Mentalreisen/Mentalkräfte

Astralwesen:

 

9. Mentalreisen und Mentalkräfte:

Das ist ein sehr weites Gebiet mit schier unglaublichen Möglichkeiten.

 

Phantasiereisen:
Mentalreisen sind Reisen in unserer Phantasie und dienen der Entspannung, dem Stress-Abbau, dem Aufarbeiten von Themen und Problemen, der Steigerung der Kreativität, der Intuition und dem inneren Gleichgewicht. Sie basieren auf der Vorstellungskraft und sind keine außerkörperlichen Erfahrungen. Bei diesen Mentalreisen werden entsprechende Ätheronen verstärkt und deren Energie nutzbar gemacht. Jede gute Mentalreise verändert tatsächlich die Qualität unserer Ätheronen und kann einen positiven aber auch negativen Effekt haben, je nachdem welche Ätheronen verstärkt werden.

 

Visuelle Meditationstechnik:
Durch Symbole, Metapher, innere und äußere Bilder, Klangeindrücke und Tiefensuggestionen kann die Vorstellungskraft wesentlich stärker stimuliert werden, so dass über die rechte Gehirnhälfte eine Verbindung zum feinstofflichen Astral-Bewusstsein hergestellt werden kann und Eindrücke aus diesen Bereichen gewonnen werden können. Diese Techniken bewirken einen solchen Zufluss von neuen Ätheronen aus dem eigenen Astralraum, dass sogar Gedankenstrukturen, Vorstellungen, Ängste und Emotionen  verändert werden können, so dass z.B. konkrete Suchtprobleme gelöst werden oder Neurosen, Phobien und Depressionen verschwinden. Auf diese Weise kann man die postiven Energien aus dem eigenen Astral-körper-Bewusstsein wieder aktivieren.

 

Materialisierung der Vorstellungen (Elementale):
Durch intensive Vorstellung oder Imagination von Gedanken oder Bildern können diese direkt erschaffen werden. Um diese Möglichkeiten verstehen zu können, muss ich zunächst den Begriff der "Elementale" einführen und abgrenzen:

 

Elementale:

Schon in den Veden gibt es den Begriff "Elementarwesen". Die 400.000 humanoiden Lebensformen, die auf Planeten leben, sind unterteilt in hohe Halbgötter, Lichtwesen, Engelwesen, Dämonen, Dunkelwesen, Astralwesen, Elementarwesen und stoffliche Menschen. Elementarwesen sind keine eigenständigen Wesen, sondern sind feinstoffliche Werkzeuge, die den o.g. feinstofflichen Wesen dienen. Sie entstehen durch Abtrennung energetischer Teile von diesen feinstofflichen Wesen, d.h. diese Wesen verselbständigen einen Teil ihrer Bewusstseinsenergie und lassen diese außerhalb ihrer selbst als Werkzeuge für sich arbeiten. Die höchsten Elementarwesen sind die Engelswesen, die von den Halbgöttern erschaffen werden und Devas heißen. Jede Gruppe der feinstofflichen Wesen erschafft viele weitere Werkzeuge. Und an unterster Stelle erschaffen die Astralwesen die so genannten Natur-Elementarwesen, die  in den Elementen Feuer, Luft, Wasser und Erde wirken (Vgl. Rudolf Steiner: Natur- und Geistwesen. Ihr Wirken in unserer sichtbaren Welt). 

Aber auch die Menschen selbst können Elementarwesen als dienende Werkzeuge schaffen, wie die Larven, Schemen und Phantome. (Vgl. Franz Bardon „Der Weg zum wahren Adepten", S. 179) Bardon bezeichnet sie als Elementale, da sie den Elementen Feuer, Luft, Wasser und Erde zugeordnet sind.

Bei den Theosophen Charles Webster Leadbeater (1847-1934) und Annie Besant (1847-1933) sind Elementale in der ersten Stufe flüchtige Gedankenformen. Durch höhere Konzentration könne man Psychogone schaffen, die eine länger wirkende Mental- und Emotionalform haben, und von einer Einzelperson oder Gruppe gelenkt werden können. Daneben gibt es Egregore/Egregora, die immer von einem Kollektiv erschaffen werden und sich schon wie Lebewesen verhalten können. Sie werden durch starke kollektive Emotionen und Rituale besonders im Sakralbereich am Leben erhalten. Dann folgen Succubi. Das sind dämonische Wesen, die Schlafende heimsuchen, um sexuelle Kontakte zu pflegen. Dabei nehmen sie Vitalenergien auf. Daneben gibt es noch Chimäre, Golems und andere Wesen, wie Tulpas (tibetisch). Das sind durch Visualisation erschaffene Wesen, die so stark verdichtet sind, dass sie sogar für andere Personen sichtbar werden. Alle diese Wesen werden aus der Vorstellungskraft und Visualisation erschaffen. Nachfolgend einige Beispiele:

 
Golem:
Rabbi Löw hatte im 16. Jahrhundert aus Lehm eine mächtige Figur geschaffen, die der Prager Judengemeinde gegen Lynchjustiz (aufgrund gegen sie erhobener Anschuldigungen des Ritualmords) helfen sollte. Der Golem wurde mittels kabbalistischer Formeln „erweckt“; neben seiner Tätigkeit als Beschützer musste er auch die Stube des Rabbis fegen und die Glocken der Synagoge läuten. Als Kaiser Rudolf II. in einer Audienz dem Rabbi Löw versprochen hatte, die Anschuldigungen gegen die Gemeinde fallen zu lassen, verwandelte dieser den Golem wieder in einen Lehmhaufen.
 
