eine Illusion, wie auch unsere Haut und unsere Knochen und die fünf Sinne. Unsere karbonabhängigen Sinne sind so geschaffen, daß sie nur karbonhaltige Realität wahrnehmen - und wow, das ist wirklich eine spektakuläre Illusion! Meine wahre Natur ist EINS mit allem, und ich bin GOTT, und dass ist jeder und alles übrige auch.

Das Nächste, an das ich mich erinnere ist, daß ich meinen Namen sehr laut rufen hörte, zweimal: "Robyn!!! ROBIN!!!!!" und ich nahm den größten, tiefsten Atemzug, den ich jemals gemacht habe, wie meinen allerersten Atemzug! Und ich war zurück. Schwer, aber SO mächtig, so erfrischt, ich WUSSTE JETZT ALLES. Niemand kann mich mehr in die Irre führen, und ich werde mich niemals mehr, solange ich lebe, vor dem Tod fürchten. Weil es gibt keinen Tod!!! LOL Wir sind dafür geschaffen, herzukommen und ein Spiel zu spielen. Das IST es. SEI einfach nur und SPIELE und erfahre diese große Illusion der physischen Realität:)


Yazmine S von New Zealand hatte eine außergewöhnliche NTE infolge starken Blutverlustes nach einer Fehlgeburt:

Ich flog durch Goldenes, reines, ruhiges, wonnevolles Goldenes... Es war innerhalb und mit jedermann und in Allem. Es war immer schon innerhalb und mit jedermann und Allem. Es war/ist Wahrheit und Liebe und Mitgefühl und Freude und Alles. Dieses Goldene enthielt alle Information. Es war der Eine Geist. Es enthielt die Schöpfung von allem, was je erschafffen wurde. Ich fühlte, erfuhr, alles was je geschehen war und was noch geschehen sollte. Alles geschah zur gleichen Zeit. Es gibt keine Vergangenheit oder Zukunft. Es IST einfach. Es gibt keinen Weg, um die makellose Schönheit dieser Erfahrung zu beschreiben, obwohl ich mir in den letzten 35 Jahren täglich gewünscht habe, einen Weg zu finden, um es zu können. Glückseligkeit ist ein Wort, um es beschreiben zu können, obwohl es nicht das ist, was ich mir auszudrücken wünsche, aber ja, Glückseligkeit kommt dem sehr nahe, auf eine Art.

Ich sah und erfuhr jedes einzelne Detail meines gegenwärtigen Lebens bis zu diesem Moment, so als ob ich einen Film sehen würde, wo sie den Hauptcharakter direkt übertragen… das machte mich ziemlich traurig, weil ich hatte mein Leben nicht in diesem gelassenen Zustand von Freude gelebt hatte, und fühlte mich beschämt... beschämt, weil ich nicht realisiert habe, wie notwendig es für einen ist, unglaublich glücklich zu sein in diesem Leben... Wie auch die Umstände sind… der Schmerz… die Angst… egal welcher Grund!

Alle unsere stofflichen Konflikte des Körpers und des Geistes sind ziemlich unwichtig in diesem Zustand des höchsten Friedens und glückseligem Gewahrseins, zu dem wir alle zurückkommen sollten. Ich spürte, wie ich ungläubig zu DER GROSSEN PRÄSENZ, der wie eine göttlich liebende Mutter ist, ich hatte ihn im Stich gelassen… ich war mein eigener Richter… und jetzt war ich gleichzeitig diese Liebe. Ich sah, wie die ganze Menschheit mit dem Blick zur Erde gerichtet herumging, und nicht mit weit geöffneten Augen die Schönheit dieser All-liebenden Präsenz des goldenen Friedens, in welchem wir tatsächlich leben, aber es nicht sehen. Ich sah, wie Traurigkeit jene überkam, die nicht sich selbst und anderen vergeben können, und in den Tagen ihres erweckten Geistes, werden auch sie beschämt sein und langsam zu niederen Erfahrungen sinken werden.

 

Scott W (42) begreift das ganze Universum:

Ich spürte, wie sich ein Bewusstsein bildete, aber nicht so etwas, das wir darunter verstehen oder wissen. Es machte einfach seine Arbeit. Es machte, was es machen musste und das war alles, was es wusste. Dann wurde alles klar für es, wusste alle Dinge, die es tun sollte. Es wurde von irgend etwas gelenkt. Man kann sagen, obwohl es ein Bewusstsein hatte, schien es als ob es seinen Willen aufgegeben hatte und akzeptierte, seine Wahrheit dem Schöpfer übergab. Dann reichte meine Oma nach mir und nahm meine Hand, als wir den Rückweg begannen. Das Universum war voll, absolut voller Lichtschnüre und Energie. Sie pulsierten, sie bewegten sich, und waren mitten drinnen, Teil davon und sie waren Teil von uns. DNA ausgestreckt für Aeonen, Erinnerungen, verbunden, verflochten, aber alle bewegten sich nach dem Licht. Ich konnte Moleküle sehen, Atome, die sich verbanden, Schnittstellen bildend, und wurden zu neuen Lebensformen und Bewusstsein. Galaxien, Sterne, Fische, Bäume, Luft, Wasser, Menschen wurden alle nach Mustern geformt, geschaffen aus dem ganzen Universum. Dann waren wir wieder zurück auf dem Feld , aber es blieb dort nicht stehen. Ich blickte auf meine Großmutter und das Licht. Alles öffnete sich, Erleuchtung durchfloß mich, aus mir heraus und in mich hinein. Es konnte nicht verändert oder bedroht werden. Es kann nicht manipuliert oder gefärbt werden. Es gibt keine Märchen darüber. Es ist hier. Jedes ist zu seiner eigenen Zeit, in seiner eigenen Evolution, seine eigene Realität verübend, sein eigenen Bewusstsein lebend. Wir sind Teil davon und es ist Teil von uns. Wir haben wirklich nicht zu fürchten, wir sind wirklich geliebt. Dort ist eine Macht so groß, daß sie nur einfach Gott gerufen werden kann.

 

Nichole fühlt nur noch Licht und Liebe:

Ich lief in einem saftigen Feld einer gigantischen Sonne entgegen. Ich erinnere mich, wie ich auf meine Beine hinunterblickte und sie ein wenig über dem Boden standen, ich war wieder ein Kind. Das war noch ein anderes Kind, das meine Hand hielt und neben mir herrannte. Es war ein kleiner blondhaariger Junge mit blauen Augen. Der erstaunlichste Teil war eine reines Gefühl der intensivsten Liebe, die ich kaum beschreiben kann. Es war wie Welle um Welle von reiner Liebe. Es war innerhalb von mir, es war um mich herum, es war ALLES UND JEDES. Es fühlte sich wie Herzschläge von Liebe an, und Wellen von Liebe nacheinander. Und auch in der Zwischenzeit gab es Liebe, dann kam die Welle noch mehr und mehr. Es war endlos, ewig und vollkommen. Ich hatte überhaupt keine Angst, ich hatte kein anderes Gefühl als LIEBE. Ich hatte keinen anderen Gedanken, als dass ich dieses LICHT erreichen wollte. Ich fühlte reine Freude und Wonne. Es waren die schönsten Gefühle, wo Worte niemals auch nur in die Nähe kommen, um sie zu beschreiben. Das näheste Ereignis hier auf der Erde an das ich denken kann, um es zu vergleichen, könnte der Moment sein, wo ich mein Kind in diese Welt brachte.

 

Anita aus Honkong erlebt durch die NTE eine unglaubliche Heilung:

Ich driftete während dieser Zeit immer wieder in den Zustand der Bewusstlosigkeit und ich konnte fühlen, wie mein Geist schließlich meinen Körper verließ. Ich sah und hörte die Gespräche zwischen meinem Mann und den Ärzten, die außerhalb meines Zimmers, ca. 40 Fuß den Korridor hinunter, stattfanden. Ich konnte später meinem geschockten Mann dieses Gespräch bestätigen. Dann wechselte ich in eine andere Dimension über, wo ich in ein Gefühl vollkommener Liebe eingehüllt wurde. Mir wurde außerdem absolut klar, warum ich den Krebs hatte, warum ich in erster Linie in dieses Leben gekommen war, welche Rolle jedes Familienmitglied in meinem Leben in einem größeren Zusammenhang spielte und generell, wie das Leben funktioniert. Die Klarheit und das Verständnis, das ich in diesem Zustand erhielt, sind beinahe unbeschreiblich. Worte scheinen diese Erfahrung zu begrenzen – ich war an einem Ort, wo ich verstand, wie viel mehr es gibt als das, was wir in unserer dreidimensionalen Welt erfassen können. Ich begriff, was für ein Geschenk das Leben war, und dass ich von liebenden geistigen Wesen umgeben war, die immer um mich herum waren, selbst wenn ich es nicht wusste.

Das Maß an Liebe, das ich fühlte, war überwältigend, und aus dieser Sicht heraus, wusste ich, wie stark ich bin und sah die erstaunlichen Möglichkeiten, die wir als Menschen während eines physischen Lebens erreichen können. Ich fand heraus, dass mein Ziel jetzt sein würde ‘den Himmel auf Erden’ zu leben, dieses neue Verständnis zu nutzen und dieses Wissen auch mit anderen Leuten zu teilen. Aber ich hatte die Wahl, ob ich ins Leben zurückkehren oder in Richtung  Tod gehen wollte. Mir wurde klargemacht, dass es nicht meine Zeit war, aber ich immer die Wahl hätte, und dass ich, wenn ich den Tod wählen würde, viele der Geschenke nicht erfahren würde, die der Rest meines Lebens noch für mich bereithielt. Eine Sache, die ich wissen wollte, war, ob ich, wenn ich das Leben wählte, wieder in diesen kranken Körper zurückkehren müsste, denn mein Körper war sehr, sehr krank, und die Organe hatten aufgehört zu arbeiten. Mir wurde zu verstehen gegeben, dass, wenn ich das Leben wählte, mein Körper sehr schnell heilen würde. Ich würde eine Veränderung nicht in Monaten, sondern Tagen, sehen!

Mir wurde gezeigt, wie Krankheiten auf einem energetischen Level beginnen bevor sie physisch werden. Wenn ich das Leben wählte, würde sich der Krebs aus meiner Energie entfernt haben, und mein physischer Körper würde sich schnell erholen. Da verstand ich, dass, wenn Leute medizinisch gegen Krankheiten behandelt werden, dies die Krankheit nur vom Körper entfernt, nicht aber aus ihrer Energie, und daher kommt die Krankheit zurück. Mir war klar, dass, wenn ich zurückging, es mit einer sehr gesunden Energie sein würde. Dann würde der physische Körper sehr schnell und permanent den energetischen Zustand aufholen. Mir wurde verständlich gemacht, dass dies auf alles zutrifft, nicht nur auf Krankheiten – körperliche Zustände, psychische Zustände, etc. Mir wurde „gezeigt“, dass alles, was in unserem Leben vor sich ging, von dieser Energie um uns herum abhängig war, von uns geschaffen. Nichts war fest – wir schufen unsere Umgebung, unsere Zustände, etc. abhängig davon, wo sich diese ‚Energie‘ befand. Die Klarheit, die ich um die Frage erhielt, wie wir kriegen, was wir tun, war phänomenal! Es geht alles nur darum, wo wir uns energetisch befinden. Mir wurde das Gefühl gegeben, dass ich den Beweis aus erster Hand sehen würde, wenn ich in meinen Körper zurückkehrte.

