Harmonisierung

Harmonisierung des Hormonhaushaltes:

 

Hormone und Verhalten:

Jeder kennt den Begriff "Hormone". Meist versteht man darunter Gefühle, wie z.B. bei der Redewendung "bei dir spielen wohl die Hormone verrückt" zum Ausdruck kommt. Man meint damit, dass frisch Verliebte "rosarot" sehen und verrückte Dinge tun. Diese winzigen Moleküle aus Eiweiß haben sicher großen Einfluss auf unser Gefühlsleben. Doch Hormone regulieren weit mehr als nur Gefühle und das Sexualverhalten des Menschen.

Ich zitiere aus einem Bericht aus Zeit-Online vom 2.Juli 2013:

Die Dirigenten unseres Lebens:

Was bestimmt unser Leben? Was macht uns zu der Persönlichkeit, die wir sind? Fragen wie diese beschäftigen Psychologen, Soziologen und Hirnforscher, Mediziner und Philosophen. Die beiden beliebtesten Antworten: die Gene, weil sie unsere Persönlichkeit und unsere Fähigkeiten bestimmen; die Umwelt, weil sie uns formt. Es ist eine Mischung aus beidem, Genen und Umwelt, da ist man sich inzwischen einig. Strittig ist nur, wie groß wessen Anteil ist.

Doch es gibt noch eine weitere Macht im Hintergrund, deren Einfluss nach Meinung vieler Forscher unterschätzt wird: die Hormone. "Sie sind der Schlüssel, um unser Verhalten und die Persönlichkeit wirklich zu verstehen", sagt der Endokrinologe Martin Wabisch von der Universitätsklinik Ulm.

Zwar ist auch das Hormonprofil genetisch beeinflusst: Wie viele welcher Hormone die Drüsen ausschütten, ist ein Stück weit vererbt; am deutlichsten wird das bei den Geschlechtern – der Mann produziert mehr Testosteron, die Frau mehr Östrogene. Und auch die Umwelt kann die Bildung von Hormonen mitbestimmen, etwa Sport, Ernährung, Stress. Doch trotz all dieser Einflüsse von außen sind Hormone nicht nur ausführende Botenstoffe. "Sie können umgekehrt auch das Erbgut beeinflussen und – durch das ausgelöste Verhalten – sogar unsere Umwelt", sagt Wabitsch. Damit gehören sie neben den Genen und der Umwelt zu den Faktoren, die den Menschen zu dem machen, was er ist.

150 Hormone haben die Forscher bislang gefunden, aber das dürfte nur ein Bruchteil sein: Auf weit mehr als 1.000 schätzen Wissenschaftler die Zahl inzwischen. Was bisher entdeckt wurde, versucht die Medizin für sich zu nutzen. Ärzte setzen Insulin ein, um Diabetiker zu behandeln, die das Hormon meist nur unkontrolliert und in zu geringer Menge ausschütten.

Und die Antibabypille ist nichts anderes als eine Ladung von Hormonen, die dem Körper vormacht, er sei schwanger – und so das Entstehen einer echten Schwangerschaft unterbindet. Mithilfe von Geschlechtshormonen lassen sich auch Männer zu Frauen und Frauen zu Männern umprogrammieren. Führt man allerdings zu viele weibliche Geschlechtshormone zu, kann es zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen. Wer mit Hormonen behandelt, hält also ein ebenso mächtiges wie gefährliches Werkzeug in der Hand

Gleichzeitig wirken die Hormone auf unsere Persönlichkeit. Die Menge an Kortisol, das unter Stress ausgeschüttet wird, entscheidet etwa darüber, ob man eher ängstlich oder eher mutig agiert. Und Oxytocin kann gleichzeitig vertrauensselig und schadenfroh machen. So dirigieren die Hormone unser Leben – meist, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Wie Hormone wirken

Hormone bringen nicht nur chemisch verschlüsselte Nachrichten von A nach B, sondern werden am Zielort auch selbst aktiv und setzen dort Kettenreaktionen in Gang. Sie entstehen in den Drüsen, die über den ganzen Körper verteilt sind: Adrenalin wird in der Nebenniere produziert, die weiblichen und männlichen Geschlechtshormone entstehen in den Eierstöcken und den Hoden, und Insulin, das den Blutzuckerspiegel reguliert, wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Um ihre Zielzellen zu erreichen, nutzen die Hormone das Verbindungsnetz des Körpers: Über das Blut gelangen sie überall dorthin, wo sie gebraucht werden.