Psychogone:
Aus ,,Reminiscences of Swami Vivekananda" von Sister Nivedita, zitiert in: "The Visions of Sri Ramakrishna" von Swami Yogeshananda, SriRamakrishna Math 1923, S.68
Ramakrishna pflegte eine lange weiße Schnur zu sehen, die aus ihm selbst herauskam. An ihrem Ende war eine Unmenge Licht. Diese Masse öffnete sich und in ihr sah er die Mutter mit einer Vina (Musikinstrument). Dann begann sie zu spielen und wie sie spielte sah er, dass die Musik sich in Vögel, Tiere und Welten verwandelte, die sich von selbst in eine Ordnung fügten. Dann hörte sie auf zu spielen und alles verschwand. Zuerst wurde das Licht wieder weniger und weniger deutlich, bis es wieder eine leuchtende Masse war, die Schnur wurde kürzer und kürzer und das Ganze wurde schließlich in ihn selbst hineingezogen.
 
Bilder und Statuen:
Auch Bilder und Statuen kann man mit Elementalen aufladen, was häufig im Sakralbereich geschieht. So werden die sakralen Objekte von vielen tausenden Pilgern aufgeladen. Das führt dann zu den bekannten Tränen- und Blutungswundern oder Manifestationen von Heiligen (kollektive Egregore/Egregora):
 
Seit 1. Dezember 1697 befindet sich im Stephansdom – zunächst auf dem Hochaltar, ab 1945 auf einem eigenen Altar unter dem sogenannten Öchsel-Baldachin – das Gnadenbild der „Weinenden Madonna von Pötsch“. Es handelt sich um ein sehr einfaches, ikonenartiges Temperagemälde auf Holz, das ursprünglich kaum beachtet, 20 Jahre lang in der griechisch-katholischen Pfarrkirche des ungarischen Pötsch (heute Máriapócs) hing, bis ab dem 4. November 1696, aus den Augen des Marienbildnisses wiederholt Tränen flossen. Das Phänomen wurde durch viele Zeugenaussagen bestätigt, darunter eine Anzahl österreichischer Soldaten, die nicht alle katholisch waren. Der Tränenfluss wurde durch eine bischöfliche Untersuchungskommission als übernatürlich erklärt und das Bild kam auf Wunsch von Kaiser Leopold I. nach Wien. Die Kaiserin schmückte die auf den Hauptaltar des Stephansdoms transferierte Ikone mit einer diamantenen Rose und nannte sie "Rosa mystica". Seither gehört das Gnadenbild zu den ganz besonderen Heiligtümern der Wiener Kathedrale und ist bis in die Gegenwart hochverehrt.
Quelle: Wikipedia "Madonna von Pötsch (Wien)"; Alle Beispiele entnommen aus Psychogone 

 

Die Elementale gemäß Daskalos:
Daskalos, der Magus von Strovolos, hat sich sein Leben lang auch intensiv mit den Elementalen auseinandergesetzt:  Es folgen Auszüge aus dem Buch von Kyriakos C. Markides: „Der Magus von Strovolos - Die faszinierende Welt eines spirituellen Heilers“ Schirner Verlag, Darmstadt. Zitat aus dem Vortrag von Dr. Stylianos Atteshlis (Daskalos): „Die Arbeit mit Elementalen“

Jeder Gedanke, jedes Gefühl, das einer ausstrahlt, ist ein Elemental. Elementale haben ihr eigenes Leben, wie jedes andere Lebewesen; sie können eine Existenz unabhängig von ihrem Erzeuger, also dem, der sie ausgesandt hat, besitzen. Es gibt zwei Arten von Elementalen: Solche, die unterbewusst erzeugt werden - die Elementale der „Wunschgedanken“ - und jene, die bewusst erzeugt werden - die Elementale der „Gedankenwünsche“.

Das Individuum kann durch Gedanken und Gefühle Schwingungen aussenden. Die Weise, wie ein Mensch schwingt, bestimmt Typ und Qualität des Elementals, das er erschafft. Schwingt ein Mensch in erster Linie durch Gefühle, dann steht er unter dem Einfluss von Emotionen und Wünschen; das Denken spielt hier nur eine nebengeordnete Rolle. So werden Elementale von Wunschgedanken erschaffen. Wenn ein Mensch unter dem Einfluss des Denkens steht, erzeugt er Elementale aus noetischer Substanz und wird die Kraft der bildlichen Vorstellung zu meistern lernen...

