Vorstellungen

Meditationen

 

I. Vorstellungen und Glaubenssätze:

 

Viele Vorstellungen:

Es gibt so viele Vorstellungen über das, was mit uns nach dem Tod passiert. Jeder Stamm und jedes Volk hat eigene Vorstellungen entwickelt und über die Jahrtausende überliefert. Eigentlich hat jeder Mensch darüber seine eigenen Vorstellungen und Spekulationen. Klar ist, dass die Sichtweise vom Leben nach dem Tod und unser eigenes Selbstbild die Art und Weise unserer Verhaltensweisen und Bemühungen grundlegend bestimmen. Ich möchte nur ganz kurz auf einige solcher Vorstellungen eingehen, die größeren Gruppen gemein sind:

 

1) Von Natur aus Böse:

Das Standardbild der westlichen Religionen und des Islams ist der von Natur aus böse Mensch, der eines Retters oder Erlösers bedarf und eines Gottes, der uns unsere Schuld und Sünde vergibt. Wir seien zwar Geschöpfe, seien aber durch eigene Schuld von Gott abgefallen, weil wir seine Gesetze und Gebote nicht eingehalten hätten. Dadurch seien wir von ihm getrennt und können nur durch Buße, Verleugnung und Vergebung wieder mit ihm vereint werden. Nur von wem stammen diese "göttlichen" Gesetze und Gebote, die so unfehlbar sein sollen, wie die Worte des Papstes? Die Antwort darauf mag sich jeder selbst geben.

Diese Glaubens-Vorstellungen erzeugen den bekannten Gott-Teufel-Antagonismus. Alles Gute wird in einem Gott personifiert und alles Böse in einem Teufel. Leib und Körper gehören dem Reich des Teufels an und sind unter seiner Herrschaft und nur der Geist allein könne in Verbindung mit Gott treten. Alle Bemühungen müssen daher darauf gerichtet werden, den Körper außer Kraft zu setzen und den Geist zu befreien. Während man früher versuchte, den Körper durch Askese, Selbstgeißelung und andere körperliche Leiden abzutöten, ist man später dazu übergegangen, nur die schlimmsten Auswüchse des sündigen Körpers im Zaume halten zu wollen und den Rest der barmherzigen Vergebung eines Erlösers anheimzustellen. Ohne diese Vergebung werde man dem unbarmherzigen Gericht Gottes überantwortet, das die "Gottlosen" zu den schlimmsten und fürchterlichsten Qualen im Feuerschlund verurteilen werde, wo sie ewig geplagt werden. Und das soll der Gott der Liebe sein?

 

2) Die leere Seele:

Im Buddhismus fehlt dieser rächende und strafende Gott. Der Mensch habe keine persönliche Seele (atman) und kein persönliches Ich (anatman = Nicht-Ich). Die Seele sei leer (annatta  = Nicht-Selbst). Es gebe kein Bewusstsein, das von einer Existenz in die andere übergehe. Nur mentale Faktoren und karmische Impulse halten den Kreislauf der Wiedergeburten in Gang. Und das Ziel ist die Auflösung im Nichts. Die subjektive Wirklichkeitserfahrung entscheide unser Dasein. So wie wir etwas wahrnehmen, wirkt es auf uns, und damit wird es zu unserer persönlichen Erfahrung und Wirklichkeit. Alle Erscheinungen seien subjektive Projektionen und mit dem Tod hörten diese Erscheinungen auf und man gehe ein in die Leere, wenn man den Karma-Kreislauf beendet habe und an nichts mehr anhafte. Diese Leere sei das Nichts, das "Nirvana", wo man sich vollständig auflöst und verweht. Um den Inkarnations-Kreislauf beenden zu können, müsse man alles Leiden überwinden, alle Anhaftungen und ein verantwortliches Leben in Güte, Mitgefühl und Gleichmut leben. Dann würden alle karmischen Impulse erlöschen und damit alles Bewusstsein.