Manche Körperzellen tragen Moleküle auf der Außenseite, die auf bestimmte Hormone wie zugeschnitten sind und sich mit ihnen verbinden können. Sobald die Hormone dort andocken, lösen sie eine ganze Reihe von Reaktionen aus: Bestimmte genetische Informationen werden abgelesen, Stoffwechselprozesse eingeleitet, andere Botenstoffe produziert. Die genauen Vorgänge sind bei jeder Zielzelle anders, doch in einem Punkt gleichen sie sich: Es ist fast immer eine Art Kettenreaktion, die in Gang gesetzt wird.

Die Psyche ist mit dem Hormonprofil verbunden

Wie sie gute Laune machen

Das Glück liegt auf einer Marathonstrecke, auf einem Joggingpfad im Wald, im Fitnessstudio. Beim Sport – und übrigens oft auch beim Singen – schüttet das Gehirn Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin aus. Sie sorgen dafür, dass die Stimmung steigt.

Manchmal setzt sogar eine regelrechte Euphorie ein: Serotonin stimuliert unter anderem Regionen der Großhirnrinde, die für positive Emotionen zuständig sind. Hingegen ist bei einer Depression oft der Serotonin-Spiegel erniedrigt – Wirkstoffe, die den Abbau von Serotonin hemmen, sollen der Krankheit entgegenwirken und gehören zu den gängigsten Medikamenten in ihrer Behandlung. Und auch Dopamin setzt im Gehirn an, am sogenannten mesolimbischen System, das wiederum eng mit einem Belohnungssystem in Verbindung steht. Wer sich verausgabt, hat das Gefühl, er sei belohnt worden. Er freut sich.

Man könnte meinen, wenn Hormone auf die Stimmung wirken, seien sie tatsächlich nichts anderes als Boten, die sich ideal lenken und vorhersagen lassen: Wir entscheiden uns, laufen zu gehen, und die Stimmung steigt. Doch tatsächlich haben wir längst nicht alles unter Kontrolle. So geben 75 Prozent der Frauen an, dass ihr Zyklus ihre Stimmung beeinflusse. Dass es in der zweiten Zyklushälfte häufig zu innerer Anspannung, Reizbarkeit, Streit und gelegentlich sogar zu depressiven Phasen kommt, ist wohl auf einen Mangel der beiden Hormone Östrogen und Gestagen zurückzuführen, die in dieser Zeit in geringerer Konzentration im Blut zirkulieren.

Die Psyche, die Gefühlswelt, ist offenbar symbiotisch mit dem Hormonprofil verbunden: Was wir tun, beeinflusst die Hormone – und die Hormone beeinflussen, was wir tun.

Wie Hormone uns mit Energie versorgen

Zucker ist lebenswichtig – und lebensgefährlich. Zirkuliert zu wenig davon im Blut, können die Körperzellen weniger leisten, was zu Konzentrationsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen kann. Ist der Blutzucker dauerhaft zu hoch, altern die Gefäßwände schneller, in Kombination mit Bluthochdruck kommt es häufig zu Herzinfarkt und Schlaganfall.

Die Hormone Insulin und Glukagon sorgen dafür, dass die Blutzuckerkonzentration austariert wird. Das in der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttete Insulin bewirkt, dass die Zellen Zucker aus dem Blut aufnehmen, es steigt vor allem nach dem Essen an. Glukagon wird ebenfalls in der Bauchspeicheldrüse produziert und sorgt für das genaue Gegenteil: Es erhöht den Blutzuckerspiegel, indem es gespeicherte Zuckerreserven etwa in Fettzellen freisetzt. Erst die beiden Hormone machen im Zusammenspiel den Energiehaushalt des Körpers flexibel und gleichzeitig beständig – und bewahren damit ein lebenswichtiges Gleichgewicht.

Auch die im Blut zirkulierenden Schilddrüsenhormone Trijodthyronin und Thyroxin regulieren zahlreiche Körperfunktionen. Sie sorgen unter anderem dafür, dass die Zellen ihren Umsatz steigern und der Energiestoffwechsel des Körpers angekurbelt wird. Dabei regulieren sie sich selbst: Zirkulieren zu viele Hormone im Blut, wirken sie über eine negative Rückkopplung unter anderem auf die Schilddrüse, sodass weniger von ihnen ins Blut abgegeben werden. Ist ihre Konzentration aber dauerhaft zu hoch, kommt es zu Nervosität und Zittern; ist sie zu niedrig, setzt Müdigkeit und Kraftlosigkeit ein.