Elementale von Wunschgedanken sind charakteristisch für gewöhnliche Menschen, die nicht viel von dem Wesen von Denken und Wünschen verstehen. Infolgedessen fallen sie häufig gerade jenen Elementalen zum Opfer, die sie selbst erzeugt haben. Es ist ein Naturgesetz, dass Elementale, die ausgesandt wurden, eines Tages zum Unterbewusstsein ihres Erzeugers zurückkehren müssen. Dann steigen sie vom Grund seiner Erinnerungen an den Oberspiegel des Bewusstseins auf, um neue Energie zu erhalten, und ziehen sich dann wieder zurück. 

Der gleiche Kreislauf wiederholt sich so lange, bis es solchen Elementalen gelingt, im Bereich des Unterbewussten des Menschen auf größere Dauer zu bleiben. Dann nehmen sie Energie vom ätherischen Doppel des Menschen auf und verlängern ihr Leben auf diese Weise. So bilden sich Gewohnheiten, Süchte und Besessenheiten wie Rauchen, Spielen und Trinken. Die Tendenz der Elementale, zu ihrem Ursprung zurückzukehren, ermöglicht erst das Karma-Gesetz. So wird der Mensch früher oder später mit den Elementalen konfrontiert, die er bewusst oder unbewusst schafft. Elementale sehr starker Wünsche kehren zu ihrem Erzeuger zurück und können die Verwirklichung ihres Inhalts, ihres Ziels, selbst dann erzwingen, wenn der Mensch es am wenigsten wünscht. Die heutige Persönlichkeit und die Umstände, in denen wir leben, sind die Summe der Elementale, die wir erzeugt haben, seit wir in die dreidimensionale Welt herabgestiegen sind und uns in den Kreislauf der Inkarnationen begeben haben. Elementale werden aus genau den gleichen Substanzen geschaffen, aus denen auch Persönlichkeit und Universen im Großen und allgemein erschaffen werden, das heißt, aus ätherischem Stoff von der noetischen, der psychischen und der grobmateriellen Welt...

Gehen wir davon aus, dass ich einen Gegenstand sehe, den die Menschen für kostbar halten, sagen wir ein Brillantkollier. Ich werde der Existenz dieses Gegenstandes durch mein Sehen gewahr. Gehen wir weiter davon aus, dass ich ein Mensch bin, der ein starkes Verlangen nach Brillantkolliers besitzt. Was geschieht nun? Psychische Materie sammelt sich um das Bild der Halskette. Ein starker Wunsch entsteht, dem die Gedanken folgen, wie ich an die Halskette gelangen könnte. Um den Gegenstand entstehen eine Reihe von Elementalen, deren letztes Ziel das Erlangen dieses Gegenstandes durch jene Person ist, die sie ausgesandt hat. Das Gewahrsein seiner Existenz und der Wunsch, es kennen zu lernen oder zu besitzen, sind allein noch nicht ausreichend. Gedanken dazu müssen nachfolgen, damit ein solches Elemental erschaffen werden kann. Das Individuum beginnt unterbewusst den Prozess der bildlichen Vorstellung. Deshalb sind es Konzentration und Verlangen, die uns zur Erschaffung von Bildern bringen, die aus noetischer Materie bestehen. Denn etwas anderes ist das Denken ja nicht als die Kondensation, die Verdichtung von noetischer Materie...

Wenn ein Elemental erschaffen wird, erscheint sein Bild an der Nasenwurzel, im Bereich des Chakras, das zwischen den Augenbrauen liegt. Ein Hellsichtiger wird wahrnehmen können, dass es zuerst in Gestalt eines Nadelkopfes erscheint. Sowie es aus dem ätherischen Doppel des Menschen herausgedrängt wird, fängt es an, seine natürliche Größe und Gestalt anzunehmen. Dann bewegt es sich weiter in die psychischen Welten und beginnt einen Kreislauf, dessen Umfang von der Stärke und Intensität des zugrunde liegenden Verlangens abhängig ist. Dann kehrt das Elemental zu seinem Erzeuger zurück. Dabei dringt es in dessen psychischen Körper ein, aber nicht an der gleichen Stelle, an der es ihn verlassen hat. Es wird durch ein anderes Chakra hereinkommen, und zwar am Hinterkopf. Der Mensch wird sich erinnern, und sein Wunsch wird stärker. Das Elemental wird sich von neuem lösen und auf seine zyklische Flugbahn begeben. Ein gewöhnlicher Mensch wird diese Dinge gar nicht bemerken. Das Elemental neigt dazu, ihn zu beherrschen. Es kann so viel Macht gewinnen, dass er keine Kontrolle mehr darüber hat. In einem solchen Fall ist der Mensch zum Sklaven seiner Wünsche geworden, die manchmal so übermächtig werden, dass er in der Irrenanstalt enden kann. Es ist möglich, dass dieses Elemental so viel ätherische Substanz von seinem Erzeuger absorbiert, dass es sich sogar buchstäblich materialisieren kann...