Ich wusste, ich driftete zwischen den zwei Welten hin und her, aber jedes Mal, wenn ich zur ‚anderen Seite‘ driftete, wurden mir immer mehr Szenen gezeigt. Eine zeigte mir zum Beispiel, wie mein Leben all die Menschen berührt hatte, die mit ihm verbunden waren – es war eine Art Bilderteppich, der zeigte, wie ich das Leben von all den Menschen um mich herum beeinflusst hatte. Eine andere Szene zeigte meinen Bruder in einem Flugzeug; er hatte die Neuigkeit gehört, dass ich starb und kam, um mich zu sehen (das wurde mir als wahr bestätigt, denn als ich wieder zu mir kam, war mein Bruder tatsächlich da; er hatte gerade das Flugzeug verlassen). Ich erhaschte dann einen Blick auf meinen Bruder und mich, und schien irgendwie zu verstehen, dass es sich um ein voriges Leben handelte, wo ich viel älter war als er und eher so etwas wie eine Mutter für ihn war (in diesem Leben hier ist er älter als ich). Ich sah, dass ich ihm gegenüber in jenem Leben eine Beschützerrolle spielte. Mir wurde plötzlich bewusst, dass er in dem Flugzeug saß, um mich zu sehen, und fühlte „das kann ich ihm nicht antun – dass er hierherkommt und mich tot sieht“. Außerdem sah ich, dass die Bestimmung meines Ehemanns mit der meinen verbunden war, und wie wir entschieden hatten hierherzukommen und dieses Leben gemeinsam zu erfahren. Wenn ich ging, würde er vielleicht bald darauf folgen.

Mir wurde zu verstehen gegeben, nachdem Tests über meine Organfunktionen gemacht worden waren (und die Ergebnisse lagen noch nicht vor), dass, wenn ich wählte zu leben, die Tests ergeben würden, dass meine Organe normal funktionierten. Wenn ich den Tod wählen würde, würden die Tests Organversagen wegen Krebs als Todesursache ergeben. Ich konnte die Resultate der Tests durch meine Wahl ändern!

Ich entschied mich, und als ich begann zu erwachen (in einem sehr verwirrten Zustand, da ich zu der Zeit nicht sagen konnte, auf welcher Seite des Schleiers ich mich befand), kamen die Ärzte in meinen Raum geeilt mit einem breiten Lächeln auf den Gesichtern und sagten zu meiner Familie: „Gute Neuigkeiten – wir haben die Ergebnisse und ihre Organe funktionieren – wir können es gar nicht glauben!! Ihr Körper sah wirklich so aus, als ob er den Dienst eingestellt hätte!“

Danach begann ich mich schnell zu erholen. Die Ärzte hatten gewartet, bis ich stabil genug war, bevor sie eine Lymphknoten-Biopsie machten, um die Art der Krebszellen zu bestimmen. Aber sie konnten keinen Lymphknoten finden, der groß genug war, um auf Krebs überhaupt hinzudeuten (als ich ins Krankenhaus kam, war mein Körper voller geschwollener Lymphknoten). Sie machten eine Knochenmark-Biopsie, wieder, um die Krebsaktivität zu finden, so dass sie die Chemotherapie der Krankheit angleichen konnten; aber im Knochenmark fand sich nichts. Die Ärzte waren äußerst verwirrt, aber erklärten sich das Ganze damit, dass ich plötzlich auf die Chemo ansprach. Da sie selbst nicht verstehen konnten, was da vor sich ging, ließen sie mich einen Test nach dem anderen machen, die ich alle mit Bravour bestand, und das alles stärkte mich noch mehr! Ich wurde einem Ganzkörper-Scan unterzogen, und da sie nichts finden konnten, ließen sie den Radiologen den Scan noch einmal wiederholen!!!

 

Cherie B berichtet über ihre karmischen Erfahrungen:

Ja, ich war niemals allein. Ich war immer von vielen Wesen umgeben, einige hatten eine Gestalt und andere keine. Ich fühlte immer ihre Liebe und ihren Schutz. Während meiner Lebensrückschau gab es Zeiten, wo ich mit anderen Wesen handelte, in verschiedenen Lebenszeiten oder eher Dimensionen, wo einzelne Lektionen oder karmische Erfahrungen gezeigt wurden. Aber ich kann den Unterschied sagen und ich weiß, dass ich nur Augenblicke von vergangener karmischer Energie bekommen hatte, die mir in verschiedenen Lebenszeiten gefolgt sind. Ich sah Wesen, die schon verstorben waren, und ich sah Wesen, die heute in meiner Familie lebten oder einen Kreis von Freunden, die noch lebten und die noch in ihrem physischen Körper lebten. Und dann gab es noch Wesen, die ich nicht kannte, aber ihre Liebe fühlte.

Ja, mir wurde durch meine Lebensrückschau bewußt, warum ich krank war. Ich konnte genau sehen, welche Energie oder Glauben innerhalb meiner spirituellen Vibration war, die ich von Lebenszeit zu Lebenszeit mit mir mittrug oder von Dimension zu Dimension. Das war sehr klar. Ich wusste, was ich in dieser jetzigen Lebenszeit klären musste, damit mein Geist dies nicht länger mittragen musste und ich dann in einer anderen Lebenszeit darunter leiden müsse.

Ich war fähig zu sehen, dass das Universum aus verschiedenen Dimensionen bestand, basierend auf verschiedenen Ebenen, die wir Zeit oder Geschwindigkeit nennen. Einige sind Geschehnisse zur gleichen Zeit, einige sind in der Vergangenheit und einige sind in der Zukunft. Es war faszinierend. Ich suche immer noch nach Worten, um darüber im Detail zu berichten, dass dies wirklich war. Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich weiß, dass das, was ich erlebte, Realität war. Es war kein Traum. Wenn ich einen Schnappschuß  machen könnte oder eine Filmrolle abspulen könne über das, was ich sah. so dass jedermann es sehen könne, würden die Wissenschaftler die Ereignisse die auftauchen sehen, wie sie auftauchten, warum sie auftauchten, und wie sie im Zusammenhang stünden zu den Ereignissen, die jetzt in dieser Welt geschehen, dass alles komplett miteinander verbunden ist, ohne jegliches Schuldgefühl.

Es war klar, daß wir nicht alleine sind. Wir sind immer umgeben von liebenden Wesen, wenn wir hinübergehen und auch jetzt in dieser existierenden Dimension. ich weiß, dass wir immer sicher und beschützt sind. Und ich weiß, egal wie unsere Umstände sind, wie wir von der Welt empfangen oder gerichtet werden, oder was wir in dieser Lebenszeit getan haben, wir sind alle reine Liebe. Das ist einfach das, was es ist. Und wir sind alle hier, um einander an unsere reine Essenz zu erinnern, und was wir in dieser 3-dimensionalen Welt alles durch Liebe und Miteinandertun kreieren können.

Ich lernte, dass wir alle eins sind, trotzdem wir verschiedene Erfahrungen sammeln und miteinander teilen. Und weil wir alle eins sind, brauchen wir nicht länger in dieser Art miteinander kommunizieren, wie wir denken, dass wir es tun müssen. Telepathie z.B. ist real. Ich erfuhr sie nicht nur auf der anderen Seite, sondern ich erfahre es jetzt als ein hohes Level des Bewusstsein, seit ich zurück bin. Mir wurde gezeigt, daß das Konzept von Himmel und Hölle nur in dieser Welt existiert. Es ist ein Ausdruck, den wir kreiert haben, um einen Grad über dem Vokabular zu sein. Aber die Wahrheit ist, dass Himmel und Hölle hier und jetzt sind, nicht im Nachherdasein. Das Nachherdasein ist wunderschön, rein, liebevoll und sicher. Die Schwierigkeiten und Herzschmerzen, die wir uns in dieser Welt selbst antun, ist die Hölle, wie wir sie definieren. Und was ich lernte ist das, egal was geschieht, wir können die Dinge so ändern, dass wir den Himmel auf Erden schaffen - hier und jetzt.

 

Lori erkennt, dass alles simultan geschieht und dazu dient, das Bewusstsein zu wecken:

Ich wurde am Ende des Tunnels hinausgestoßen und fand mich wieder in einem Sternengürtel, wie es aussah über mir und unter mir. Ich war aber nicht versunken innerhalb der Sterne, weil sie waren nicht in nächster Nähe, so als ob ich sie angreifen könne, aber sie waren überall oberhalb und unterhalb von mir. Ich hielt für eine Sekunde an. Ich versuchte an nichts zu denken. Und dann wurde ich mir eines Raumes vor mir bewusst. Es war wie ein Korridor oder ähnliches. Bevor ich meine Gedanken zu Ende bringen konnte, was das wohl sein könne, war ich schon drinnen! Boom, ich war jetzt hier. Ich sah ein funkelndes Licht am Ende des Korridors. Ich hatte nicht überlegt, ob ich das Gefühl hätte hier sein zu wollen, weil ich ehrlich gesagt gerade da sein wollte, wo ich war. Ich wusste wenn ich daran denken würde, wäre ich augenblicklich am Ende dieses Ganges. Ihn Gang zu nennen passt auch nicht gerade. Er war selbst-leuchtend. Es war ganz bestimmt innerhalb von irgendetwas, aber man konnte auch durchsehen. Ich danke, dass der beste Weg es zu beschreiben ist, zu sagen, es wäre wie ein Hologramm.

Zu meiner linken war ein Bildschirm mit meinem Leben. Ich konnte es sehen! Ich sah und fühlte alle meine Entscheidungen in meiner ganzen Lebenszeit. Es gab hier absolut KEIN Richten darüber. KEINES. Ich richtete mich auch nicht selbst, ich schaute mir nur alles an. Zu meiner Rechten war es schwach erleuchtet. Ich "spürte" so, als ob die rechte Seite dafür reserviert war, wenn ich natürlicherweise physisch sterben würde. Ich würde dann in alles davon eingeweiht werden. Es waren alle meine Möglichkeiten, alle meine Engel, die wegen meiner Entscheidungen in verschiedenen Reichen einge-schritten sind. Wie ich schon sagen wollte, ich entschied mich nicht zu heiraten, als ich es tat. Was für ein Leben hätte es sein können, und jetzt hatte ich es verspielt, aber nicht in der Art des geistigen Körpers. Es war nur geschehen. Es waren all die "Wahrscheinlichkeiten" im Leben. Ich fragte - aber nur im Fühlen, nicht im Sprechen - warum ich hier wäre. Mir wurde gesagt, weil ich danach gefragt hätte, hier zu sein. Ich kannte diese Stimme, weil sie war beruhigend und bekannt und jetzt weiß ich, es war GOTT. Wie ist das möglich?