Wie sie den Tagesrhythmus prägen

Wann es abends Zeit ist, ins Bett zu gehen, erfährt unser Körper von einem Hormon: Melatonin. Es wird in den Tiefen des Gehirns produziert, in einem winzigen Abschnitt namens Epiphyse. Über mehrere Zwischenstationen erhält die Epiphyse von den Augen Informationen darüber, ob es draußen noch hell ist. Solange dies der Fall ist, wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin unterdrückt. Erst wenn es dunkel wird, schüttet die Epiphyse es vermehrt aus. Über das Blut wird es im Körper verteilt und vermittelt in den Zellen und im Gehirn: Es ist Zeit, schlafen zu gehen. Dann werden wir müde.

Natürlich gibt es verschiedene Ausprägungen dieser Regulation: "Eulen"-Menschen, die abends länger wach und morgens länger müde sind, werden weniger von der Melatonin-Ausschüttung bei Dunkelheit beeinflusst als "Lerchen", die abends schneller müde sind. Dafür kommen die Frühaufsteher beim Morgenlicht und der damit verbundenen zurückgefahrenen Melatonin-Produktion besser aus dem Bett.

Kein Wunder also, dass man dachte, künstlich hergestelltes Melatonin könne als Schlafmittel funktionieren. Doch vielen, die schlecht schlafen, hilft es nicht. Woran das liegt, können die Wissenschaftler bislang nicht sagen.

Ein Grund ist wahrscheinlich, dass sich die Empfindlichkeit gegenüber Melatonin von Individuum zu Individuum stark unterscheidet. Zudem ist Melatonin nicht das einzige Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus reguliert. Serotonin wird vor allem tagsüber ausgeschüttet und gilt deshalb auch als Wachhormon, Testosteron wird besonders in der ersten Tageshälfte ausgeschieden und Cortisol in der zweiten Nachthälfte. Erst das richtige Zusammenspiel all dieser Hormone bestimmt, wann wir uns bettreif fühlen – und ob wir auch gut schlafen.

Wie sie die Liebe bestimmen

Die Welt scheint für einen Moment stillzustehen. Die Augen leuchten, wir strahlen und fühlen uns unbesiegbar, die Gedanken sind einzig bei der großen Liebe. "Diese Aspekte der Verliebtheit stehen nicht unter bewusster Kontrolle", erklärt der Biopsychologe Peter Walschburger. Für manche Begleiterscheinungen der großen Gefühle gibt es ganz unromantische physiologische Erklärungen. So werden beispielsweise das Herzklopfen beim Anblick der geliebten Person und die scheinbar unendliche Kraft, die Verliebte spüren, durch einen steigenden Adrenalin-Spiegel ausgelöst.

Dass sich die Welt von da an häufig nur noch um den Partner dreht, hat ebenfalls hormonelle Gründe: Die Psychologin Donatella Marazziti wies nach, dass bei frisch verliebten Personen der Serotonin-Spiegel im Blut auf ein fast krankhaft niedriges Niveau sinkt, ähnlich wie bei Menschen, die an einer Zwangserkrankung leiden oder besonders eifersüchtig sind. Das bewirkt eine Art Tunnelblick, fanden Forscher heraus: Sosehr man es auch versucht, es ist unmöglich, nicht an den geliebten Menschen zu denken. Ein niedriger Serotonin-Spiegel geht oft mit Nervosität und Traurigkeit einher. Deswegen kann die Euphorie des Verliebtseins blitzschnell der Niedergeschlagenheit und Unsicherheit Platz machen, wenn sich der Partner nicht meldet oder ungewohnt kühl reagiert.

Hingegen weist das Dopamin bei Verliebten eine hohe Konzentration auf, insbesondere im Belohnungszentrum des Vorderhirns. Es reicht schon, ein Foto der geliebten Person zu zeigen, damit Dopamin ausgeschüttet und das Belohnungszentrum aktiviert wird, belegt eine Studie der Anthrpologin Helen Fisher. Dass die so ausgelösten Glücksgefühle an diese spezielle Person gekoppelt sind, ist hingegen auf die Bindungshormone Oxytocin und Vasopressin zurückzuführen.

Vor allem Oxytocin fördert die emotionale Bindung an den Partner. Es wird bei angenehmem Körperkontakt wie Streicheln oder Massagen, beim Küssen und in besonders hohen Dosen während des Orgasmus ausgeschüttet, wirkt angstlösend und senkt die Ausschüttung von Stresshormonen. Die Folge: ein Gefühl der Geborgenheit und eine erhöhte Empathiefähigkeit.

