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Töne und höhere Energien

 

Wie entstehen Töne?

Jeder Ton ist eine Schwingung, die von einem Körper (z.B. Saite) über die Luft (Schallwellen) weitergegeben wird und in unserem Ohr vom Trommelfell aufgenommen und im Gehirn verarbeitet wird. Diese Schallwellen kann man im Oszilloskop sichtbar machen. Alle Quanten bestehen aus Wellen - also Schwingungen und müssten daher auch mit den geeigneten Verstärkern als Töne vernommen werden. Unser Trommelfell kann aber nur Schallwellen in einem kleinen Frequenzbereich aufnehmen, die dann von unserem Astralenergie-Bewusst-sein dekodiert werden. So bleibt uns die ungeheure Vielfalt der anderen Töne aus den unzähligen Quanten-Schwingungen verborgen. Wir brauchen daher andere Möglichkeiten der Verstärkung und Dekodierung durch höhere Bewusstseins-Ebenen.

Es gibt also eine ungeheure Vielzahl von Tönen, die nur von einem Bewusstsein aus höheren Astral- und Dimensions-Räumen wahrgenommen werden können. Zapft man ein solches Bewusstsein an, kann man in seinem Inneren auch solche Töne hören. Allerdings kommen nicht alle Töne aus einer positiven Energiequelle. Denn es gibt neben den positiven Astral- und Dimensions-Räumen auch die negativen Räume. So gibt es also auch sehr negative Töne und Schwingungen, die manipulieren, zerstören und Verzweiflung auslösen. Wenn man also "mystische" Töne hören kann, ist dies noch kein Grund zum Jubel. Man muss vorher die Quelle dieser Schwingungen ausmachen.

"Mystische" Töne sind Töne aus höheren Astralräumen. H.P. Blavatsky (Die Stimme der Stille), beschreibt, wie "mystische" Töne im Inneren durch die Prana-Meditation geoffenbart werden:
 

Es gibt nur einen Weg zu dem Pfad; erst ganz an seinem Ende ist die "Stimme der Stille" zu hören. S. 34

Bring´ deine Gedanken zum Schweigen und richte all dein Aufmerksamkeit auf deinen Meister, den du noch nicht siehst, wohl aber spürst. S. 36

Sei ein "Zerstörer deiner Gedanken". S. 39

Ein einziger Gedanke an deine Vergangenheit wird dich hinabziehen. S. 36

Aber, o Schüler, wenn das Fleisch nicht passiv, der Kopf nicht kühl und die Seele nicht so fest und rein wie ein flammender Diamant ist, wird das Leuchten die Kammer nicht erreichen, das Sonnenlicht nicht das Herz erwärmen, noch werden die mystischen Töne aus den Akasha-Höhen das Ohr erreichen, wie groß der Eifer anfangs auch sei.
Nur wenn Du hörst, kannt du sehen.
Nur wenn du siehst, kannst du hören
. S. 38


 

Das energetische Ohr:

Die "Kammer" ist das Seelenzentrum des Wahren Wesens, also das Energiezentrum aller Inkarnationen, in welchem die Akasha-Chronik zugänglich wird, also alle Erfahrungen aller Inkarnationen. (Vgl. Energiezentren Übersicht) Die Erfahrungen aus dieser Kammer werden in der Epiphyse dekodiert und bewusst gemacht. Denn nur die Epiphyse kann astrale Energien und höhere Quanten-Schwingungen dekodieren. Nur durch absolute Stille und großen Eifer kann das Astralauge geöffnet werden, so dass man solche "mystischen" Töne hörbar und astrale Bilder wahrnehmbar werden. Dann kann man z.B. Töne und Schwin-gungen von Pflanzen, Bäumen und Bergen wahrnehmen oder Töne aus höheren Astral-räumen. Auch die Töne unserer Chakren und Organe können uns auf diese Weise bewusst werden. Denn alles ist aus Wellen - also Schwingungen - aufgebaut. Alles im Dualen System ist Schwingung.