Ich fragte sogleich die Stimme, weil sie war weiblich. Ich hatte mir immer vorgestellt, dass GOTT männlich sei. Ich hatte erwartet, von einer männlichen Stimme gegrüßt zu werden. Ich war schockiert zu hören/fühlen, dass ich diese Stimme gewählt hatte, weil es war MEINE! Ich wußte plötzlich, dass ich eine Teil des Universums sei. Ich war nicht getrennt. Ich war kein Wesen, dass in die Welt hinausgeworfen und getrennt von GOTT sei, ich war GOTT, wenn du so sagen willst. Ich war Teil des Universums, wie auch immer du es nennen willst. Ich wusste dann und dort, wir alle sind Teil dieser Lebenskraft. Es war alles davon umgeben, alles rund um mich. Ich fühlte mich wie ein Ballon, dem Luft eingeblasen würde, der sich ausdehnte und sich dann wieder zusammenzieht. Ich war frei, und ich war jetzt mit dieser Stimme verbunden. Diese Stimme war eine Schicht, eine Schicht von einer Billion anderer Seelen, die sprachen. Ich kann es nicht beschreiben. Ich weiß, dass ich dort nicht alleine war. Ich fühlte und sah sogar eine Billion Seelen von Licht hinter einem nebelhaftem Vorhang wie eine Substanz vor mir. Ich war rasend vor Glück wegen der Gefühle von Liebe und Hoffnung. Ich konnte das Mitleid und die Liebe von jeder anderen Seele für mich fühlen. Es war das überwältigendste, außergewöhnlichste Ereignis.

Ich hörte die Gedanken von allen, und es war nicht Verrücktheit wie Stimmen im Kopf, es waren alle Gedanken und alles hatte einen Sinn. Ich wusste, dass die Bilder, die ich nicht sehen konnte, die zu meiner Rechten waren, all die Leben zeigten, die ich lebte und alle zur gleichen Zeit! Das war komplett fremd für mich, weil ich immer an Reinkarnation und "vergangene" Leben geglaubt habe, nicht simultane Leben. Ich wusste nicht einmal, dass das eine Möglichkeit war. Jetzt weiß ich, es war eine. Warum würden wir Leben leben - alle auf einmal? War es nicht der Sinn sich in jedem Leben weiter zu entwickeln und zu leben und lernen und es im nächsten dann besser zu machen? Offensichtlich nicht wirklich. Ich erhielt verschiedene Eindrücke, dass wir Leben zu leben haben, um unser Bewusstsein zu erwecken (Hervorhebung durch Oriano). Wenn wir die Vibrationen rund um uns erwecken, verändern wir die Erde, wir verändern die Erfahrungen des Lebens.

Ich fühlte micch so sicher, so ganz. Es war offenbar, wie zerbrochen ich mich vorher gefühlt hatte. Wie getrennt ich mich fühlte. Auch wenn ich wusste, dass wir als Menschen alle miteinander verbunden sind, wusste ich nicht, dass wir alle das GLEICHE sind. Wir haben alle das gleiche Wissen in uns. Ich ging nach vorne zum Ende des Korridors, dem verschwommenen und wunderschönen Licht entgegen. Ich bemerkte eine alten Freund von mir, er hielt Blumen in den Händen, rosa und weiß. Er war außerhalb des Korridors und er bewegte sich hindurch, mir entgegen. Ich fühlte seine Liebe, ich ich wurde weggeschleudert, weil er jetzt hier war. Ich wußte nicht, daß er einige Jahre vorher verstorben war. Ich hatte keine Idee davon. Ich hatte oft an ihn gedacht, und ich vermisste ihn, eine Teenager-Liebe, den ich Jahre nicht mehr gesehen hatte. Ich bedankte mich bei ihm, dass er jetzt da war. Ich drehte mich nach rechts und sah die Mutter meines Schwiegervaters. Sie hatte ihre Arme zu mir ausgestreckt. Ich kannte sie in ihrem "wirklichen" Leben nicht sehr gut, bevor sie verstarb. Sie sah genauso aus, wie sie verstarb. Weiße Haare, ein schönes Lächeln. Ich fragte sie, warum sie jetzt so alt aussehe (das ist auch jetzt noch meine Frage!) Sie verwandelte sich in ein schönes junges Mädchen. Sie erklärte mir, dass ihre Form von ihrem eigenen Willen abhängt. Sie könnte irgendetwas und alles sein. Ich bedankte mich bei ihr für ihr Hiersein, aber fragte sie, warum nicht mein Großvater hier sei? Sie erklärte, daß er sehr beschäftigt sei, aber er war immer hier, immer rund um mich, weil wir alle Teil der gleichen Energiequelle seien.

 

Robert C sieht sich als Lichtball und erinnert sich an mehrere Inkarnationen auch auf anderen Planeten. Er sieht, welche Auswirkungen er auf andere hat:

Ich hatte keine Angst. Als ich dies tat, fand ich mich in einem Tunnel aus Licht wieder; ich hatte ein Gefühl von Geschwindigkeit, als ob ich ständig schneller und schneller würde. Am anderen Ende kam ich an einen Ort, der dunstig und nebelig aussah. Ich hörte eine Stimme, die mir sagte, dass ich nicht anhalten, sondern weitergehen solle. Ich flog durch diesen nebeligen Ort, was eine ganze Weile zu dauern schien, und schließlich kam ich an sein Ende. Ich sah eine Schwärze, die wohl an einen sternenlosen Himmel erinnerte ... außer dass es ein Licht gab. Es wirkte klein, also steuerte ich darauf zu und als ich das tat, wurde es größer und größer und größer ... ich war dabei, in das Licht einzutreten. Es war jetzt vielleicht am ehesten so, als ob man vor der Sonne stünde, nur dass sie aus einem puren weißen Licht bestand. Als ich ansetzte hineinzugehen, kamen zwei große wirbelnde Energie-Formen daraus hervor, die menschliche Gestalt hatten. Sie sagten zu mir [in meinem Geiste]: „Was machst du hier?“ Ich sagte: „Ich gehe ins Licht“. Sie sagten: „Es ist nicht deine Zeit“.  

Ich versuchte Ihnen zu versichern, dass ich ins Licht ginge, aber sie verwehrten mir den Zugang. Sie waren unerbittlich; es wäre nicht meine Zeit. Dann bemerkte ich, dass ich ein Lichtball war. Ich hatte nicht mehr die Form eines menschlichen Wesens. Mein Bewusstein war sphärisch und in alle Richtungen gleichzeitig ausgerichtet und ich hatte ein gottähnliches Wissen. Dann sah ich plötzlich mein ganzes Leben detailgetreu an mir vorüberziehen ... tatsächlich sah ich mehr als Worte und Taten, nämlich wie sie auf die Menschen um mich herum wirkten. Es war als ob Energie aus mir herausstrahlte, wie die konzentrischen Wellen eines Kieselsteins, der ins stille Wasser geworfen wird – und die schließlich alles berühren, was um ihn herum ist. Ich sah, wie meine Taten andere – sogar indirekt – verletzten. Ich war am Boden zerstört. Ich fühlte solch einen Schmerz, dass mir noch heute die Kehle eng wird, wenn ich nur daran denke. Dann kam dieser Lichtstrahl aus dem riesigen Licht und umhüllte mich. Ich war wie ein Baby in den Armen seiner Mutter; ich fühlte mich sicher, geliebt und friedvoll. Dann zeigten mir die beiden Gestalten, wie ich in mich hineinsehen konnte. Das tat ich, und was ich sah, war wie eine endlose Reihe von Licht-Perlen. Ich näherte mich einer und berührte sie.

Ich sah eine ganze Lebenszeit hier auf der Erde ... ich war irgendwo, was mir vorkam wie Frankreich im 16. Jahrhundert. Ich trug eine Militäruniform und hatte ein Schwert. Ich war ein Säufer und Aufschneider und liebte Duelle. Ich starb in einem Graben mit dem Gesicht nach unten, nachdem ich von einem Schwert durchbohrt worden war ... Ich betrachtete eine andere Perle und war wieder ein Soldat in einer griechischen Phalanx; mein Herz wurde durchbohrt und ich starb im Kampf. Ich schaute noch einmal, und ich war ein Priester in Ägypten. Ich kannte die Geheimnisse des Tempels dieser Zeit. Ich sah noch eine andere an, und ich war noch einmal ein Tempelpriester, aber dieses Mal an einem Ort, den wir Atlantis nennen. Ich ging den heiligen Weg, der nur für Eingeweihte gedacht war und kannte die hochentwickelte Technologie dieser Zeit und die der Pyramiden. Ich schaute wieder, aber dieses Mal war es anders. Ich war kein Mensch, ich war etwas, das ich nur als Pan-ähnliches Wesen beschreiben kann, teils Ziege, teils Mensch. Ich hütete Herden merkwürdiger Lebewesen auf einem wasserarmen kleinen Planeten, der kleiner als die Erde war. Große Felsen und kristalline Strukturen ragten aus dem Boden heraus. Ich wußte, meine Zeit war kurz, sie riefen mich zurück – so ging ich zurück und berührte eine der letzten Lichtkugeln. Ich war ein gestaltloses Wesen, das in der Dunkelheit – oder im leeren Raum – lebte.

Sie zogen mich zurück und ich stand vor dem Licht – so wie zuvor. Sie sagten, ich müsste zur Erde zurückkehren, weil „ich noch Dinge zu erledigen hätte“. Ich sagte ihnen, dass ich das nicht wollte.

Ich blickte zum erstenmal in die Richtung zurück, wo ich hergekommen war, und ich sah die gesamte Schöpfung. Es war wie ein Moment eingefrorener zeitloser Ewigkeit in einem Augenblick.

Alles was ich dann weiß war, dass ich wieder durch den Lichttunnel hinunterflog. Ich wurde in den Raum der Notaufnahme geschleudert und in meinen Körper geworfen ... alles war schwarz und jeder Körperteil schmerzte.

 

 

Wohin können wir nach dem Tod gelangen:

1) Erdgebundener Raum:

  • Wir sind zwar schon im Astralkörper aber noch nicht in einem der Astralräume.
  • Wir bekommen alles mit, was sich auf der Erde abspielt, können hören und sehen.
  • Mit unserem Astralkörper können wir aber die Naturgesetze überwinden, fliegen und durch Wände hindurchgehen.
  • Wir können aber keinen Kontakt zu den noch Inkarnierten aufnehmen.
  • Wir brauchen meist Hilfe, um aus diesem Raum zu kommen.
  • Wenn wir zum Verlassen bereit sind, werden wir durch ein schwarzes Loch oder Tunnel (Energie-Barriere) in die nächste Dimension gezogen.
 

2) Traum-Räume:

  • Wir gelangen aufgrund der negativen Energien (Begierden, Brutalität, Gewalt, Wut und Gewalt) und wegen unserer Glaubens-Vorstellungen sofort in unseren eigenen Traum- Raum.
  • Dort erleben und erfahren wir die negativen Energien oder die Glaubensinhalte in den Glaubenssystemen.
  • Wir können erst dann diese Räume verlassen, wenn wir dieser Energien wirklich überdrüssig sind und mehr erfahren wollen.
  • Erst dann gelangen wir zur Energie-Barriere (Tunnel), um in den ersten großen gemeinsamen Astralraum zu kommen.