Je höher also die Oxytocin-Konzentration, desto vertrauensseliger der Mensch und desto enger seine Bindungen? Nicht unbedingt. Aktuelle Studien lassen vermuten, dass ein hoher Oxytocin-Spiegel auch antisoziale Auswirkungen haben kann. Eine Arbeit des Niederländers Carsten De Dreu zeigt beispielsweise, dass sich die positiven, vertrauensfördernden Effekte von Oxytocin nur auf bereits bekannte Menschen und Mitglieder der eigenen sozialen Gruppe erstrecken. Fremden, die nicht Teil der eigenen Gruppe sind, begegneten die Probanden mit hoher Konzentration des Hormons hingegen mit mehr Neid, Misstrauen und Schadenfreude – Oxytocin verstärkt somit positive wie auch negative soziale Vorurteile.

Wie sie neue Lebensabschnitte einleiten

Auf dem Weg zum Erwachsenwerden ist die Pubertät eine entscheidende Entwicklungsphase. Startschuss für die turbulenten Jahre ist die Produktion des Proteins Kisspeptin. Es sorgt über mehrere Zwischenschritte dafür, dass die Sexualhormone LH und FSH ausgeschüttet werden. Bei Jungen kurbeln sie die Bildung von Testosteron an, das unter anderem Hoden und Penis wachsen lässt.

Bei Mädchen werden Östrogene gebildet, die Brust beginnt zu wachsen. Neben der Ausbildung der Geschlechtsmerkmale findet in der Pubertät außerdem die letzte große Wachstumsphase statt: Das steht in engem Zusammenhang mit der Ausschüttung der Geschlechtshormone. Bis zu acht Zentimeter im Jahr schießen die Mädchen in die Höhe, bei den Jungen sind es sogar bis zu zehn Zentimeter. Durch die verstärkt vorhandenen Sexualhormone neigen die Jugendlichen aber auch zu impulsiveren und emotionaleren Reaktionen. So kann es in der Phase, in der die Abnabelung von den Eltern oft Konflikte aufwirft, schnell zur viel zitierten Launenhaftigkeit und zu Streitereien kommen.

Einige Jahrzehnte später, meist zwischen 40 und 60, geht die Konzentration der Geschlechtshormone wieder zurück, was sich besonders bei den Frauen bemerkbar macht: In den Wechseljahren, dem Klimakterium, wird die Produktion des Östrogens verringert, bis der Menstruationszyklus mit der Monatsblutung aussetzt – die fruchtbare Phase der Frau ist damit beendet. Diese weitreichende Umstellung ist oft unangenehm: Schweißausbrüche, Libidomangel, Depressionen, Entzündungen und Trockenheit im Scheidenbereich sind keine Seltenheit...

Hormone-Haushalt-Botenstoffe

 
Ich kann unmöglich alle Hormone aufzählen und ihren Einfluß auf unser Verhalten beschreiben. Das ist an dieser Stelle auch gar nicht nötig. Wer sich eingehender darüber informieren will, kann sich unter folgenden Links informieren:
 
 
Je mehr man sich mit diesem Thema befasst, umso mehr erahnt man den ungeheuren Einfluß der Hormone auf unsere Persönlichkeit und Ausprägung, auf unsere Stimmungen und Gefühle, unsere Vorstellungen und Einstellungen und unsere gesamten Verhaltensweisen. Alle Reize und Signale von außen, aber auch von innerhalb unseres Körpers werden mit der Ausschüttung von Hormonen beantwortet, die uns zu entsprechenden Reaktionen treiben. Schon einfache Bewegungen wie Tanzen und Hüpfen werden mit der Ausschüttung von Hormonen und Glücksgefühlen belohnt. Ein Blick auf eine schöne Figur kann ein ganzes Feuerwerk von Hormonen und Gefühlen auslösen. Und ein negativer Gedanke kann zur Ausschüttung von Hormonen führen, die den Serotoninhaushalt durcheinander bringen und uns die ganze Stimmung verderben und uns depressiv und traurig machen.
 