Wenn wir diese Schwingungen wahrnehmen und uns darauf konzentrieren können, dann können wir sie verstärken oder auch verändern. So können wir z.B. die Intensität und Stärke verändern - also beispielsweise das Wachstum und die Gesundheit von Pflanzen fördern oder den Energiefluß in den Chakren beschleunigen oder verlangsamen, um Blockaden zu lösen und die Chakren zu reinigen, um die psychische und physische Gesundheit zu fördern. Und wir können Energien und Erkenntnisse aus den höheren Astralräumen bekommen. Bei diesen "mystischen"  Tönen geht es aber - wie gesagt - nur um Quanten-Wellen und astrale Schwin-gungen, deren Quelle und Polarität (plus oder minus) wir meist nicht kennen. 

 

Die Ursprungs-Schwingung:

Eine Schwingung ist besonders interessant für uns: Es ist die Schwingung, die allen anderen Quanten-Schwingungen zugrunde liegt - nämlich die Ursprungs-Schwingung, die entsteht, wenn im Wellenfeld die Geistenergie in Schwingungsenergie umgewandelt wird und alle Geist-Impulse in Wellenenergie gebracht werden. Vgl. Holoversen

Die 3. Sutra des Patanjali (bedeutendster Repräsentant des Raja-Yogas im 2. vorchristlichen Jahrhundert) lautet:

Parambrahma verursacht, dass die Schöpfung, die leblose Natur [Prakriti] sichtbar in Erscheinung tritt. Aus OM [Pranava, dem Wort oder der Offenbarung der allmächtigen Kraft] entstehen Kala [Zeit], Desa [Raum] und Anu [Atom, die aus Schwingungen bestehende Schöpfung]“
(Erklärungen von Swami Sri Yukteswar)

Aus dieser Wellenenergie entstehen alle astralen feinstofflichen und stofflichen Körper, die vom Astral-Bewusstsein dekodiert werden. Dieses Wellenfeld hat daher eine eigentümliche Gesamt-Schwingung - nämlich die OM-Schwingung. Man kann sie auch als Hintergrund-Schwingung bezeichnen.

Diese OM-Schwingung wird ebenfalls von unserem Astral-Bewusstsein in der Epiphyse deko-diert und kann unserem Wach-Bewusstsein bewusst werden, wenn wir in völlige Stille kommen. Diesen Ton kann man nicht mit Aufnahmen in Tonstudios produzieren. Man muss ihn selbst in sich vernehmen. Nur dann wird die Kraft dieses OM-Tons sich entfalten. Solche Aufnahmen können sich bestenfalls diesem Ton annähern. Vergleicht man die vielen Ton-beispiele auf Youtube, dann muss man feststellen, dass viele unterschiedliche Frequenzen für den OM-Ton verwendet werden. Manche wirken sogar bedrückend und furchteinflößend. Man kann erst dann den geeigneteren auswählen, wenn man den wahren OM-Ton bereits in sich vernommen hat. Am Ende habe ich ein Beispiel aufgeführt, das dem OM-Ton, so wie ich ihn vernehme, am besten entspricht.

 

Was bewirkt der OM-Ton?

Da dieser Klang in allen Quantenwellen zu finden ist, können auch alle Quantenwellen - und damit auch deren Materialisierungen -  durch ihn stimuliert werden. Mit dem wahren OM-Ton können wir tatsächlich Form und Struktur aller Körper verändern wie auch Zeit und Raum. Der OM-Ton kann zum Schaden oder zu großem Nutzen angewandt werden. Es kommt immer auf den Beweggrund des Einzelnen an, welches Ziel man mit diesem Ton erreichen will - die Selbstverwirklichung des Ego´s oder die Befreiung vom Ego.

Unsere Ziele sind:

  • Stille führt zur Wahrnehmung unseres Wahren Wesens:
    Der wahre OM-Ton führt uns zu der Stille im Wellenfeld, die vor dem materiellen Schöpfungsprozess herrscht. Denn im Wellenfeld - im "Meer aller Möglichkeiten" - herrscht absolute Ruhe und Stille, bis sich ein Bewusstsein für eine Möglichkeit entscheidet und sie dadurch manifestiert. Dann ist es mit der Ruhe vorbei und es gibt Bewegung und Aktivität. Durch Konzentration auf diese Stille können wir uns von den kreisenden und "tobenden" Gedanken und Gefühlen lösen, so dass wir mit unserem Geist-Bewusstsein und Wahren Wesen in Verbindung kommen können.
 