 

3) Die böse Seele:

Das ist eine Seele, die gemäß dem theosophischen Weltbild beispielsweise mit niederen Wünschen und Begierden behaftet ist und in ihrer Evolution ihren grobstofflichen Ballast abwerfen muss. Diesmal ist es nicht der Körper, sondern die Seele, die böse sein soll. Diese Evolution vollziehe sich in Leiden und Erkenntnis der göttlichen Gesetze. Die gereinigte Seele könne dann zurück in die geistige Urheimat und mit der Gottheit verschmelzen. Das sei dann der Zustand des Samadhi.

Die Beherrschung des Atems sei der Schlüssel zur Beherrschung der niederen Natur der Seele. Nur damit könne die Polarität überwunden werden (z.B. im Yoga). Durch Anreicherung und Verstärkung des Pranas werde schließlich der Samadhi erreicht und damit die göttliche Einheit.

Die Seele bestehe aus verschiedenen belasteten Körpern, wie dem  Ätherisches Doppel, dem Astralkörper und Emotional- und Mentalkörper. Aber nur Kausalkörper und Spiritueller Körper gelte es zu entwickeln.

 

4) Das Universal-Selbst:

Die Hindus betrachten - ausgehend von den Veden - das Universum als große, geschlossene Sphäre, die zahlreiche Dimensionen, Himmel, Höllen, Meere und Erdteile enthält und in deren Mittelpunkt sich Indien befinde. Vom goldenen Zeitalter, dem Krita-Yuga gelange man über zwei Zwischenperioden, die geprägt sind vom fortschreitenden Verfall des Guten, zur Gegenwart, dem Kali-Yuga. An dessen Ende werde die Welt durch Feuer und Flut vernichtet, damit wieder ein neues goldenes Zeitalter entstehen kann. So gehe es unaufhörlich weiter. Alles sei ein ständiges Werden und Vergehen und gehorche dabei dem Dharma, dem Weltgesetz.

Der Mensch befände sich in einer Scheinwirklichkeit bzw. Illusion (Maya), die durchschaut werden müsse, um in die höheren Dimensionen gelangen zu können. Der Wesenskern des Menschen sei "Brahman", d.i. der höchste kosmische Geist, der auch Universal-Selbst genannt wird, der sich immer wieder in allen Dimensionen neu erfahre. Jede Dimension werde von Göttern und Halbgöttern regiert und über allen stehe gemäß der Bhagavadgita ein höchster Gott, der auch von den Unter-Göttern nicht gesehen werden könne.

 

5) Das Trainingslager für die Seele:

Daneben existieren Vorstellungen, dass der Mensch sich auf der Erde in einer Art Schule bzw. Training befände. In diesem Szenario geht man davon aus, dass die hier inkarnierten Seelen irgendwo aus dem Kosmos herkommen und hier eine Art Trainingslager absolvieren. Vielleicht auch eine Art Straflager oder ein Stätte zur Bewährung, um auf höhere Levels kommen zu können. Die belastete Seele komme aus anderen Teilen des Kosmos oder anderen Seins-Zuständen. Vorstellungen wie z.B. der Lichtkörperprozess, die Galaktische Föderation und der Aufstieg in die 5. Dimension gehören in diese Kategorie.

 

Was sollen wir nun glauben?

  • Ist unser Körper von Natur aus böse und dem Teufel unterworfen?
  • Oder ist unsere Seele böse und belastet und kann nur durch Prüfungen und Leid gereinigt werden?
  • Oder verlöscht unsere Seele gar ins Nichts? Und alle Bemühungen müssen sich nur darum drehen, alle etwaigen karmischen Impulse für eine weitere Inkarnation zu beseitigen?
  • Oder bleibt die Seele im immerwährenden Kreislauf von Werden und Vergehen hängen, bis sie die höchste Dimension erreicht hat, um dann von neuem alle Zyklen wieder zu erfahren?

 

Wie kann man wissen, was wirklich passieren wird?

Diese Frage kann eigentlich nur jemand beantworten, der keine Spekulationen mehr anstellen muss, sondern hinter die Kulissen des Todes geschaut und Informationen aus erster Hand bekommen hat. Doch Kontakte mit den unsichtbaren Welten zu haben genügt auch nicht. Denn solche Kontakte haben sehr viele. Solange man nur Kontakte im Astralraum hat, solange wird man getäuscht werden. Denn dieser Raum befindet sich noch immer innerhalb der geschaffenen Illusionen. Und was bieten diese? Richtig: Illusionen! Nichts als wunder-hübsche Illusionen, die wie Seifenblasen zerplatzen. Erst außerhalb der holographischen Räume kann man verlässliche Informationen bekommen. Deshalb können nur Geist- und Lichtwesen die wahre Realität enthüllen. Denn sie existieren jenseits der polaren Wellen-felder.