Zusammenfassung:
  • Hormone ändern die Intensität, Qualität und Häufigkeit von Verhaltensweisen.
  • Hormone beeinflussen Verhalten und Verhalten beeinflusst wiederum Hormone.
  • Jedes Hormon beeinflusst verschiedene Gewebe, Organe und Verhaltensweisen.
  • Eine einzelne Verhaltensweise kann von vielen verschiedenen Hormonen beeinflusst werden.
  • Und ebenso kann eine einzelne Verhaltensweise rückkoppelnd viele verschiedene Hormone beeinflussen.
  • Hormonelle Reaktionen können nicht willkürlich ausgelöst werden. (Automatischer Response).

 

Die Steuerungszentrale:

Nervensystem und Hormonsystem sind mittels neuroendokriner Zellen miteinander verbunden. Der Hypothalamus ist Teil des Nervensystems und gleichzeitig oberste Kontrollinstanz über das gesamte Hormonsystem.

Die Hypophyse sitzt direkt unter dem Hypothalamus (wiegt bei 1 Kubikzentimer ca. 1 g) und wird vom Hypothalamus kontrolliert. Sie ist die wichtigste neuroendokrine Schnittstelle.
 

Wikipedia.org/wiki/Hormon

 

Die meisten Hormone werden über die "negative Rückkoppelung" gesteuert. Da entsteht zum Beispiel an einer Stelle im Körper ein erhöhter Bedarf an Cortisol oder Corticosteron für den Glucose-Stoffwechsel und schon wird der Bedarf über die Botenstoffe im Blut und die Neurotransmitter an den Hypothalamus gemeldet, der dann sofort die entsprechenden Hormone an die Hypohyse ausschüttet, damit diese wiederum die entsprechenden Hormone freisetzt, die in der Nebennieren-Rinde die Bildung von Cortisol stimulieren, wobei die erhöhte Konzentration von Cortisol dem Hypothalusmus zurückgemeldet wird, der als Response (Rückkoppelung) darauf die Ausschüttung dieser Hormone an die Hypophyse wieder verringert oder ganz stoppt. Der Hypothalamus ist also immer die Zentrale für alle Steuerungsbefehle, auch wenn der Bedarf über das autonome Nervensystem oder die chemische Konzentration im Blut (z.B. Glucosekonzentration) angemeldet wird.

Wenn wir eine Möglichkeit fänden, diese Steuerungszentrale positiv zu beeinflussen, dann könnten wir alle Steuerungen harmonisieren und die extremen Ausschläge verhindern, die ein extremes Verhalten verursachen. Wir könnten die Balance finden zwischen Depression und exstatischer Freude, zwischen Aggression und Unterwürfigkeit, zwischen manischer Angst und Protz, zwischen sexueller Besessenheit und Frigidität usw. Aber nicht nur Gefühle und Gedanken würden sich beruhigen, sondern auch der ganze Körper würde von dem harmonischen Ausstoß der Hormone profitieren und alle Vorgänge im Körper in Harmonie kommen. Ich glaube, dass es eine solche Möglichkeit gibt.

 

Astralenergetische Steuerungszentrale:

Dafür müssen wir die eigentlichen ursächlichen Auslöser für die Hormonausschüttung finden. Bisher haben wir nämlich nur die körperliche Ebene betrachtet, die - was wir so schnell vergessen - nur virtuell ist. Die eigentlichen Auslöser finden wir immer im Astralenergie-Körper, der unseren virtuellen Körper durch sein Astralenergie-Bewusstsein überhaupt erst entstehen lässt. Deshalb müssen wir die wahren Auslöser auf der Ebene unserer Astralenergie-Körper suchen, die die virtuellen Programme auf der körperlichen Ebene wie Rückkoppelung, Nervenübermittlung und chemische Konzentrationsmessung im Blut erst zum Laufen bringen. Auf der astralenergetischen Ebene wird der energetische Zustand immer durch die Konzentration der Ätheronen bedingt, also der Menge an negativen oder positiven Ätheronen. Diese Konzentration löst vor Ort jegliches Geschehen aus; d.h. alle Prozesse werden auf dieser Ebene in Gang gesetzt. Die energetische Datenübermittlung für jegliche Konzentration im Energiekörper findet im ätherischen Energiekreislauf statt:

 

 