  • Lösung hartnäckiger Blockaden:
    Die Konzentration auf den wahren OM-Ton kann die schlimmsten Blockaden in den Chakren und im Mittelkanal lösen, da diese Energien wieder in den Zustand der Ursprungs-Schwingung gebracht werden. Dadurch wird der Durchfluss der ätherischen Energien wieder hergestellt und die angrenzenden Energiebereiche wieder mit Energie versorgt. Das fördert die Vitalisierung und Gesundung. Doch nicht nur die ätherischen Energien werden befreit, sondern auch die Lichtenergien. Erst durch die Reinigung der Chakren werden Lichtenergien und Lichtkörper überhaupt wahrnehmbar, so dass man damit arbeiten kann.

 

  • Wahrnehmung des Zentrums der Höheren Selbst´s:
    Durch die Konzentration auf den wahren OM-Ton kann man sein Zentrum für die Höheren Selbst´s wahrnehmen und mit den Inkarnationen seines Wahren Wesens in höheren Dimensionen in Kontakt treten. So erfährt man eine enorme Bewusstseins-Erweiterung und der Wille wird gestärkt, nur noch den eigenen Wahren Willen zu verwirklichen. 
 
  • Warnung vor kosmischen Energien:
    Durch die Konzentration auf den OM-Ton wird auch das Tor im Kronen-Chakra geöffnet, so dass kosmische Energien einfliessen können. Darauf sollte man sich aber nicht konzentrieren, da die Energien des eigenen Energiekörpers unweigerlich entsprechende Resonanz-Energien von außen anziehen. Solange dort noch negative Energien überwiegen, wird man sicherlich von negativen kosmischen Energien heimgesucht werden. Also absolute Vorsicht!
 

 

Der Licht-Ton:

Das Licht ist die Energie jenseits des polaren Wellenfeldes. Er weist daher keine Schwingung - also keinen Ton auf. Erst wenn die Lichtenergie in einem Schwingungssystem wirksam wird, entsteht eine sehr feine, hohe Schwingung, die gänzlich verschieden ist von der gewaltigen OM-Schwingung. In allen Körpern und und aller Materie ist dieser feine, hohe Ton enthalten. Er hört sich an wie das Klirren eines Kristallglases, wenn man es leicht anschlägt. Doch können wir ihn nicht mit unseren Ohren hören, sondern nur mit dem Bewusstsein unseres Wahren Wesens. Und in jedem Körper klingt dieser helle Ton etwas anders. Man stelle sich unterschiedlich große Gläser mit verschiedenen Füllungen vor, die wenn sie angeschlagen werden, alle einen etwas anderen Ton hervorbringen. Deshalb kann man auch nicht von einem einzigen Licht-Ton sprechen. Denn jeder hört diesen Ton etwas anders, weil jeder andere Energien (Füllungen) in sich hat.

Dieser in allem immanente Licht-Ton wird uns erst bewusst, wenn wir von unseren Gedanken und Gefühlen abgekoppelt und im Geist-Bewusstsein sind - also im Bewusstsein unseres Wahren Wesens. Wie wir dahin kommen, habe ich u.a. im Kapitel Bewusstseins-Erweiterung beschrieben. Dieser Ton  wird daher in der Kopfmitte hörbar, da wo die Epiphyse sitzt. Er hat nichts mit dem Pfeifftönen im Ohrgang zu tun, wie beim Tinnitus. Von dort lässt er eine feine, hohe Schwingung entstehen, die sich wie Elektrizität anfühlt und den ganzen Körper erfassen kann. Diese Schwingung fühlt sich an wie ein vibrierendes sssssssss mit allerkleinsten Intervallen wie bei der elektrischen Sinusschwingung des Wechselstromes. 

 

 

Dieses virbrierende sssssssss ist das, was wir zuerst spüren. Erst wenn wir uns darauf konzentrieren, ergeben diese ultraschnellen Kurzwellen einen feinen, hohen vibrierenden Ton. Wenn wir also noch keinen direkten Ton in uns vernehmen können, dann sollten wir uns erst einmal auf dieses ssssssss in der Mitte unseres Kopfes konzentrieren.