 

3) Übergangsraum:

  • Auch Astralkörpern, die noch in die eigenen Astralräume gehen müssen, wird oft ein Blick in diesen Raum gewährt, um sie zu motivieren.
  • Erster gemeinsamer Astralraum (2. Dimension) zur Erholung und zum Kennenlernen der neuen Fähigkeiten.
  • Ausbildung der neuen Fähigkeiten.
  • Dieser Astralraum ähnelt unserem Erlebnisraum auf der Erde.
  • Erst wenn man vom Geistführer abgeholt wird, kann man diesen Raum verlassen.
  • Dann reist man auf astrale Planeten.

 

4) Höhere Dimensionen:

  • Sofort durch die Energie-Barriere (Tunnel) in den höheren gemeinsamen Astralraum ab der 3. Dimension.
  • In der 3. und 4. Dimension erlebt man immer phantastischere astrale Planeten.
  • Dort Vervollkommnung der astralen Fähigkeiten.
  • Ab der 5. Dimension deutliche Zunahme des Lichts.
  • Die Astralwesen dieser Dimensionen erscheinen als Lichtwesen.
  • Diese Dimensions-Räume sind immer mehr von der Energie der Liebe erfüllt.
  • Auf den astralen Planeten lebt man in vollkommener Harmonie, Frieden u. Einheit.
  • Ziel ist die völlige Auflösung aller astralen Energien und Rückkehr in den Lichtraum.

 

5) Blick in den Lichtraum:

  • Diese Berichte befinden sich im Menue "Lichtwesen".

 

Leider leben viele Menschen noch immer wie in einem Schlafzustand und wollen sich ihrer Aufgabe, die sie sich vor dem Wiedereintritt ins Menschsein gestellt haben, nicht bewusst werden, sondern das irdische Leben in vollen Zügen genießen. Solche lernen nur wenig in ihrer Inkarnation und müssen immer wieder inkarnieren und immer mehr Leid erfahren, bis sie endlich bewusst werden und aufwachen und das wahre Ziel erkennen - die Licht-Liebe.

 

Anhang:

Ich möchte noch eine Nahtoderfahrung von Amy zitieren (mit kleinen Fehler-Korrekturen), die sehr anschaulich und lesenswert ist. Ich hab sie bewusst an das Ende dieses Kapitels gestellt, damit man keiner den roten Faden verliert, wenn er diese NTE nicht liest. Sie ist nämlich ausgesprochen lang, enthält aber viele detallierte Beschreibungen über den Astralraum, unser Universum, die verschiedenen Führer und Lehrer und zeigt die immense Bedeutung unseres Körpers auf. Amy im Alter von ca. 30 Jahren berichtet:

Seit ich 17 war, hatte ich chronische Schmerzen gehabt, die die Ärzte als Fibromialgie betitelten. Es war eine qualvolle Existenz geworden, und der Schlaf war schwer zu finden. Zu der Zeit der Erfahrung, und sogar schon lange vorher, hatte ich einen Punkt erreicht, an dem ich kaum fünfzehn Minuten durchschlafen konnte, dann musste ich mich bewegen, meine Muskeln im Bett dehnen und massieren, weil es zu schmerzhaft war länger ruhig zu bleiben... Ich war dauernd müde. Mein Arzt hatte eine Idee für ein Medikament, das nicht typischerweise als Schlafmittel benutzt wurde, das aber den Effekt hatte, die Schmerzen so weit einzudämmen, dass ich endlich einschlafen könnte. Ich bemerkte, wenn ich das Mittel nahm, dass sogar in winzigen Dosen, meine Nase anzuschwellen begann, und meine Atmung zu flach wurde.  Es war beängstigend und unbehaglich, aber der Schmerz ließ nach, und so war die Versuchung es einzunehmen groß. Ich informierte den Doktor, dass ich glaubte eine allergische Reaktion auf das Medikament zu machen, und er kicherte und sagte, dass mein Körper sich einfach "an das Medikament gewöhnen müsse" und dass die Menge so klein war, dass sie unmöglich schaden konnte. Ich nahm ein Viertel der Dosis um es auszuprobieren. Eines Nachts, nach einer Woche brutaler Schmerzen und ohne Tiefschlaf, erwog ich, die Verschreibung des Doktors, drei ganze Pillen, und entschied ihm zu vertrauen und die Pillen alle einzunehmen.

Danach ging ich zu Bett und innerhalb von Minuten fühlte ich, wie mein Körper ganz taub wurde. Dann begannen meine Nasenschleimhäute anzuschwellen und ich konnte nicht mehr atmen. Ich konnte auch meinen Mund nicht mehr öffnen. Ich kämpfte um Luft zu holen, konnte aber nicht. Ich fühlte mich in meinem Körper eingeschlossen, wie mumifiziert. Ich konnte auch nicht um Hilfe rufen, und es dauerte nur einige Minuten bis der Kampf vorbei war.

Ein starker Sog entstand oben auf meinem Kopf (wie ein Vacuum) und gleichzeitig ein absolutes Gefühl von Erleichterung. Ich hatte kein Bedürfnis mehr zu atmen, und auch kein Gefühl mehr von Medikamenten zugedröhnt zu sein. Ich hatte kein Körpergefühl mehr. Es scheint, dass ich sehr schnell reiste.

Das nächste, an das ich mich erinnere ist, dass ich mich zusammen mit vielen anderen durch eine Art Portal bewegte. Ich fühlte mich, wie wenn ich in einer Wartesaal Situation wäre. Mit den vielen anderen die durchkamen, wurde ich neugierig, und begann zu beobachten, wie sie hereinkamen. Ich beobachtete eine Gruppe von drei Teenagerjungen durchkommen, die eine Energie und eine Art hatten, die ich als ruppig empfand. Als ich sie ansah, kam mir der Gedanke, dass sie bei einem Autounfall gestorben waren, wo sie alle betrunken gewesen waren. Eine andere Frau kam durch, die aussah, als wäre sie in ihren Fünfzigern oder so. Sie merkte, dass ich sie beobachtete und benutzte die Gelegenheit, um zu kommunizieren. Sie war ein richtiges Plappermaul und redete und redete immer weiter. Ich hörte ihr eine Weile zu und sie erzählte mir, wie stolz sie auf ihren Körper war, und wie gut sie auf sich aufgepasst hätte in ihrem Leben. Wie gut sie ausgesehen hatte. Ich bemerkte, dass sie eine seltsam aussehende Hautfarbe hatte, als wäre sie regelmäßig im Solarium gewesen oder zu lange in der Sonne gelegen. Ihr Haar sah nach künstlicher Haarblondierung aus und sogar ihre Brüste sahen aus, als hätte sie Implantate, was ich zu wissen schien, ohne fragen zu müssen. Ich verstand, dass sie an Krebs gestorben war. Sie wollte mir ihren Körper zeigen, aber ich hatte kein Interesse, es langweilte mich und so bewegte ich mich weiter. Eine Menge anderer kamen an. Sie fühlten sich weder gut noch schlecht an. Es fühlte sich einfach an, wie ein Raum mit normalen Menschen, jeder auf seine Weise einzigartig. Dieser Raum schien mir nicht besonders hell zu sein, und trotz der Tatsache, dass ich irgendwie die Information erhielt, dass diese Menschen tot waren, hatte ich das noch nicht voll angenommen, weil alles sich so real anfühlte und so natürlich. So lebendig. Nichts war schockierend oder seltsam. Ich war sehr neugierig, was das alles bedeuten sollte.

Da war eine junge Frau, die auf mich zu kam. Sie hatte wunderschöne, fast grüne Augen, und einen reizenden rötlichen Haarton. Sie erzählte mir von sich selbst. Sie sagte mir, dass sie das Gefühl hatte, sie sei gestorben beim Ertrinken. Dennoch, ich war nicht sicher, ob sie ertrunken war. Während sie mir telepathisch von ihrem Tod erzählte, fühlte ich wirklich auf einer gewissen Ebene mit ihr, was sie fühlte. Ich konnte ihre Erinnerungen persönlich erfahren. Sie begann mir Kommandos zu geben, "Sag ihnen dies...etc.", "Sag ihnen das, etc.." Sie gab mir persönliche Informationen von sich selbst. Ich hatte keine Ahnung warum. Aber ich hörte höflich zu. Etwas was sie sagte war, "Sag ihnen, dass ich das Singen liebte." Sie gab aus den Stegreif eine schnelle Vorstellung für diejenigen direkt um uns herum, und ich fand sie hatte eine wunderschöne Stimme. Ich war auch beeindruckt, wie sie sich während ihrer Vorstellung vom Boden erheben konnte und durch den Raum bewegen konnte, ohne den Boden zu berühren. Es war als beobachte man ein Unterwasserballet ohne das Wasser. Ich weiß nicht wieso ich nicht weiter schockiert war, oder warum ich das so gut annahm. Ich bemerkte auch, wie in einem bestimmten Teil ihres Liedes ihr wunderschönes Haar zu wachsen schien! Ich dachte es sei interessant, dass sie willkürlich die Länge ihrer Haare wählen konnte. Diese junge Frau erzählte mir auch, wie sie es bedauert hatte nicht mehr "dort herum zu hängen". Inwiefern es "besser gewesen wäre zu bleiben" und ihre Aspekte besser auszuarbeiten und weiter zu lernen. Aber sie sagte mir auch, "Sag ihnen, wie frei ich mich jetzt fühle".

Ich muss eine Pause einlegen und klar machen, dass jedes Wort, das ich anbiete betreffend Kommu-nikation während meiner NTE, ohne verbale Worte geschah. Technisch gesehen gab es sehr wenige präzise Worte. Was ich hier weitergebe, kam zu mir durch telepathische Kommunikation. Ich fühlte es nie so, als hörte ich irgendetwas Hörbares. Die Menschen schauten einander an, und oft eben auch mit einigen Mundbewegungen, aber die Botschaft kam so schnell, ohne Anstrengung, und eher von Innen, als von Außerhalb. Also wenn ich  hier Kommunikationen  zitiere, so biete ich nur die ähnlichsten Begriffe an, die das was telepathisch herüberkam oder verstanden wurde, treffen.

Ich erinnere mich, dass wir uns in einem größeren und helleren Raum, oder Bereich versammelten, wo noch viele andere sich aufhielten. Jeder war so beschäftigt zu reden oder andere kennen zu lernen. Es war ähnlich wie die Szene in einer Hochschul-Cafeteria. Die Menschen schienen schnell andere finden zu wollen, mit denen sie verwandt waren, oder die sie kannten, und es formten sich bereits kleine Gruppen.