Du musst wissen,“, antwortete Daskalos, „dass die Macht und Gestalt von Elementalen sich nicht auflöst, bevor sie nicht die Aufgabe erfüllt haben, für die sie erschaffen worden sind. Aus diesem Grunde müssen wir bereit sein, uns den Folgen unserer Gedanken und Handlungen zu stellen. Ein Elemental wird uns nicht nur in diesem Leben, sondern auch in späteren Inkarnationen rechenschaftspflichtig halten. Deshalb wird der Erzeuger eines Elementals früher oder später den Elementalen gegenüberstehen, die er selbst in die Welt gesetzt hat...

„Wie können wir“, fragte jemand, „Elementale des Rauchens oder Trinkens bekämpfen? Heißt das, dass wir Situationen aus dem Weg gehen, wo Menschen rauchen oder trinken?“ „Zu allererst: Ihr dürft solche Elementale nicht bekämpfen. Der Feind ist unsichtbar, er wird euch gewiss besiegen. Indem ihr euch auf einen Angriffskrieg gegen ein Elemental einlasst, gebt ihr ihm mehr Energie. Um die Macht eines Elementals zu neutralisieren, ignoriert man es. Durch Gleichgültigkeit entzieht ihr dem Elemental die Kraft und neutralisiert es. Entweder löst es sich dann auf, oder es schwebt in die ätherische Welt weiter, wo es von einem anderen mitgenommen werden kann...

Wenn wir anfangen, auf unser inneres Selbst zu lauschen, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Wir werden dann keine bösen Elementale mehr erschaffen, die in die ätherischen Bereiche schweben und die Menschen unserer Umgebung quälen...

Der Mensch, gegen den wir ein böses Elemental richten, wird nur in dem Maße davon betroffen, in dem auch er auf der gleichen Frequenz schwingt wie wir, als wir das Elemental erzeugt haben. Ansonsten wird es auf seine Aura treffen, abprallen und mit dem Siebenfachen seiner ursprünglichen Kraft zu uns zurückkommen...

Entsprechend gilt: Wenn wir ein gutes Elemental aussenden, und der Empfänger noch nicht bereit ist, es anzunehmen, prallt es von dessen Aura ab und kehrt zu uns zurück. Aber in diesem Falle wird das Elemental seine Spur in der Aura des anderen hinterlassen. Seine Kraft wird dort bleiben, um jenem Menschen in dem Augenblick Hilfe zu sein, in dem er bereit ist, entsprechende Schwingungen zu erzeugen. Deshalb - das sollt ihr immer wissen - geht Gutes nie verloren. Und wenn ihr jemanden liebt, der es nach eurem Dafürhalten nicht verdient, dann gebt nicht auf und verzweifelt. Schickt ihm weiterhin Elementale von Liebe und Güte. Früher oder später werden sie eine Wirkung bei ihm erzielen, sei es in dieser oder einer späteren Inkarnation...

Das Erzeugen von Elementalen im Schlaf:
Wenn wir sagen, ein Mensch schläft, so ist es nur sein grobmaterieller Körper, der schläft. Als selbstbewusste Persönlichkeit aber gebraucht er sein Denken für Gefühle und abstrakte Gedanken. Er mischt sie miteinander und erzeugt unterbewusst Elementale, die er auch aussendet. Ich möchte hinzufügen, dass man im Schlaf mehr unter dem Einfluss seiner eigenen Elementale steht als im Wachzustand, wenn einen die Angelegenheiten des täglichen Lebens beschäftigen. Ihr werdet selbst schon festgestellt haben, dass viele Dinge, die ihr ersehnt, die euch aber im Wachzustand gewöhnlich nicht bewusst sind, wieder in Erinnerung kommen, bevor ihr einschlaft oder während ihr schlaft. Wenn man sich in diesen empfänglichen Bewusstseinsstadien befindet, steht man geradezu unter einem Bombardement seines eigenen Selbst, das heißt der Elementale, die man früher erschaffen hat...

 

Materialisierung von Elementalen durch astrale Imagination:
Ein Beispiel für die Materialisierung von Elementalen entnehme ich aus Yoganandas Autobiographie eines Yogi (S. 398), wo er über die erste Begegnung seines Lehrers Lahiri Mahasaya mit dem hohen Meister Babaji mitten in den Bergen des Himalaja berichtet und dieser einen Palast aus dem Nichts entstehen lässt:
Es ist jetzt Mitternacht", sagte mein Begleiter mit leisem Lachen. "Das Licht, das du in der Ferne siehst, strahlt von einem goldenen Palast aus, der heute Nacht von dem unvergleichlichen Babaji materialisiert worden ist. In ferner Vergangenheit hattest du einmal den Wunsch geäußert, dich an den Schönheiten eines Palastes zu erfreuen. Unser Meister erfüllt dir nun diesen Wunsch und befreit dich damit von deiner letzten karmischen Bindung...

Vor uns erhob sich ein mächtiger Palast aus schimmerndem Gold. Mit seinen zahlreichen Juwelen und gepflegten Parkanlagen, die sich in stillen Teichen widerspiegelten, bot er einen überwälti- genden, majestätischen Anblick...

Als der Morgen dämmerte, war die feierliche Handlung beendet...