Mir wurde dieser Blick hinter die Kulissen des Astralraumes gestattet – und dies über längere Zeit hinweg. Und ich bekomme immer mehr zu sehen. Alles was ich auf dieser Homepage über das Leben in den verschiedenen Energieräumen geschrieben habe, habe ich von meinem Geistführer erfahren. Seine Stimme vernehme ich in meinem Dritten Auge. Sie ist die eines gütigen, lieben Freundes. Das Dritte Auge gibt mir auch die Möglichkeit, in diese Energieräume hineinzuschauen. Zuerst war das Schauen noch wie verschleiert und nebel-haft, doch wird die Sicht immer besser und klarer. Mein Geistführer erklärt mir aber auch immer wieder, dass ich viele Zusammenhänge noch nicht fassen und verstehen kann und noch viele Informationen dazukommen werden, die das Bild von den Energieräumen und den innewohnenden Wesen noch vervollständigen werden. Denn noch immer ist mein Bewusst-sein begrenzt. Vieles kann ich daher noch nicht verstehen und sehen. Dennoch habe ich eine gewisse Vorstellung gewonnen, die ich gerne vorstellen möchte und die dann im Verlaufe zukünftiger Erfahrungen weiter ergänzt werden soll.

 

Das Wesen des Menschen ist von Natur aus gut und vollkommen:

Unser Wesen ist unser vollkommenes Wahres Wesen (Geistwesen) und unser Körper ist nichts anderes als eine holographische Illusion, die vom Wahren Wesen im astralen Wellen-feld der Quanten erschaffen wird. Dieser holographische Körper wird vom polaren Astral-energie-Bewusstsein gesteuert. (Vgl. Polarität)

Dieses Astralenergie-Bewusstsein ist polarisiertes, in Schwingung gebrachtes Geistenergie-Bewusstsein in kleinsten Einheiten. Durch die Wellen-Polarisierung wird das vollkommene Geistenergie-Bewusstsein unseres Wahres Wesens in gegenpolige Fragmente aufgespalten. Durch diese Gegenpole kann unser Wahres Wesen erfahren, was es wirklich ist - nämlich ein Kind seiner Licht-Eltern - und was es wirklich will - nämlich ein Lichtwesen sein wie seine Licht-Eltern. Ohne die Erfahrungen der negativen Gegenpole würde es nie erfahren, wer es wirklich ist und wie vollkommen es eigentlich ist, und es könnte nie seine Liebe in den Seelenpartnern erfahren. (Vgl. Geistwesen) Durch die Liebes-Erfahrungen mit seinen Seelen-partnern wird es sich wieder der vollkommenen Liebe bewusst, die in den Lichtwesen ist.

Auf diese Weise wird unser Wahres Wesen zu einem Lichtwesen.

In den Meditationen geht es zuerst darum, sich seines Wahres Wesens wieder gewahr zu werden - also aufzuwachen dafür, was wir eigentlich sind und was nicht. Wir erkennen durch diese Meditationen, dass unser Wahres Wesen nur vollkommene Liebe will, die es in Wahr-heit ist, und dass wir gar nicht das wollen, was uns die negativen Gegenpole unseres Astral-energie-Bewusstseins anbieten. Wir lernen durch diese Meditationen, uns aus dieser Illusion zu lösen und nicht mehr das zu wollen, was nicht zu unserem Wahres Wesen gehört. Dazu lernen wir, wie wir die Energien unseres Wahres Wesens einsetzen können, um uns von den Illusions-Energien zu befreien. Als weiteres lernen wir unseren Lichtkörper kennen, der sich in unserem Wahren Wesen entwickelt, und lernen mit den Lichtenergien des Lichtkörpers die negativen Energien auszulöschen und zu verwandeln, so dass unser Körper zu einem Licht-körper wird.

 

Stand: Okt. 2017

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