Während einer kleinen Pause, bemerkte ich einen Mann, der sich in dem Raum bewegte. Ich fühlte etwas Besonderes um ihn. Er schien mir sicher und ausgeglichen zu sein. Ich wusste einfach, dass ich ihm trauen konnte, dass er mir sagen konnte, was da vorging. Mir war noch nicht aufgegangen, dass ich tot sein könnte! Und ich war nicht sicher, dass ich die Tatsache dass diese Menschen tot waren, auch schon angenommen hatte. Also ging ich zu dem Mann hin (und noch eine Bemerkung; bewegen bedeutete nicht gehen... nur die ABSICHT zu gehen) und teilte ihm meine Verwunderung mit, "Wer bist du?" Er schaute mich an und ich erkannte, dass er eine Art Lehrer oder Führer für diese Gruppe war. Ich wusste, dass er bei einem Lastwagenunfall gestorben war. Sein Beruf war Lastwagenfahrer gewesen. Er war ein Latino. Er erzählte mir, dass er kein perfekter Mann gewesen war, aber dass er Bescheidenheit gemeistert hatte. Ich konnte das bei ihm fühlen. Er erklärte, dass er gekommen war um zu helfen, dieser Gruppe von Leuten Bescheidenheit beizubringen, weil sie in Ihrem Leben zu egozentrisch waren, so stark, dass dies ihre eigene Vision und ihr Fortkommen blockiert hatte. Sie konnten deshalb wesentliche Lektionen nicht lernen und hatten ihr eigenes Leben beendet, unwissentlich soviel ich weiß. Er schien mir zu sagen, dass diese Menschen, auf die eine oder andere Art Selbstmord gemacht hatten. (Aber ohne diese genaue Terminologie).

Das verwunderte mich, weil ich niemanden in dem Raum bemerkt hatte, der sich selbst erhängt, bewusst mit Drogen überdosiert, sich erschossen hatte, oder ähnliche Dinge. Ich war ein wenig verwirrt, wieso mir der Begriff "Selbstmord" bei diesen Leuten in den Kopf kam. Aber ich begann zu verstehen, dass die lässige Missachtung des Lebens, oder flagrante und eigensüchtige Risiken, die man eventuell nimmt, ob das nun mit Drogengebrauch, betrunkenem Fahren, oder irgendeiner Tat, die grundsätzlich zum Tode führen kann, zu tun hatte, so wird das angesehen wie eine Art Selbstmord, jedenfalls dort wo ich war. Wenn ein Mensch sich sein Leben nimmt aus Verzweiflung, wegen emotionalem oder mentalem Ungleichgewicht, körperlicher Qual, sehr schwerer Depression, so verstand ich das als vergleichbar mit dem was eine sehr alte Person tut, die des Lebens so müde ist, dass sie gehen will und deshalb einfach aufhört zu essen und zu atmen, usw. Das wird nicht negativ angerechnet auf der anderen Seite. Es ist verschieden. Es ist nur der Mensch, der aus diesem Lebenszyklus herausmöchte. Ich habe nie Bestrafung oder Verurteilung beobachtet.

Der Lehrer fuhr fort mir Informationen anzubieten. Er erklärte, insofern diese Menschen ihr Leben verkürzt hatten, so brauchten sie jetzt eine Erholungsperiode, aber dass dieses Lernen, das sie tun mussten, nötig war, und dass der Verlauf nicht leicht sein würde. Ich begann zu verstehen, dass, so viel sie auch gelehrt, und mit guten und hilfreichen Informationen überschüttet wurden, und sogar wenn sie mit vollem Herzen einverstanden waren zu lernen, so ist das Lernen ohne Körper, wie lernen über Drogensucht hinwegzukommen, ohne die Möglichkeit Drogen zu bekommen! Oder wie lernen deinen Feind zu lieben ohne Feinde zu haben, mit denen du umgehst. Er erklärte, dass er dieser Gruppe von Menschen beibringen muss, wie wichtig es ist, über sich hinaus zu gelangen. Wie sie ihre Obsession oder Fixation auf sich selbst verlieren. Dass  sie in jedem Fortschritt hängen bleiben, wenn sie sich nicht von ihrer Nabelschau verabschieden. Er schüttelte den Kopf, lächelte leicht, und deutete an, dass es sehr wenig gab, was er für sie tun konnte, um ihnen zu helfen, ohne ihre Körper. Sein Dienst war es dabei zu helfen, ihnen mehr Begeisterung einzuflößen, für die Dinge die er lehren musste, genug damit sich ein Lichtsamen einnistete, der bei ihnen bleiben würde während ihrer Verweilzeit.  Ich weiß nicht, ob er lehrte durch Reden, oder durch sich selbst als Beispiel. Ich erlebte sein Lehren nie so, wie wir uns das hier vorstellen. Ich weiß, dass nur in seiner Gegenwart zu sein mir half, mich mit dem zu verbinden was er war.

Als dieser besondere Lehrer mir diese Informationen übermittelte, wunderte  ich mich mit  einem plötzlichen Angststoß. Ich fragte: "Was sind diese Leute?" Er kam noch klarer an, führte telepathisch aus: "Sie sind verstorben. Sie sind tot." Ich erinnere mich, dass ich rundheraus fragte, technisch gesprochen, "Wenn diese Menschen tot sind, was bin ich dann?!" Ich weiß nicht, wieso es so lange gedauert hatte, ehe ich diese Tatsache begriffen hatte. (Aber wieder ist es so, dass Zeit dort nicht so abläuft wie hier, also bin ich nicht sicher ob es "lange" gedauert hat.) Er erklärte freundlich: "Du bist dazwischen. Es ist so als wärest du in einem Koma. In dir ist noch Leben drin. Bei dir ist es nicht dasselbe."

Damit brach ich auf nach oben. Ich wollte dort herauskommen. Als ich mich auf die Ecke des Raums zubewegte, um ihn zu verlassen, da sprangen wenigstens zwei der Teenagerjungen auf mich los mit einer Energie, die zu bedeuten schien: "Sie ist lebendig. Fass sie an!" Sie streckten sich nach mir aus und versuchten mich zu ihnen zurück zu ziehen. Es schien mir fast, als wollten sie meine Energie, oder sexuellen Kontakt. Natürlich bestärkte das mich noch mehr in meinem Willen wegzugehen.

Deshalb glaube ich jetzt, dass manche der Verstorbenen, wenn nicht alle, immer noch erdhafte oder weltliche Wünsche haben. Dass sie weggehen und dort ankommen als dieselben menschlichen Naturen, die sie auch in ihrem Leben waren. Wenn ich auf diesen Teil meiner Erfahrung zurücksehe, so bin ich erstaunt wie erdhaft Menschen auf der anderen Seite bleiben. Man könnte annehmen, dass beim Eintritt durch die Todestür eine plötzliche Erleuchtung eintritt. Dass vielleicht jeder absolute Güte erkennen würde, und das Licht wählen und einen neuen Anfang wählen würde und möglicherweise engelähnlicher und geläuterter werden würde, aber an diesem Ort kam jeder herein genau so, wie er vorher gewesen war.

Ich hatte mich auch gewundert über die Religion, während ich dort war, und erhielt das Wissen, dass das nicht so wichtig war, wie ich mir das vor meiner NTE vorgestellt hatte. Dass die eigene Religion, egal welcher man auf der Erde angehörte, aus dem bestand, was in unserem Herzen eingeschrieben war. Es betraf das, was die Person war, nicht welches Etikett sie trug oder was sie verehrte oder an was sie glaubte. Deine eigene Frequenz, dein Klang, und deine mathematische Gleichung war deine Wahrheit, wie ich es verstand. Du bist wer du bist. Ich lernte, dass wir hier sind um zu lernen, auf eine Göttliche Art zu Lieben. Unsere eigenen Meister zu werden. Unsere eigenen tieferen oder dichteren Aspekte des Selbst zu beherrschen und diese nach vorn und nach oben zu unserer höchsten Möglichkeit zu bringen. Wir alle arbeiten daran, wieder zur Einheit zu gelangen, das ist ein Teil meiner Schlußfolgerung aus der Erfahrung.

Ich bin nicht sicher, ob Folgendes vorher oder nachher geschah, oder gleichzeitig mit dem, was ich bis jetzt mitgeteilt habe. Nur um eine einigermaßen verständliche Chronologie zu haben, drücke ich es aus als "nächstes", "nach" oder "dann". Es könnte in dieser Reihenfolge abgelaufen sein, aber wisse, dass ich oft versucht bin zu sagen, dass "alles zugleich geschah".

Dann begann ich mich sehr schnell zu bewegen, und ich fühlte mich sicher und wohl. Ich fühlte mich eingehüllt in Liebe. Jemand neigte sich mir zu und ich schien in absolutem Frieden bei dieser Persönlichkeit zu sein. Da kam soviel Licht von seinem Gesicht. Ich bin versucht zu sagen, dass ich glaube dieser Führer sei männlich gewesen. Wenn es so war, so fühlte ich doch von ihm mir gegenüber ein sehr mütterliches Gefühl herüberkommen. Es war, als sei er wie eine Mutter für mich. Also zögere ich, ihn geschlechtlich einzuordnen. (Ich zögere bei fast Allem, ein Etikett darauf zu kleben, seit der NTE.) Ich werde einfach weiter von ihm als männlich sprechen, um beim Schreiben die Dinge einfacher zu gestalten. Falls ich seinen Namen wusste, als ich bei ihm war, dann wurde mir die Erinnerung daran genommen, als ich zurückkam, weil ich den jetzt nicht mehr weiß. (Ich wäre nicht schockiert festzustellen, dass mir  viel Erinnerungen weggenommen wurden, betreffend persönliche Details meines Führers, weil sogar die Erinnerungen, die mir blieben schmerzhaft sind und ein tiefes Verlangen wieder dorthin zurückzugehen hervorrufen. Ich fühle dass einige Teile meiner NTE bis zu einem gewissen Grad verschleiert sind.)

Wir reisten nach oben, nehme ich an. Meine Vibration veränderte sich. Es gab eine große Veränderung in der Frequenz. Wie wenn ich mich auf eine andere Radio-Station einstellen würde in einem großen Maßstab. Ich war draußen im Universum und erhielt eine Art Show. So als würde ein Astronomielehrer über die Schönheit des Universums sprechen,  während man des Nachts unter den Sternen lag. Aber ich war dort draußen mitten unter ihnen. Und ich konnte nicht alle Inhalte dieses Teils mit zurück bringen, aber ich erinnere mich, dass ich während dieser Szene etwas sah wie holographische Worte und Nummern, die vor mir an den Sternen vorbei glitten. Und ich fühlte, dass ich mit Informationen vollgeladen wurde. Es war mehr ein Erhalten von Information, als visuelle und buchstäbliche Details, die ich in klaren Worten ausdrücken könnte. Ich hatte damals das Gefühl, dass ich ALLES verstand. Dass ich die volle Wahrheit über die Gesetze und die Ordnung im Universum fühlte. Eine Sache, an der ich festhalte, war die wunderschöne Mathematik des Universums. (Diese "Mathematik" war auch "Wissenschaft") Ich kann mich erinnern verstanden zu haben, dass  eine höchste und perfekte Art von Mathematik darin lag und in ALLEM, was existierte. Ich erinnere mich, dass mir etwas über Einstein gesagt wurde! Ich war so entzückt. Es war eine so angenehme Erfahrung. Mir wurde auch gezeigt, dass es eine Art von Uhr-Werk im Himmel gibt. Wie die Sterne selbst, eine Art von Karte/Plan oder mathematischem Schlüssel  zu allem was ist enthielten!

