Licht-Samadhi

Meditationen

 

X. Der Licht-Samadhi:

 

Das Ziel unserer Meditationen ist der Zustand des Licht-Samadhi. Das ist der Zustand, in dem wir immer in Licht und Liebe sein können, egal wo wir sind und was wir auch tun. Es geht uns nicht mehr um großartige Erfahrungen im Kosmos oder besondere Fähigkeiten (Siddhis) und Erkenntnisse über Zeit und Raum, sondern um die selbstlose Licht-Liebe. Unser Ziel ist die Befreiung vom Ego und nicht dessen Stärkung, damit unser Wahres Neue Wesen - unser Lichtwesen - zum Ausdruck kommen kann.
 

Übung:

Eigentlich will ich jetzt spüren, dass ich ein Wahres Neues Lichtwesen bin.

Das ist jetzt mein Wahrer Wille.
Ich will jetzt nur noch das, was mein Wahrer Wille will.
Mein Wahrer Wille verwirklicht sich jetzt.
 
Ich spüre jetzt, wie mein Lichtkörper rotiert. Nach links und nach rechts.
Ich spüre jetzt, wie er einsaugt und ausströmt.
Ich spüre jetzt, wie er negative Energien einsaugt und Lichtenergien ausströmt.
 
Ich spüre jetzt, dass ich einsauge und ausströme.
Ich spüre jetzt, dass ich negative Energien einsauge und Lichtenergien ausströme.
Ich bin das. Ich bin das Wahre Neue Lichtwesen.
Ich spüre jetzt, ich bin das Licht, ja das bin ich.
Ich spüre jetzt, ich bin Liebe, ja das bin ich.

 

Nach einiger Zeit wird man spüren, dass der LK selbständig pumpt wie unser Herz.
Dann ist das Einsaugen und Ausströmen der Lichtenergien synchron mit unserem Atem:
Wir atmen ein und in unserem LK entsteht ein Sog.
Wir atmen aus und aus unserem LK strömen Energien heraus.
 
 
Bei jedem Einatmen werden negative Energien in den LK eingesogen.
Bei jedem Ausatmen werden Lichtenergien aus dem LK herausgeströmt.
 

 

Der LK ist das Herz unseres neuen Lichtwesens:

Nach längerer Zeit der Versenkung achten wir gar nicht mehr auf unser Atmen. Denn alles läuft auf einmal selbstständig ab. Unser LK ist wie unser Herz und arbeitet selbstständig, ohne dass wir darauf mehr achten müssen. Dann erkennen wir, dass unser Lichtkörper das Herz unseres neuen Lichtwesens ist, das ständig einsaugt und ausströmt. Es saugt negative Energien ein und strömt Lichtenergien aus. Und dann wissen wir, dass wir selbst das neue Lichtwesen sind. Dann sind wir im Licht-Samadhi.

 

Immer im Licht-Samadhi:

Wir können bei jedem bewussten Atemzug im Licht-Samadhi sein, wenn wir felsenfest daran glauben, dass unser Wahrer Wille sich bei jedem Atemzug verwirklicht. Dann wissen wir, dass wir selbst das Lichtwesen sind und bei jedem Einatmen negative Energien einsaugen und bei jedem Ausatmen Lichtenergien ausgeströmen. 

Und wenn wir felsenfest daran glauben, dass unser Wahrer Wille sich immer verwirklicht, egal ob wir auf unseren Atem achten oder nicht, dann ziehen wir im Bewusstsein, dass wir ein Lichtwesen sind, ständig negative Energien ein und strömen Lichtenergien aus. Dann arbeitet unser LK-Herz wie ein unaufhörlicher Motor die ganze Zeit, so dass wir keine Sekunde mehr mit der Transformation verlieren. Das ist die höchste Stufe des Licht-Samadhi.

In diesem immer währendem Licht-Samadhis haben wir vollkommene Kontrolle über alle Gedanken, Gefühle und Regungen. Denn so wie etwas auftaucht, wird es schon wieder in unser LK-Herz eingesogen. Wir werden zu nichts mehr getrieben. Die einzige Triebkraft ist nur mehr die Licht-Liebe, die nun immer von uns ausgeht und für alle Wesen spürbar wird.

 

Die Erleuchtung:

In diesem Zustand des Licht-Samadhis werden auch alle uns unbewussten Energiebereiche transformiert. Sie müssen uns gar nicht mehr im Wach-Bewusstsein bewusst werden und folglich auch nicht mehr über die Chakren transformiert werden. Dadurch werden alle Energiebereiche vom Licht durchströmt und werden mit der Zeit strahlend.

Dazu werden auch alle unsere Zellen vom Licht durchströmt, so dass es zu einer Trans-formation in den Genen kommt. Die Zellen werden also in ihrer Struktur verändert und ergeben schließlich den vollkommenen Lichtkörper, den wir im Kapitel Dimensionen der Chakren bei Swami Ramalinga und Padmasambhava  kennengelernt haben.

 

Quelle: Ramalinga-swamigal

 

 

Quelle: The-rainbow-body

 

Dann ist man wahrhaftig erleuchtet, so dass auch der gesamte Körper leuchtet und zu Licht wird.

Diese beiden sind nicht die einzigen, die diesen Zustand erreicht haben. Es sollen ganze 160.000 Fälle dokumentiert sein, die den Lichtkörper erreicht haben. Siehe: 160000-light-bodies

In Tibet wurde dieser Lichtkörper auch Regenbogenkörper genannt. Als erster Mönch hat Padmasambhava im 8-9 Jhdt. diesen Zustand erreicht. Bevor er ganz im Licht aufging, konnte er fliegen und jede Form annehmen, die er wollte. Als einmal der König ihn besuchte, wollte er ihm zum Zeichen seiner Bewunderung Gold schenken. Doch er sprach, dass für ihn die ganze Erde aus Gold sei, berührte mit seinem Zeh einen Felsen und alles wurde von Gold überzogen. Um diesen Lichtkörper zu erreichen, sollte man nur eines üben: Alles und alle ununterbrochen lieben.

Als letzter Zeuge beobachtete der Pastor Francis V. Tiso mit einigen anderen im Jahr 1998 die Metamorphose des tibetischen Mönchs Khenpo A-Chos in einen Lichtkörper. Er hatte sich hingelegt, um die Welt zu verlassen, ohne irgendein Anzeichen einer Krankheit. Sein Körper wurde aufeinmal violett und dann vollkommen weiß und glänzend. Nach einigen Tagen war der gesamte Körper aufgelöst und verschwunden.

Diese Licht-Auflösung fängt mit der wahren inneren Erleuchtung an. Nicht umsonst zeigen alle Heiligenbilder einen Lichtkreis oder Lichtball um den Kopf des Heiligen. Denn das innere Licht breitet sich immer mehr nach außen hin aus, bis alle Körperzellen so vom Licht durchdrungen sind, dass der ganze Körper dieses Licht ausstrahlt.

 

Das angeschlossene Forum wendet sich daher nur an diese kleine Schar, die ein solches Verlangen in sich spüren. Die überwältigende Mehrzahl kann mit einem solchen Ziel - einer solchen Erleuchtung - gar nichts anfangen. Doch genau diese Erleuchtung wird auch für uns möglich, wenn wir im ununterbrochenen Licht-Samadhi bleiben.


Stand: Dez. 2017

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