Als ich sie (die Augen) wieder öffnete, war der zauberhafte Palast mitsamt seinen Gärten verschwunden. Mein eigener Körper sowie die Körper Babajis und seiner Jünger saßen nun auf kahlem Boden, und zwar an derselben Stelle, wo der entschwundene Palast gestanden hatte.

 

Mit dieser astralen Imagination kann man Unglaubliches erschaffen. Man kann sich vorstellen, ein großer Pharao gewesen zu sein und wird dies so erleben. Man kann sich andere illustre Persönlichkeiten vorstellen und wird sie so erleben. In der astralen Welt ist alles möglich, jeder Sinnes- und Erfahrungseindruck, jede Illusion ist dort machbar und realisierbar.

Mithilfe der astralen Vorstellungskraft kann man auch astrale Wesenheiten erzeugen, spezielle Werkzeuge, Kräfte, magische Spiegel und Fluide usw. Das kann soweit führen, dass die Wach-Bewusstseins-Realität total verfremdet wird und man letztlich beim Psychiater landet. Es gibt so viele Phantasten und „Spinner“, die alle absolut von ihrer Pseudo-Realität überzeugt sind und nicht erkennen können, dass sie in ihrer astralen Mentalwelt gefangen sind.

 

Franz Bardons Technik der astralen Imagination:
Diese Technik der Imagination hat insbesondere Franz Bardon vorgestellt und wer es ausprobiert hat, der weiß, dass sie auch genauso funktioniert. Ich möchte zur Veranschaulichung ein Beispiel aus seinem Buch „Der Weg zum wahren Adepten“ S. 356 zitieren, in dem Bardon die Manifestation der Vorstellung eines Gottes beschreibt:
Eine gute Vorübung zur konkreten Manifestierung der Gottheit besteht darin, ein Bild, eine Figur oder ein Symbol der verehrten Gottheit vor sich hinzustellen. Der Magier sitzt in seinem Asana und fixiert das Bild intensiv so lange, bis ihm, wenn er die Augen geschlossen hält, das Gottesbild erscheint. Auch kann er beim Fixieren des Bildes seiner verehrten Gottheit das Bild nachher auf einer daneben stehenden weißen Fläche abermals sehen. Diese Visualisierung ist eine gute Vorübung, denn sie verhilft dem Magier dazu, das Gottesbild vor sich erscheinen zu lassen. Diese Vorübung wiederhole der Magier so oft, bis er es fertig bringt, sich zu jeder Zeit, in jeder Lage, auf jedem Platz, ohne jegliche Anstrengung seine verehrte Gottheit wie lebend vorzustellen. Sodann kann er das vorgestellte Bild mit den entsprechenden Göttlichen Eigenschaften verbinden...
 
Ist dies erreicht worden, dann stelle sich der Magier das Bild seiner Verehrung nicht als Bild, sondern als lebend, wirkend, strahlend mit einer derartigen Intensität vor, als wenn seine Gottheit, sein persönlicher Gott, lebend, wirklich seiend vor ihm stünde. Dies ist die sogenannte konkrete Verbindung mit der Gottheit außerhalb sich. Je öfter der Magier diese Methode verfolgt, um so stärker, wirkungsvoller wird die visuelle und empfindende Gottheit vor ihm sein. Fühlt der Magier, dass er alles, was er über den Gottesbegriff und Realisierung versteht, in sein Anrufungsbild hineinlegte, dann denke er sich, dass diese lebendige Gottheit, die vor ihm im großen Glanze mit allen vier Grundeigenschaften erscheint, seinen Körper einnimmt, also in ihn eintritt und somit die Stelle seiner Seele vertritt...
 
Ein weiteres Beispiel ist die Beschreibung einer Tschöd-Praxis aus Tibet/Mongolei - die Ver- lebendigung eines Yidams (Schutzgottheit). (Text, Gedicht und Bilder von Alfred Ballabene aus dem unveröffentlichtem Buch "Eine Kette aus roten Perlen"):
Mongke wurde angewiesen, so lange vor dem Bildnis Yamas zu meditieren, bis dieser vor seinem geistigen Auge lebendig werden würde. Es war eine Meditationsart, wie sie in mongolischen und tibetischen Klöstern gelegentlich üblich war. So meditierte Mongke Tag und Nacht davor, wann immer es die Zeit erlaubte. Bisweilen war er übermüdet und schlief für kurze Augenblicke ein, Augenblicke, in denen er manchmal den Büffelköpfigen Yama als Nachbild vor sich sah, manchmal den Schein einer Butterlampe oder irgendein Bild von geringerer Aussage. Meditation und Ritual flochten ein immer dichter werdendes Band zu Yama und das Bildnis begann sich allmählich zu beleben. Im flackernden Kerzenlicht begannen die Augen auf dem Bildnis hin und wieder zu glänzen, anfangs ganz kurz, kaum wahrnehmbar. Dann schienen sich die Augen Yamas zu bewegen und zu ihm zu blicken. Später merkte Mongke aus den Augenwinkeln, dass sich der Kopf Yamas neigte und wendete, als wäre das Rollbild ein Fensterrahmen durch den Yama blickte. Wenn Mongke dann genau hinsah, war das Bildnis wieder erstarrt. Mongke, der inzwischen zum Lama eingeweiht worden war, bemerkte das wachsende Interesse Yamas an ihm. Mit der Zeit wurden beide miteinander vertraut. Bisweilen war es Mongke, als würde Yamain Gedanken zu ihm sprechen und nach wieder einiger Zeit sah er mit dem inneren Auge, einer plastischen Vorstellung gleich, Yama im Raum, als würde auch er hier wohnen. Die Beziehung des Mönches zum Totengott änderte sich. War Yama am Anfang eine erhabene, schreckliche Erscheinung gewesen, so wurde er allmählich vertraut und später zum väterlichen Freund. Das Ziel der Meditation jedoch war die Einswerdung mit der Schutzgottheit und so setzte Mongke die Meditation fort.
 