"Du stehst in den Sternen geschrieben", wurde mir gesagt! ALLES ist drin! Ich erinnere mich, wie spannend dieser Teil meiner NTE für mich war. Ich wollte, ich könnte mich besser ausdrücken, um zu beschreiben wie erstaunlich dieser Teil war.

Mir wurde auch gesagt, dass diese Karte in den Sternen oder die Schlüssel, die dort verborgen sind, seit sehr langer Zeit von vielen gewusst waren, und dass diese Dinge auf unserem Planeten korrumpiert wurden und zu schlechten Dingen gemacht wurden oder zu belanglosen Zwecken benutzt wurden. Aber auch, dass viele daran arbeiteten, das Wissen von diesem System ins Reine zu bringen.

Mein ganzes Leben war ich verwirrt und enttäuscht über das, was ich glaubte, ein Mangel an Ordnung zu sein. Wenn ich Leiden sah, das mir unnötig vorkam, Trauer oder alles, was für mich keinen Sinn ergab, rätselte ich darüber mit einer schmerzhaften Impression von Chaos. Ich war entgeistert, dass der Gott, an den ich so inbrünstig glaubte, und von dem mir beigebracht worden war ihm zu vertrauen, nicht viel Besseres fertigbrachte als das, was ich im täglichen Leben sah. Es zerriss meine Seele und ich betete täglich, und manchmal Stunde um Stunde, dass mir eine Antwort zuteil würde, die mir eine Art Richtig-stellung für meine Verwirrtheit lieferte.

Mir wurde im Leben beigebracht, dass wir nur EIN Leben hätten (Reinkarnation habe ich nie in Betracht gezogen) und dass manche Menschen den unglaublichsten Luxus und die größten Wunder hatten, die man sich nur vorstellen kann, und andere, "geprüft" wurden wegen ihres "tapferen Geistes", mit schrecklichen Leiden "ihre Stärke beweisen" mussten, während noch  andere, wie z.B. kleine unschuldige Kinder, überall auf der Erde geboren werden, um an Hunger, Krankheit, Vergewaltigung, Verstümmelung, sogar nach Jahren und Jahren von Folter, zu sterben, um endlich "ihre gerechte Belohnung zu erhalten". Dies erschien mir kaum wie ein "Test". Es schien einfach wahnsinnig. Ich konnte keine Logik darin sehen. Wenn ich religiöse Vorsteher um Antworten bat, wurde mir erzählt, dass "Gott manchmal verdorbene Menschen gute Menschen foltern lässt, damit er die Bösen für ihre Taten bestrafen kann." Das ganze System kam mir einfach krank vor. Ich konnte diese Vorstellung nie ganz annehmen. Aber ich wollte glauben dass Gott gut sein musste.

Während meiner NTE aber begann ich zu verstehen, dass die meisten von uns viel, VIEL länger gelebt haben als wir überhaupt ergründen können. Dass unser Leben, das uns so lang vorkommt, infinitesimal ist, wenn man es ins ganze Bild bringt, und deshalb nicht mal umrahmt werden kann. Mir wurde gezeigt, wie jeder Einzelne mit seinem eigenen Willen Pfade wählt, die ihn mathematisch genau zu den Umständen seiner nächsten Existenz oder Leben bringen. Dass nichts einem Zufall oder dem Chaos überlassen wird. Dass jeder einzelne Aspekt unseres Lebens von natürlichen Gesetzen regiert wird, in die wir uns SELBST hineingesetzt haben! In einem gewissen Sinn erschaffen wir unsere eigenen Welten. Mir wurde auch gezeigt, dass man auch niemals annehmen sollte, dass wenn jemand ein leidenvolles Leben hat, dies so ist wegen "böser" Taten. Viele mögen ein Leben im Leid wählen wegen dem, was es in ihnen aufwachen lässt, oder weil sie auf diese Weise andere aus dieser Position her berühren können, usw... Wir können NIEMALS voraussetzen, dass wir genau vermuten können, warum jedes Wesen das Leben lebt, das es lebt. Ich kann nicht beschreiben die Erleichterung... welch erneuernder friedvoller Balsam, dieses Wissen für mich war.  Endlich diese Wahrheit zu erhalten, nach der ich mich mein ganzes Leben gesehnt hatte. Dass alles was ist, wirklich GOTT IST! Dass es da einen SINN GIBT und Schönheit um uns herum. Dass niemand freifallend ist, wie es vorher schien! Dass Gott nicht einfach nur mit uns herumspielt, wie es ihm gerade einfällt, mit zufälligen Ideen von Prüfungen, einschließlich Belohnungen und Bestrafungen, die von seiner jeweiligen Laune oder Geisteshaltung abhängen. Denn sogar wer Gott ist, ist in jenen Gesetzen enthalten. Während ich in dieser Erfahrung war, draußen in den großen Weiten von Sternen, Planeten, Monden und Intelligenz, erlebte ich zum ersten Mal vollständiges Vertrauen. Dies war unerklärliche Glückseligkeit für mich. Und ich erinnere mich daran mit Dankbarkeit. Während 30 Jahren hatte ich ununterbrochen in Angst, Misstrauen und Panik gelebt.

Ich möchte noch hinzufügen, dass ich einen mentalen Block hatte, was Mathematik anbelangt. Noch die einfachsten Rechenideen, beginnend als ich sechs Jahre alt war, waren für mich schwierig anzugehen. Sobald irgendetwas mit Zahlen zu tun hatte, machte ich dicht. Dann, in meiner NTE, während mir eine so große Menge von großartigen mathematischen Gleichungen gezeigt wurden, Tatsachen und visuelle numerische Pracht, war ich überglücklich über meine eigene Fähigkeit, alles vollständig zu begreifen. Leider war ich enttäuscht bei meiner Rückkehr herauszufinden, dass  ich dieses Verständnis und Wissen der Mathematik, das ich so gern mit anderen geteilt hätte, nicht mitbringen konnte. Doch in der NTE, und auch jetzt noch, liebe ich Zahlen. Das war wenigstens ein Sprung nach vorn.

Ich wurde auch vor etwas gebracht, das ein lebendiges Bild unseres Planeten schien. Während ich dahin schaute, sah ich ein Wort über ihm. Ich glaube da stand "Novata". Dann schien der ganze Planet sich zu öffnen, wie ein Augenlid, das langsam zum Morgen erwacht. Es sah aus wie ein Auge das sich öffnete. Da war eine liebliche, sanfte Frauenstimme, welche die Wochentage in einer anderen Sprache sagte und dann sagte sie "Bereite dich vor auf den Siebten Tag." Darauf sah ich das eigenartige Bild eines Pianos. Da war auch etwas über Musik und Oktaven.

Das Nächste an das ich mich erinnere ist, dass ich schnell über die Erde reiste. Ich fühlte mich surreal, während ich dies tat. Es schien fast so wie einen Film gezeigt zu bekommen, und doch schien der Film lebendig. Wie über einen panoramischen Film von einer lebendigen Szene auf der Erde zu fliegen.

Vieles von dem, was ich sah, ging verloren, aber ich habe das hauptsächliche Konzept, was mir gezeigt wurde, behalten, während ich über den Planeten flog oder einen Film von dem Planeten gezeigt bekam. Da waren im Besonderen überall Kornfelder. Als ich hineinzoomte und näher kam, in diesem Fall ein Weizenfeld, wurde mir gesagt: "Die Nahrung wurde verändert und vergiftet. Sie ist nicht länger rein. Die Menschen essen unreine Nahrung. Das ist  der Tod." Ich fühlte mich deshalb traurig und betroffen und wunderte mich warum, und wie das möglich war. Wie konnte ein Weizen- oder Getreidefeld "vergiftet" sein und WARUM?! Mir wurde gesagt, dass die Menschheit zurück zur Erde (Natur) müsse oder der Tod würde überall erfolgen. Während dieser Szene wurde dasselbe immer wieder gesagt: "Zurück zu der Erde/Natur". Mir wurde auch gesagt, dass ich bei meiner Rückkehr nur nach sauberer Nahrung suchen solle, unverfälschte, und nur das essen soll, was "rein" ist, aber ich verwarf das irgendwie, weil ich nicht die Absicht hatte zurückzukehren.

Mein Führer stand mir zu einem bestimmten Zeitpunkt bei. (Noch einmal, schwierig für mich irgendetwas in eine Reihenfolge zu bringen, weil Zeit sich dort so anders anfühlte. Es war fast so, als ob alle Dinge zugleich stattfanden und doch verschieden. So, wie bereits gesagt, gibt es viel in dieser Erfahrung, das ich nicht genau einordnen kann.)  Und er blieb liebevoll als meine Unterstützung, während ich eine Art von Lebensrückschau hatte. Ich fühlte mich nie gescholten, auch wenn ich weiß, dass ich manchmal gemein war, und viele Menschen verletzt hatte. Ich verlor meine Beherrschung auf abscheuliche Weise, mit einem der hitzigsten Temperamente, die ich kenne und hatte große Probleme mit Vergebung und doch, ich fühlte nur Liebe und Verständnis durch die ganze Rückschau hindurch. Für mich fühlte es sich an, als hätte ich die Gelegenheit und das Geschenk bekommen, zurückzutreten und vollständiger zu verstehen und mich selbst zu lieben. Ich konnte genau fühlen, was andere in meiner Umgebung während meines Lebens gefühlt hatten. Ich verstand, wie alles, was ich tat, sagte und sogar dachte, die anderen um mich herum auf die eine oder andere Weise berührte.

Ich konnte sogar in den Geist und die emotionale Mitte von vielen, die um mich waren hineingehen und verstehen, was ihr eigenes Denken beeinflusste. Wie ihre eigenen persönlichen Standpunkte und Lebenserfahrungen sie an die Stelle brachten, wo sie standen. Ich fühlte ihr eigenes Kämpfen und ihre Ängste, ihr verzweifeltes Bedürfnis nach Liebe und Zustimmung, ihre Verwirrung, und mehr als alles konnte ich fühlen, wie kindlich jeder war. Mit jeder Person, die ich sah, mich eingeschlossen, konnte ich, mit einem höheren Geist und Auge, Sehen und Fühlen. Und das Gefühl, das ich gegenüber jedem hatte, war nichts weniger als das, was eine liebende Mutter für ihre eigenen Kinder im Kleinkindalter fühlte.