Dieser ätherische Energiekreislauf besteht aus 2 Hauptenergiekanälen: Im Shushumna Kanal in der Wirbelsäule fließen die Energien nach oben zum Hypothalamus und im Konzeptionskanal auf der Bauchseite fließen sie nach unten zum Wurzel-Chakra. In diese Energiekanäle gelangen alle Informationen aus allen Teilen des Energiekörpers und werden zum Hypothalamus hin- und abgeleitet. Der Hypothalamus ist nämlich - energetisch gesehen - eine astralenergetische Steuerungszentrale, die alle Informationen aus dem Energiekörper über die Energiekanäle aufnimmt, verarbeitet, umformt und steuert (vgl: Chakren-Pole). Alle diese vitalen, mentalen und emotionalen Informationen werden an diesem Ort in neuronale und bio-chemische Impulse verwandelt, die an die weiteren Zentren im Körper weitergeleitet werden, wie z.B. in das Limbische System. So entstehen nicht nur alle Gefühle im Körper, sondern auch unsere gesamten Verhaltensweisen. Diese Steuerzentrale ist der Ort, wo die Ladungen der Ätheronen in neuronale Befehle und bio-chemische Botenstoffe übersetzt werden. Es gibt 2 Wege, um auf diese astralenergetische Steuerungszentrale einzuwirken :

1) Man muss den Input von negativen Informationen aus den Energiekanälen verringern. Das geht nur durch die schon beschriebene Transformation der negativen Ätheronen im Energiekörper.

2) Man kann die Steuerungszentrale direkt höheren Energien aussetzen, so dass diese nicht mehr nur auf die empfangenen Informationen reagiert, sondern selbstätig neue Impulse sendet und dazu die entsprechenden Hormone ausschüttet. Diesen Weg möchte ich nunmehr vorstellen:

 

Lichtball in Steuerzentrale schicken:

Wir können - wir zuvor beschrieben - einen Lichtball im LK entstehen lassen und durch folgende Absichterklärung in diese Steuerzentrale schicken: 

Ich SELBST bestimme JETZT:                                                                                                 Ich schicke den neuen Lichtball direkt in meine Steuerzentrale.

Mögliche Bestätigungssätze:

  • Der neue Lichtball arbeitet jetzt in meiner Steuerzentrale.
  • Der neue Lichtball löscht jetzt dort die negativen Informationen.
  • Der neue Lichtball schafft jetzt neue Informationsbefehle zum Wohle des ganzen Körpers.
  • Der neue Lichtball harmonisiert jetzt dort alle Prozesse.

Je länger man diesen Lichtball dort wirken läßt, umso wohltuender für den ganzen Körper und die Psyche. So können Gefühle und Stimmungen harmonisiert und Stress und Depressionen abgebaut werden. Aggressionen und Komplexe können verschwinden sowie alle begleitenden körperlichen Symptome. Dieser entspannte körperliche Zustand gibt uns dann die besten Möglichkeiten, um konzentriert arbeiten und meditieren zu können und die Transformation voranzubringen.

 

Amirdha:

Einen solchen Lichtball können wir auch speziell in die Epiphyse schicken, die nach den Lehren der Siddhas im Zustand der Erleuchtung ein Sekret produziert, das Amirdha, Amrita oder Nektar der Götter genannt wird. Dieses Sekret ist ein süßlicher Nektar und wirkt als das größte Lebenselixier. Der Begriff Amirdha entstammt dem Sanskrit und bedeutet in etwa "Elixier der Unsterblichkeit". Immer wenn ich einen solchen Lichtball in die Epiphyse schicke, schmecke ich diesen süßlichen Nektar. Während das Licht im Hypothalamus die Ausschüttung von wohltuenden Hormonen bewirkt, so regt es in die Epiphyse die Bildung von Substanzen an, die direkt den Zellen zugute kommen. Ob es wirklich den Verfall und Zerfall der Zellen aufhalten kann - wie die Siddhas lehren - kann ich (noch) nicht bestätigen. Ausgeschlossen davon sind natürlich körperliche Defekte, wie fehlende Gliedmaßen oder angeborene Missbildungen. Bisher kann ich nur eines sagen: Nach jeder solcher Meditation fühle ich mich erfrischt und wohl. Wieder setzen wir die Absichtserklärung wie oben ein:

Ich SELBST bestimme JETZT:                                                                                                 Ich schicke den neuen Lichtball direkt in meine Epiphyse.

Mögliche Bestätigungssätze:

  • Der neue Lichtball arbeitet jetzt in meiner Epiphyse.
  • Der neue Lichtball produziert jetzt Amirdha.
  • Der neue Lichtball schüttet jetzt die Amirdha in meinem ganzen Körper aus.
  • Alle Zellen meines Körpers werden jetzt von der Amirdha erneuert.

Diese Meditationen kann man immer wieder zwischendurch machen. Sie benötigen nicht viel Zeitaufwand und haben einen unglaublichen Effekt. 


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