Eines Tages hatte Mongke die entscheidende Vision: Er war Yama! Als solcher befand er sich in der Mitte eines großen Ritualsaales. Das Licht des Raumes war dämmrig, nur von wenigen Butterlampen erhellt. Er stand hier, groß und mächtig, und mit seinem gehörnten Büffelhaupt berührte er fast die Decke des Saales. Am Boden hockend, in einem großen Ring entlang der Wände des Raumes, saßen Mönche und starrten zu ihm. Über die unverhoffte Erscheinung hatten sie mit dem Ritual inne gehalten, ja, sie hatten es gleichsam vergessen, gebannt von dem Ereignis, das sich vor ihnen abspielte. Mongke als Erscheinung Yamas begann sich zu drehen und zog einen Flammenkreis um sich, indem er aus seiner Schädelschale Blut goss, das sofort als rote Flamme empor loderte, sobald es den Boden berührte. Und schneller wurde er. Wie ein Wirbelwind tanzte er im Kreis; es war der sichtbare Ausdruck seiner Energie. 
Quelle: Psychogone

 

Auf diese Weise kann man jeden beliebigen Gott erschaffen und ihn sich einverleiben. Das ist aber immer eine astrale Eigenproduktion eines Gottes aus dem Astralraum. So kann man sich auch einen Jesus oder Buddha zurechtzimmern. Oder andere Heilige und Meister, die einem dann zu Dienste sein sollen. Jeder kann so seine eigene Realität erschaffen - seine eigene astrale Traumwelt im Dualen System. Und innerhalb dieses Systems haben solche Traumgeschöpfe auch enorme Kräfte und Wirkungen. Sie können phantastische, illusionäre Effekte und Wirkungen erzielen. Doch binden sich diese Geschöpfe fest an ihre Schöpfer wie Kletten und bestimmen mehr und mehr deren Leben. Sie erfüllen mehr und mehr das Wach-Bewusstsein des Schöpfers und verdrängen das eigene vorherige Bewusstsein. Denn sie wollen ihre Illusionen in ihrem Wirt voll ausleben und mit aller Macht verhindern, dass ihr Wirt sich wieder von ihren Energien freimacht. Diese Traumgeschöpfe kämpfen schließlich um ihr Überleben in ihrer Illusionswelt - ihrem Astralraum.


 

Bessere Bezeichnung "Ätheronen-Wolken":

Meiner Meinung nach ist der Begriff "Elementale" irreführend, da er Assoziationen auf die Elemente Feuer, Luft, Wasser und Erde aufkommen lässt. Doch mit diesen Elementen hat das nichts zu tun. Denn diese Elemente sind nichts anderes als fließende Energiekörper aus Quantenwellen, die von Ätheronen erfüllt werden. Was passiert eigentlich wirklich?

Wenn ein Inkarnierter sein Wach-Bewusstsein so erweitern kann, dass er mehr von seinem Astralkörper-Bewusstsein und seinem eigenen Astralraum wahrnehmen kann, dann kann er aus diesem eigenen Astral-Bewusstsein Energiewolken von Ätheronen abzweigen, abtrennen und verselbstständigen und als Werkzeuge einsetzen. Diese Ätheronen-Wolken kann er dann an die Orte und Energiekörper senden, die er beeinflussen will. Auch Heiler arbeiten auf diese Weise. Reiki z.B. ist nichts anderes, als die Übermittlung von Ätheronen-Wolken auf einen kranken Körper. Kein Wunder, dass die Geheilten dann von dem Heiler abhängig werden, sind doch diese Energien aus dem Astralraum des Heilers gekommen und bilden ein energetisches astrales Band. In allen Bereichen des Lebens können wir diese Wirkungsweise von Ätheronen sehen: Wenn z.B. Politiker eine charismatische Wirkung auf eine große Menge ausüben oder Musiker ein großes Publikum fesseln. Diese alle beherrschen die Fähigkeit, Ätheronen-Wolken zu verbreiten, die an den Ätheronen der Zuhörer andocken und eine Anziehungskraft entwickeln. Hat jemand diese Fähigkeit nicht, bleiben seine Worte oder Lieder ohne Wirkung.   