Es war mit Momenten komisch. Ich konnte fühlen wie die "Ältesten", wie ich sie nenne (dies sind diejenigen, die auf der Anderen Seite Helfer sind, die sich selbst gemeistert haben, in vielen oder allen Hinsichten und mit uns arbeiten) uns wahrnahmen und viel Humor in der Art, wie wir Dinge taten, fanden. (Humor wird dort sehr hoch gewertet!!) Es scheint absolut unerfreulich in Erwägung zu ziehen dass, wenn wir in der Mitte eines Streits oder Dramas sind, das in unserem Leben vorkommt, die Ältesten diese Dinge ähnlich betrachten wie eine Mutter, die ihren Zweijährigen beobachtet, wenn er schreit und ein anderes Kind mit seinem Stofftier auf den Kopf haut. Die Mutter möchte nicht, dass ihr Kind draufgeht, hysterisch wird und weint. Sie fühlt mit ihrem Kind, aber gleichzeitig sieht sie ein wenig Komödie darin, wie ernst ihr Kind ein gewöhnlich triviales Drama nimmt. Sie liebt ihr Kind weiter, hält große Stücke auf es, und hofft es wird weiterhin seinen Tag genießen, leben und lernen.

Dies war ein richtiges Aha-Erlebnis für mich, weil ich während meines Lebens die dunkle Vorstellung aufrecht erhalten hatte, dass jede noch so kleine, nicht so perfekte Tat "von Gott beobachtet wurde" und mit Ärger oder Traurigkeit beurteilt wurde. Ich fühlte mich konstant schuldig für meine Fehler und plagte mich mit der Bedrohung, ständig "überwacht zu werden" mit strengem oder wenigstens ernstem Blick. Dem Gefühl, dass ich Gott oder die Engel zeitweise enttäuschte. Ich wollte gefallen, und ich glaubte dass ich so oft hinter den Erwartungen zurückblieb. Das war eine unerträgliche Art zu leben. So war die Möglichkeit, andere aus einer höheren Perspektive zu sehen, zum Mindesten wundervoll. Und wissend, wieviel Liebe ich für andere empfand, denen ich in ihrer jeweiligen persönlichen Situation zuschaute, regte den Wunsch an, mehr in Freude als in Schuld und Sorge zu leben. Niemand war auf mich wütend.

Ich konnte den Geist oder das energetische Muster von einer meiner Todfeindinnen erforschen, - jemand von dem ich mir nicht vorstellen konnte, ihr je vergeben zu können für  etwas dessen Zeuge ich geworden war. Und doch, zurück aus meiner NTE, konnte ich nichts als eine solche Flut von Liebe für diese Frau empfinden, dass ich die Gelegenheit ergriff, um ihr einen Brief zu schreiben, um ihr zu sagen, wie sehr ich sie liebte und um Verzeihung zu bitten für das energetische Gewicht, das ich über sie gebreitet hatte, wegen meiner eigenen dunklen Gedanken und meiner Wut. Sie hätte mein Erstgeborenes sein können. Das ist wie stark ich sie verehrte zu der Zeit. Weil ich die Fähigkeit hatte, die Göttliche Liebe, die die Essenz Gottes ist und was ER für sie fühlt, mit zu  empfinden, so  konnte ich mir nicht helfen und musste sie auf die gleiche Weise lieben, während diese höhere Liebe mich durchströmte. Es war so ein erstaunlich fantastisches Gefühl, die Last meiner eigenen Wut und meiner Verurteilungen aufzugeben. Vieles davon hatte ich die meisten Jahre meines Lebens, noch nicht mal bewusst, mitgeschleppt.  

All dies überblickend möchte ich anmerken, dass ein "höherer Teil von mir" Mitgefühl empfand für das Ich, das so unwissend und kindlich war. Er schien ganz genau zu verstehen, womit ich mich plagte und wollte nur Freude für mich. Ich empfand dies gegenüber meinem eigenen SELBST, sofern das einen Sinn ergibt. Ich wünschte mir, mein niedrigeres Selbst würde aufwachen und mit Liebe und Freude angefüllt sein. Ich wünschte meinem niedrigeren, kindlichen Selbst, freundlicher zu sein, bewusster zu sein und Frieden und Harmonie zu finden.

Ich bin für immer dankbar für meinen Lebensrückblick, und was ich dadurch gelernt habe. Er ist eine meiner liebsten Erinnerungen.

Ich hatte keine Erfahrung mit GOTT als einem "alten Mann mit  großer weißer Robe, auf einem Thron sitzend", auch wenn das das markanteste Bild war, das mir früher im Kopf herumging. In der NTE war Gott der Geist, oder vielleicht sollte ich sagen "Die Ordnung" in allen Dingen. Für mich fühlte Gott sich an, als sei er die Allerhöchste Vibration oder Frequenz, mehr eine ESSENZ, als ein alter Mann. Aber ich fühle immer noch Gott ist unbeschreiblich, (unaussprechlich). Gott war rundherum und in allem. Und für mich fühlte Gott sich nicht länger männlich oder weiblich an. Ich spürte kein Geschlecht, wenn es eines geben sollte. Auf der anderen Seite schien diese Idee einfach dumm zu sein. Gott war alles was schön war, friedvoll und EINS, und alles was Gut ist.. Sogar den Namen "Gott" für das, was ich erfuhr, zu benutzen, scheint unpassend. Gott ist so viel mehr als man sich vorstellen kann und mit einem Namen benennen kann. Und alles fühlte sich dort so gut an. Tatsächlich kam ich zurück mit dem Wissen, dass, was vorher "gut" oder "schlecht" SCHIEN, jetzt zusammengeführt wurde und langfristig nur noch "GUT" war! Weil ich vertraute und wusste, dass alles an seinem rechten Platz war, sogar wenn Menschen Entscheidungen trafen, mit denen ich selbst nicht einverstanden war, so fühlte ich, dass  im Gesamtbild  ALLES "gut" war. Ich hatte das Wissen, dass die Essenz oder der Funke des Höchsten (wie ich "Gott" nenne) in ALLEM ist. In jedem Atom, Mineral, Pflanze, Tier, Mensch und darüber hinaus. Ich wusste einfach, dass der Höchste in allem wartete, um sich auszudehnen, zu erschaffen und zu wachsen, und zu erfahren...

Ich konnte mich um den ganzen Planeten bewegen und verschiedene Kontinente, Länder, Völker, sogar bestimmte kleinere Staaten, Städte und Menschen fühlen! Alles hatte seine eigene Art, von persönlicher Vibration und energetischen Mustern. Ich lernte, dass wir aus so vielen verschiedenen Schichten energetischer Influenz bestehen. Das war faszinierend für mich! Jedes Volk, jedes Land, sogar ein Staat, jede Familie ist auf seine Weise wie ein eigener Organismus. Verbunden mit allem, jedoch mit eigenem Einfluß und sehr wichtigen einzigartigen Zwecken. Alles ist geheiligt und wesentlich.

Während ich mit meinem Führer zusammen war, zeigte man mir viele Planeten und auch einige Monde. Ich sah einen Planeten oder Mond, der teilweise unter Wasser lag! Es gibt keine Worte, um die Schönheit dieser Szenen zu beschreiben. Die Farben waren so reich und pulsierend. Ich liebte besonders die blauen Farbtöne, die ich sah.

Zum Schluß erschien die Erde vor uns oder vielleicht erschienen wir vor der Erde! Es war großartig!!! Sie war eine schwebende Murmel, die in Farbe schwamm. Ich war in Ekstase for Ehrfurcht.

Als ich den Planeten in Augenschein nahm, bat mich mein Führer dorthin zurückzugehen. Zurück gehen. Darauf drehte ich mich zu ihm hin und fühlte etwas, das ich nicht in Worten ausdrücken kann. Als ich seine Absicht, dass ich zurückkehren sollte, mitbekam, erschien es mir, als würde meine eigene perfekte Mutter sich umdrehen und mich, ein Kleinkind, mitten in einem fremden Land im Stich lassen. Es war so unerwartet. Es schien, als zerrisse etwas in mir in zwei Teile. Wie ein Vorhang, der augenblicklich zerfiel. Ich fühlte, wie ich aufkeuchte, nach vorn fiel und zusammenbrach. Der emotionale Schmerz war so stark, dass ich nicht mal schreien konnte. Es war, als implodiere der Schrei nach innen und ich fühlte wie ich zerbrach und wie Glasscherben auf dem Boden verstreut wurde. Ich fühlte, wie ich stöhnte, ohne es zu wollen. Es floß nur so aus mir heraus, wie eine Wolke so voller Regen, dass sie die Nässe nicht mehr halten kann und sie loslässt, gleich einem stürzenden Wasserfall. Ich heulte wie ich es nie zuvor getan hatte. Es fühlte sich buchstäblich so an, wie wenn  jedes Organ und jede Zelle, die guter Laune waren, plötzlich vor Qual zerbarsten. Mein ganzes Wesen schrie auf. Alles was ich jedoch telepathisch ausdrücken konnte war: "NEEIIN!!!!!"

Ich kann niemals ohne Tränen durch diesen Teil meiner NTE gehen und ohne einen stechenden Schmerz in der Brust.

IHN zu verlassen war die denkbar schlimmste Möglichkeit. Es fühlte sich an wie der einzige Tod, den es geben könnte. Trennung. Abtrennung von meinem Ein und Einzigen. Die Erschütterung, die ich fühlte, war unerträglich. Wenn ich daran denke, fühle ich mich noch immer, als ob mein Herz verbrennen würde.

Er näherte sich mir und ich wurde getrösted und ruhig ermutigte er mich stark zu sein. Er bat mich nach links zu schauen. Als ich das tat, sah ich einen Schulbus in der Ferne auftauchen. Ein kleines Kind wurde herausgeleitet und zu mir gebracht. Ich erkannte meine Tochter, die damals erst vier Jahre alt war. Man hatte sie gebeten, im Schlaf ihren Geist zu mir zu schicken, um mir zu helfen. Sie kam zu mir, zerrte ein wenig an mir und sagte lieb zu mir mit einer ermutigenden Stimme, "Aber Mami? Wer kümmert sich dann um uns?"

Die Liebe auf der anderen Seite ist so viel größer, so viel kompletter als hier, jedenfalls in meiner Erfahrung,  und du bist ehrlicher mit deiner Liebe. So erfuhr ich sie. Du kannst andere nicht abweisen, wenn sie in Not sind. Zumindest war das wie ich es spürte und mit wem ich verbunden war. Gottes Liebe war mit mir verbunden dort und ging durch mich hindurch. Und unter keinen Umständen hätte ich die Bitte meiner eigenen Tochter abgewiesen. Ohne zu zögern sagte ich, "Aber Liebling, das werde natürlich ICH tun!" Meine Tochter wurde dann zurück zum Bus gebracht.

Mein Führer lächelte wissend und erinnerte mich daran dass er mich nicht zwingen würde zurück-zugehen, egal wie ich darüber dachte. Ich schaute ihn an und dann den Planeten Erde, fühlte mich so verängstigt, wollte immer noch nicht fortgehen und ihn verlassen. Der Trennungsschmerz brannte noch in meinem Innern. Ich weinte und sagte, dass ich nicht sicher sei es tun zu können.