In diesen feinen Schwingungen schwingt unendliche Liebe und Mitgefühl mit. Wenn wir diesen Licht-Ton und das Licht-Gefühl in uns spüren können, dann wissen wir, dass wir durch unser Geist-Bewusstsein mit dem Licht verbunden sind. In diesem Licht-Gefühl sollten wir die ganze Zeit über verbleiben.

Dann erst können wir auch unseren eigenen Lichtkörper spüren und das Lichtraum-Zentrum - das Tor zu Lichtraum. Und dann wird es uns auch möglich sein, die feinen Licht-Schwingungen bei anderen Lebewesen zu spüren, seien es Menschen, Tiere oder Pflanzen. Sind wir mit Menschen zusammen, die einen großen Lichtkörper haben, dann spüren wir, wie feine elektrische Wellen von Licht und Liebe von ihnen ausgehen und uns wunderbar berühren und wohltun. Ein besseres Geschenk als diese Wellen von Licht und Liebe kann man sich nicht vorstellen.

Die stärkste Licht-Schwingung kommt aus dem eigenen Lichtraum - dem Lichtraum-Zentrum. Je stärker wir uns auf dieses Zentrum konzentrieren, um so lauter und klarer wird der Licht-Ton und um so stärker spüren wir die Liebe und das Licht-Gefühl.

Es gibt nichts Lohnenderes, als diese feinen Schwingungen und das Licht-Gefühl zu suchen. Wir sollten sie so lange wie möglich in unserem Wach-Bewusstsein wirken lassen. Denn sie transformieren selbsttätig alle negativen Energien in uns, auf sie stoßen. Ich verweise wieder auf die vorangegangenen Meditations-Übungen, die uns helfen können unser Licht-Gefühl zu erwecken.

 

Was bewirkt die Licht-Schwingung?

a) Licht-Gefühl:

Jedesmal wenn wir diese Schwingung wahrnehmen, entsteht in uns ein unglaubliches Gefühl - das Licht-Gefühl. Wir spüren dann die unendliche Kraft der Liebe und des Lichts. Je länger wir diese Licht-Schwingung auf unser Wach-Bewusstsein einwirken lassen, um so mehr wird unser Wach-Bewusstsein mit dieser Kraft der Liebe und des Lichts erfüllt und die Kräfte unseres Egos kommen immer mehr in den Hintergrund.

 

b) Transformation der negativen astralen Energien:

Die Licht-Schwingung transformiert die Energien direkt in unserem Energiekörper. Wir können dazu auch Unterbewusstsein sagen. Denn das sind die Energien, die wir in allen Inkarnationen gesammelt und gespeichert haben und uns noch unbewusst sind. Etwas Besseres und Einfacheres können wir uns nicht vorstellen: Wir müssen dann nicht mehr selbst gegen die negativen Energien in uns ankämpfen, noch müssen wir unseren meist viel zu schwachen Willen einsetzen. Wir wissen ja selbst, wie vergeblich all unsere eigene Mühe war. Die negativen Energien müssen uns auch gar nicht mehr bewusst werden und in den Chakren im Wach-Bewusstsein transformiert werden. Die Licht-Schwingungen transformieren die negativen Energien direkt im astralen Energiekörper, ohne dass unser Wach-Bewusstsein dies mitbekommt. Etwas Besseres und Einfacheres kann uns wirklich nicht passieren.

Deshalb sollten wir daran arbeiten, dass diese Licht-Schwingungen in uns wirksam sein können. Unser Ziel ist der Licht-Samadhi, in welchem unser astraler Energiekörper am stärksten und längsten dieser Licht-Schwingung ausgesetzt wird. 

 

Solange wir in uns diesen Licht-Ton bewusst wahrnehmen können,
solange findet tatsächlich Transformation statt.

 

 

Ein Ton-Beispiel:

Jetzt möchte ich noch ein Ton-Beispiel vorstellen, das beide Töne aufweisen kann: Den OM-Ton und den Licht-Ton. Beide Töne hier kommen meinen eigenen Hörerfahrungen vom OM- und Licht-Ton recht nahe. Ich habe auf jeden Fall nichts Besseres gefunden und finde, dass diese Töne recht ansprechend sind. Auf eure Erfahrungen wäre ich sehr gespannt.

 

 

 

 

 

Stand: Jan. 2018

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