 

Ätheronen-Wolken sind Bewusstseins-Wesen:

Ätheronen-Wolken bestehen aus vielen Energie-Bits, die mit Bewusstsein aufgeladen sind, und zwar mit Emotions-, Mental- und ätherischem Puls-Bewusstsein. Sie stammen vom Astralkörper, sind also Bewusstseins-Teile davon. Jedes Bewusstsein will sich ausdrücken - sein Bewusstsein ausdrücken. Wir wissen, dass auch unser Astralkörper nur Bewusstsein ist, das sich in verschiedenen Formen und Körpern ausdrücken will - wie z.B. in unserem Körper. Deshalb sind auch diese Ätheronen-Wolken schon Bewusstseins-Wesen oder auch Energiewesen, egal wie groß sie sind. Je größer sie aber werden, um so machtvoller wird ihre Bewusstseins-Energie und umso stärker wollen sie sich in Formen und Körpern ausdrücken. Auch die Traum-Gestalten im eigenen Astralraum sind nichts anderes als Ätheronen-Wolken, die eine bestimmte Form angenommen haben. Dazu mehr im nächsten Kapitel "Gefahren".

Verfügt ein Inkarnierter über noch größere, astrale Fähigkeiten, kann er solche astralen Traumwesen aus seinem eigenen Astralraum materialisieren und erscheinen lassen. Oder Gegenstände bis hin zu ganzen Landschaften und Palästen... Die Formen und Körper, die die Ätheronen-Wolken im eigenen Astralraum angenommen haben, werden dann durch das Astral-Bewusstsein in Hologramme aus Quantenwellen verwandelt, so dass eigenständige, sichtbare Energiekörper entstehen. 

Wir sehen also, dass die Beschreibung in den Veden über die Elementarwesen durchaus zutrifft. Dort war auch von der Abtrennung und Verselbstständigung der jeweiligen Bewusst-seins-Energien die Rede. Auch all die o.g. Erfahrungen und Erkenntnisse über Elementale sind durchaus zutreffend und werden von mir so bestätigt. Doch denke ich, dass der Begriff "Ätheronen-Wolken" besser verständlich ist, da er die kausalen Zusammenhänge besser herstellen kann. Auch kann man mit diesem Begriff die Gefahren viel leichter begreifen, die von solchen Ätheronen-Wolken ausgehen. 

 

Die Macht der Ätheronen-Wolken:

Jeder Gedanke und jedes Gefühl, das wir an andere senden, ist eine Beeinflussung eines anderen Bewusstseins. Ohne es zu wissen, senden wir den anderen jedes Mal Ätheronen-Wolken, die bei den Empfängern versuchen anzudocken. Je erweiterter unser Wach- Bewusstsein ist (d.i. je mehr wir vom Astralkörper-Bewusstsein und Astralraum wahrnehmen), umso stärkere Kraft haben diese Ätheronen-Wolken. Alle Wünsche und Wunschbilder (Wunschgedanken) sind ebenso Ätheronen-Wolken, die ihre Bewusstseins-Verwirklichung als Ziel haben und immer wieder zu uns als dem Absender zurückkehren. Lasst uns ein Beispiel nehmen, um diesen Vorgang noch besser zu verstehen:

Nehmen wir an, wir erblicken ein schönes Auto, Haus oder eine schöne Person. Was passiert da in uns? Solange in unserem Energiegeflecht noch Ätheronen sind, die auf eine solche Ladung ansprechen, drängen sich diese Ätheronen in unser Wach-Bewusstsein in Form von Gedanken und Gefühlen. Wenn wir uns nun mit diesen beschäftigen, entstehen aus diesen Gedanken und Gefühlen Wünsche und Begehrlichkeiten. Je mehr wir uns in unserem Wach- Bewusstsein mit diesen Wünschen beschäftigen, um so mehr Ätheronen fließen aus unserem Astralkörper-Bewusstsein nach und die Wünsche werden damit immer stärker. Diese Ätheronen suchen automatisch nach Resonanz auch außerhalb bei anderen Körpern, um sich so gegenseitig zu verstärken. Wenn alle im Astralkörper gespeicherten Ätheronen ins Wach-Bewusstsein gelangt sind und kein Nachschub vom eigenen Astralkörper-Bewusstsein mehr möglich ist, wird der eigene Astralraum angezapft, um von dort die entsprechenden Ätheronen herzubekommen. Dann kann es passieren, dass auch astrale Traum-Wesen, die im eigenen Illusionsraum leben, Zugang zum Körper erhalten und die Wünsche mit ihren Energien noch verstärken. Sie fangen dann an, mit dem Betreffenden zu reden und ihn zu überreden, alles zu tun, um diese Wünsche zu verwirklichen. Diese astralen Illusionswesen führen den Betreffenden dann zu anderen Körpern, die auch von ihnen besessen sind, so dass die Wünsche immer mächtiger werden. Der Betreffende sinnt nun immer mehr darauf, alles zu tun - wenn nötig auch mit Gewalt - um seine Wünsche rücksichtslos zu verwirklichen.