Er sagte, "Schau nach rechts." Ich schaute nach rechts und sah eine holographische Gestalt. Es war meine Mutter. Es war eine Ansicht von ihr in der Zukunft, und sie schien müde und brauchte Hilfe. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, weil ich ihre Privatsphäre respektieren möchte, aber ich lehnte mich zu diesem futuristischen Hologramm hin, mit dem Wunsch es zu berühren und zu helfen, auch wenn noch nichts davon stattgefunden hatte. Für mich spürte es sich lebendig an, und ich bemerkte, dass ich mich in diesem Augenblick wie ein Gärtner fühlte, der eine Pflanze versorgen wollte..

Das Hologramm verblasste und mein Führer sagte, "Siehst du? Es ist Zeit. DU willst gehen."

Ich wusste es musste sein, dennoch zögerte ich, meinen Aufbruch erwartend und den Verlust von diesem EINEN. Schluchzend rief ich, "Bitte! Ich kann nicht ohne dich gehen!" Es entstand eine Pause dann antwortete er, "Sehr gut." Sofort fühlte ich wir waren zusammen. Wir waren eins. Ich war sicher und ruhig. Er stupste mich an und sagte,"Streck deinen Finger nach vorn. Berühre den Planeten." Dies mag sonderbar erscheinen, aber ich, ich streckte mich und sah meinen Finger, der sich nach unten bewegte und in das energetische Feld des Planeten hineinfuhr. Eine Aufwallung von Elektrizität stieg an meiner Fingerspitze nach oben. Als sie das erste Gelenk erreichte, enstand ein unglaublich ziehendes Gefühl. Wie auf einer Achterbahn wurde ich mitgerissen.

Dann war ich zurück zu Hause in meinem dunklen Schlafzimmer. Aber ich fühlte mich noch immer abgeschnitten von meinem Körper. Mein Mann musste mittlerweile auch zu Bett gegangen sein, denn er lag jetzt dort in tiefem Schlaf. Ich konnte ihn und mich sehen. Ich näherte mich meinem Körper und versuchte mich zu verbinden. Ich versuchte ihn aufzuwecken. Es ging nicht. Ich bekam Panik. Ich hatte überhaupt kein Körpergefühl. Ich drängte meinen Mann, wollte ihn rufen, aber ich hatte keine Stimme. Ich versuchte weiter meinen Körper von innen zu bewegen, fühlte aber keinen Atem und kein Leben. Da rief ich nach Hilfe. Ich schrie. Dann fühlte ich meinen Führer bei mir. Ich fühlte ihn sagen: "Du musst dich so fest du kannst durch den Halsbereich drücken. Das wird Energie generieren und er wird dich hören. Du musst ihn veranlassen dich zu berühren, um die Verbindung zu machen." Ich konnte zwar nicht verstehen, warum das helfen würde, aber ich begann durch meinen Halsbereich zu strömen, immer wieder, und dann hörte ich ein Geräusch aus dem Mund kommen, als er sich öffnete. Wie eine quietschende Tür öffnete er sich langsam. Ein froschähnliches Quaken kam mit dem Atem heraus.

Mein Mann hörte es, wachte auf und fragte, "Amy? Was ist? Was ist los?" Ich konnte nicht antworten. Ich versuchte zu schreien oder zu rufen, konnte aber nicht. Er lehnte sich herüber und ich sah wie er mich schüttelte. Durch seine Hände fühlte ich einen Strom elektrisch durch mich fließen. Doch noch immer konnte ich mich nicht verbinden oder bewegen. Er stand auf und machte Licht. Meine Augen waren noch geschlossen, dennoch erkannte ich den Ausdruck auf seinem Gesicht.

Er wurde plötzlich sehr blass und sein Mund stand offen. Schweißtropfen formten sich um seine Haarlinie. Er schwitzte heftig. Nie sah ich einen solch entsetzten Ausdruck in seinem Gesicht. Er griff nach mit und riss mich nach oben zu ihm, versuchte mich zu halten und schrie, "AMY!! AMY, AMY!!!" Immer wieder. Er suchte nach meinem Puls. Mein Kopf fiel zurück und er schob meine Augenlider nach oben. Wieder rief er meinen Namen. Als er weiterhin meinen Körper schüttelte (er beschrieb mich später als unglaublich schwer, obwohl  ich damals klein und dünn war) spürte ich Elektrizität über meine ganze Haut laufen. Ich spürte, dass  ich mich mit dieser Elektrizität verbinden konnte. Dann war das etwas wie ein POP, und ich war zurück. Ich nahm einen langen, tiefen Atemzug und hing schlaff da, immer ein und aus atmend. Tiefe Atemzüge. Konnte nicht sprechen.

Nach einigen Minuten fragte mein Mann, "Was soll ich tun? Soll ich 911 anrufen?" Ich sagte: "Nein! Mir geht es jetzt gut. Ruf niemanden. Ich muss mich nur einige Minuten setzen." Er half mir in den Nebenraum zu gehen, wo ich mich aufs Sofa setzte und versuchte ihm zu erzählen, was ich erlebt hatte. Ich wusste nicht, wo ich beginnen sollte. Es dauerte Monate, ehe es mir gelang ihm alles, woran ich mich erinnerte, erzählen. Ich kann noch immer nicht alles hier wiedergeben, denn auch nur das Wesentliche von all dem, was ich verstanden hatte, würde Wochen dauern es niederzuschreiben. Des Weiteren hatte ich immer noch Visionen, unglaubliche Träume und noch mehr Erfahrungen, die persönliche Lehren enthielten und andere sehr heilige Geschehnisse. Aber ich versuche dieses Schreiben so kondensiert wie möglich zu halten, dem Leser zuliebe! Ich fühlte mich ganz wohl, sobald ich wieder voll in meinem Körper integriert war. Ich lehnte jede medizinische Untersuchung ab. Ich war zuversichtlich und in Frieden.

Seitdem hat sich alles für mich verändert. Meine Gesundheit ist zurückgekehrt. Ich werde von Jahr zu Jahr stärker. Zu meiner eigenen Überraschung fühlte ich mich am folgenden Tag sehr gut, außer dass ich kein Fleisch essen konnte, noch hatte ich Appetit darauf. Seitdem bin ich Vegetarierin. Ich esse viel biologische Rohkost. Ich esse nichts mit chemischen Inhaltsstoffen, und halte meine Nahrung die meiste Zeit sehr unverfälscht. Auch meine Kinder und mein Mann essen nun meistens dasselbe und wir alle fühlen uns großartig.

Ich konnte nicht länger bei der Religion bleiben, mit der ich aufwuchs. Es war nicht leicht für mich wegzugehen, aber ich konnte nicht bleiben und dabei meine eigene persönliche Wahrheit und Integrität wahren. Obwohl ich dankbar bin in dieser Religion aufgewachsen zu sein und denke, dass sie ihren Zweck bei mir erfüllt hat. Ich bin auch mit der religiösen Wahl und Bedürfnissen anderer Menschen zufrieden.

Ich fand, dass ich viel weniger Wünsche habe. Während der ersten Woche nach meiner NTE reinigte ich das ganze Haus und entledigte mich vieler unnötiger Dinge, Dekor, Musik CDs, die nicht mehr mit meinen Vibrationen harmonierten. Ich verlor das Interesse am Einkaufen, das mir vorher so viel bedeutete.

Während mehrerer Wochen nach meiner Rückkehr konnte ich Licht in und um alles herum sehen. Ich konnte auch in den Bereich, der um unseren herumliegt, hineinsehen. Ich konnte die Vibration von allem sehen und fühlen. Alle meine Sinne waren viel empfindlicher geworden. Zu empfindlich sogar. Ich fand vieles interessant und erleuchtend und manches ein wenig beängstigend und verstörend. Deshalb entschied ich nach einiger Zeit, dass diese extra Sicht zurücktreten solle, um mir die Gelegenheit zu geben, sozusagen zum Alltag zurück zu kehren. Und die Dinge wurden fast normal.

Bis zu einem gewissen Grad habe ich noch immer die Fähigkeit, meinen Führer zu erreichen. Ich begann sofort danach zu meditieren und mich mit meinem Führer zu verbinden. Meine Gebete wurden zu Gelegenheiten, mich zu verbinden, zu fühlen und zu empfangen, anstatt zu flehen, zu sorgen und um Verzeihung zu bitten. Und wenn ich für andere bete, habe ich die Absicht mich zu verbinden und dann einfach ruhig und friedlich eine Vision des Beabsichtigten anzubieten, mit Liebe und Segnungen, voll Vertrauen in den Höchsten Willen...

Einige Tage nach meiner NTE stieß ich zufällig auf eine Frau, die von vielen anderen getröstet wurde. Als alle sich verstreut hatten, fragte ich sie, was los war und sie erzählte mir, dass sie eben erst herausgefunden hatte, dass ihre Tochter gestorben war. Sie wusste nicht, warum oder wie sie gestorben war. Ich fragte sie, ob ich ein Bild von ihrer Tochter sehen könnte, weil ich die starke Intuition hatte, dass ich ihrer Tochter auf der anderen Seite begegnet war. Ich bat sie privat mit mir zu reden und sie solle bitte ein Foto ihrer Tochter mitbringen.

Am nächsten Tag kam sie zu mir nach Hause. Sie hatte ein schwarz/weiß Foto ihrer Tochter dabei und ich erkannte sie sofort. Ich sagte: "Hatte sie einen schönen rötlichen Schimmer in den Haaren und ungewöhnlich grüne Augen?". Sie antwortete, "Ja, so ist es." Ich erzählte ihr meine NTE und wie dieses schöne Mädchen oder junge Frau zu mir kam, und mit mir sprach, und mich bat ihrer Familie Informationen über sie weiterzugeben. Ich erzählte ihr alles, woran ich mich erinnern konnte, was ihre Tochter mir gesagt hatte und es machte vollkommen Sinn für ihre Mutter. Sie erzählte mir, dass sie kurz vor dem Tod ihrer Tochter von anderen gehört hatte, (sie und ihre Tochter hatten sich entzweit) dass ihre Tochter begonnen hatte zu singen und dass sie das Singen leidenschaftlich geliebt hätte. Genau so hatte es mir ihre Tochter geschildert. Ich hatte die Möglichkeit dieser Frau private Informationen weiterzugeben, die ihr viel Trost gaben. Ich erzählte ihr, dass ihre Tochter es bedauerte, dass sie nicht mehr gelernt hatte als sie noch hier war und so weiter. Eine Woche oder so später, erfuhren wir durch den Gerichts-mediziner, wie sie gestorben war. Das bestätigte, was die  junge Frau mir auf der anderen Seite über ihren Tod erzählt hatte...

Weil ich selbst eine sehr intime Beziehung mit Leiden, Verwirrung und Angst während meinem Leben hatte, hoffe ich, dass die Weitergabe meiner NTE, welchen Dienst auch immer sie zu leisten vermag, sie doch anderen, die in Schmerzen leben, körperlich, emotional, mental oder spirituell weiterhilft. Ich hätte nicht gewollt, dass man mir eine solche Erzählung vor Jahrzehnten vorenthalten hätte, als ich Hoffnung durch so etwas gebraucht hätte. So, wenn auch mit etwas Beklemmung, biete ich meine Nah-Tod- Erfahrung an.

Mit Liebe,

Amy

 

Besucher: 170732

Stand: März 2015

©

Nach oben