Genau derselbe Prozess läuft ab, wenn wir in eine Situation kommen, die uns zornig, gereizt oder wütend macht. Zuerst kommen die eigenen Ätheronen hoch ins Wach-Bewusstsein und wenn man sich in seinen Gedanken und Gefühlen immer weiter damit beschäftigt, dann kommen auch noch Ätheronen-Wolken aus dem eigenen Astralraum nach und beherrschen einen dermaßen, dass man seine Wut nicht mehr kontrollieren kann.

Die Schaltstelle ist also unser Wach-Bewusstsein. Hier können wir steuern, welche Ätheronen wir zulassen und welche nicht.

Solche Wünsche und Wunschbilder können auch als Werkzeuge (Gedankenwünsche) gebraucht werden, um andere Menschen zu manipulieren, Feindschaften in Freundschaften zu verwandeln und umgekehrt, willensschwache Menschen zu dominieren, für geschäftlichen Erfolg zu sorgen usw. Sie laufen nach demselben Prinzip ab.

Dieser Prozess läuft auch bei der intensiven Visualisation ab. Man stellt sich einen Gegen- stand so lange vor, bis das eigene Astralkörper-Bewusstsein aus den entsprechenden Quantenwellen diesen Gegenstand bauen kann. Sogar Wesenheiten, wie Heilige oder eine Gottheiten kann man so lange visualisieren, bis das Illusionswesen aus dem eigenen Astralraum tritt. Und je länger man sich mit diesem Bild identifiziert, um so mehr ergreift dieses astrale Illusionswesen Besitz vom Schöpfer und beherrscht ihn.

 

Energievampirismus:

Man kann auch die eigenen Ätheronen füttern, indem man den anderen bewusst oder unbewusst Energie entzieht. Jeder kennt das, wie er/sie sich schon einmal von den Forderungen und Wünschen anderer wie ausgelaugt und ausgesaugt gefühlt hat, die unsere Aufmerksamkeit und Zuneigung haben wollen oder aber uns durch ihre aggressive Konfrontation Wolken von Ätheronen geraubt haben, um damit ihren eigenen Ätheronen-haushalt zu füttern. In nur wenigen Augenblicken eines provozierten Wutausbruchs kann eine ungeheure Menge von Ätheronen unseren Körper verlassen und so den Körper eines anderen verstärken.

 

Wie kann man sie bekämpfen?

Wie Daskalos schreibt, stärkt jede direkte Beschäftigung mit den Wünschen die Energien der Ätheronen-Wolken, weil man ihnen Aufmerksamkeit zollt. Sie kennen das Beispiel mit dem blauen Elefanten? Wenn man aufgefordert wird, nicht an einen blauen Elefanten zu denken, welches Bild entsteht dann sofort im Kopf? Das Bild eines blauen Elefanten. Je mehr man versucht, nicht daran zu denken, um so mehr verfestigt sich dieses Bild. Die einzige Möglichkeit, die wir haben, ist die Wunschlosigkeit auf andere Weise zu erreichen. Diese Wunschlosigkeit erreicht man, wenn man sein Wach-Bewusstsein aus dem Bereich des Astralkörper-Bewusstseins abkoppelt und an sein SELBST (d.i. seinen höheren Geistkörper) ankoppelt. In diesem SELBST-Bewusstsein gibt es keine Wünsche mehr und wir werden sofort wunschlos glücklich. Dann lösen sich die entsprechenden Ätheronen-Wolken auf. Dazu mehr im Bereich der Meditationen.

 

 

Reisen in den Mentalwelten:

Sogar das Reisen in solche "Mentalwelten" ist möglich, ohne dass der Astralkörper den Körper verlässt. Diese Mentalwelten sind nur Illusions- bzw. Traumwelten im eigenen Astralraum. Wenn man sich durch intensive Vorstellung und entsprechende Konzentration in den eigenen Astralraum „eingeloggt“ hat, kann man diese astralen Illusionswelten bereisen. Man kann aber nie reale Orte oder Stätten besuchen, die hier auf der Erde sind, sondern nur die Orte und Stätten, die in den gespeicherten Vorstellungen über solche Orte im eigenen Astralraum vorhanden sind. Ein fotographisches Abbild z.B. einer bestimmten Gegend ist daher nicht möglich. Denn nur die Vorstellungen und Bilder über eine Gegend, die im eigenen Astralraum gespeichert sind, können auf diese Weise erlebt und erfahren werden. Allerdings kann man sich auch in diesen Illusionswelten verlieren und irgendwann nicht mehr zwischen der Illusion hier (Erde) und den Illusionen im Astralraum unterscheiden. Dann ist kein normales Leben auf dieser Erde mehr möglich. 

 

Wahrnehmungen außerhalb der Illusionsräume:

Erst wenn das Wach-Bewusstsein auf das eigene SELBST und das Innere Licht ausgerichtet wird, kommt man außerhalb des Dualen Systems und der Illusionswelten. Dann entdeckt man das wahre, ewige Leben im Licht. Solange unser Wach-Bewusstsein aber nur mit dem Astralkörper-Bewusstsein im Dualen System gekoppelt ist, sind alle unsere Gedanken und Gefühle - seien sie noch so geistreich und erhaben - nur Illusionen aus unseren astralen Vorstellungsräumen.

 

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Stand: März 2015

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