Geistführer

Der Geistführer:

 

Geistführer sind Geistwesen, die uns als virtuelle Wesen geschaffen haben. Sie haben ein besonderes Interesse an jedem ihrer Schöpfungen und überwachen alle ihre Schritte. Sie führen uns zumeist unbemerkt; doch wenn unsere Entwicklung vorangeschritten ist, machen sie sich selbst bemerkbar und nehmen Kontakt zu uns auf. Darüber habe ich schon einiges im Kapitel Geistwesen geschrieben, auf das ich hiermit verweisen möchte, um mich nicht unnötg zu wiederholen (vgl. Geistwesen). In diesem Kapitel soll es darum gehen, wie wir diesen Kontakt herstellen können.

Um den eigenen Geistführer wahrnehmen zu können, muss man sich aus seinem Ego - seinem Astralenergie-Bewusstsein - auskuppeln. Solange die Sinne, Gefühle und Gedanken des Egos aktiv sind, ist das einfach unmöglich. Durch das vorher beschriebene "Geist-Gefühl" können wir auskuppeln und uns mit dem Geistenergie-Bewusstsein verbinden. Wir können dafür auch folgende Absichtserklärung nutzen:

Ich SELBST bestimme JETZT: Ich verbinde mich jetzt mit meinem SELBST!

Mögliche Bestätigungssätze:

  • Ich bin Jetzt mit meinem SELBST verbunden.
  • Ich bin Jetzt mit meinem Dritten Auge verbunden.
  • Ich bin Jetzt mit meinem Geistenergie-Bewusstsein verbunden.

Erst wenn wir wissen, dass wir mit unserem SELBST verbunden sind, was wir u.a. daran erkennen, dass wir das Geist- bzw. Glücks-Gefühl und die Stille spüren, können wir Verbindung zu unserem Geistführer aufnehmen:

Ich SELBST bestimme JETZT: Ich nehme Kontakt auf zu meinem Geistführer.

Mögliche Bestätigungssätze:

  • Ich bin Jetzt mit meinem Geistführer verbunden.
  • Ich spüre Jetzt seine Anwesenheit.
  • Ich höre Jetzt seine Stimme.

Wir brauchen meist nicht lange zu warten. Sobald wir felsenfest erwarten, ihn zu spüren und zu hören, werden wir nie enttäuscht werden. Denn er brennt - wie gesagt - darauf, sich uns mitzuteilen. Das müssen wir uns bewusst machen.

 

Wie kann man sich seinen Geistführer bewusst machen?

Ganz einfach:

Indem man intensiv an ihn denkt und sich seine Gegenwart bewusst macht.
Und indem man "Blickkontakt" zu ihm aufnimmt.

Stell Dir vor, du bist blind und kommst in ein riesengroßes Haus, wo du deinen Freund treffen möchtest. Es ist stockfinster und du kannst nichts sehen und dazu ist auch das Haus noch riesengroß, aber dennoch bist du sicher, dass er da irgendwo ist. Was machst Du? Du suchst ihn und streckst alle deine "Fühler" nach ihm aus, um ihn zu finden. Alle deine Sinne sind darauf gerichtet und konzentriert, eine Wahrnehmung von ihm zu erhaschen. Du rufst ihn, du konzentrierst Dich auf jedes Geräusch, in der Hoffnung vlt. seine Stimme hören zu können. So richtest du dein ganzes Wach-Bewusstsein darauf aus.

Und was passiert?
Wenn er wirklich im Haus ist und dich hört und deine Suche und Anstrengungen mitbekommt, dann wird er sich so bald wie möglich zeigen. Genauso ergeht es uns mit dem Geistführer. Wir müssen uns seine Gegenwart bewusst machen und damit rechnen, dass er unser sehnsüchtiges Verlangen erhören und sich melden wird.


 

Großer Entwicklungsschritt:

Wenn wir unseren Geistführer gefunden haben, markiert dies einen überaus wichtigen Schritt in unserer Entwicklung. Denn dann haben wir endlich jemanden gefunden, den wir in allen Belangen des Lebens - das mögen auch triviale Kleinigkeiten sein - fragen können. Wann immer wir uns auf ihn wie oben geschildert konzentrieren, hören wir eine leise Stimme in uns. Sie ist niemals aufdringlich oder laut; denn er zwingt uns niemals zu etwas. Sein Ziel ist es ja, dass wir ein eigenes Bewusstsein entwickeln, das selbst aus eigener Überzeugung bestimmen kann. Ich kenne nur sehr wenige, die diesen Entwicklungsschritt gemacht und ihren Geistführer gefunden haben. Bis man so weit ist, irrt man noch hin und her und wird von vielen fremden Einflüssen hin- und hergezogen. Man meint zwar, dass man sein Leben selbst bestimmen würde, aber das Gegenteil ist der Fall, wie ich in den ersten Kapiteln dargelegt habe.

Nur der Geistführer kann einem erklären, wie man wirklich transformieren und glücklich leben kann. Nur er kann unsere Knoten im Leben entwirren.

 

Wie kann man unterscheiden?

Wie kann man nur die Stimme des Geistführers von den eigenen Gedanken und Bildern aus dem Astralraum unterscheiden? Welche Gedanken kommen aus meiner Phantasie, meinen Gefühlen oder meinem Verstand? Kurzum aus meinem Astralkörper? Und welche kommen aus dem Geistraum?

Um diese Frage besser beantworten zu können, möchte ich ein kleines Erlebnis schildern, das ich während einer Meditation hatte:

Und zwar sah ich einmal den Geistraum wie eine Energie-Wolke - und zwar als dünne plattenförmige Schicht. Sie erstreckte sich unendlich nach beiden Seiten. Aber es gab keine Ausdehnung nach unten oder oben. Der Geistraum hat also keine Amplituden, also solche Sinus-Kurven, die wellenförmig rauf und runter gehen. Denn dort gibt es keine Bewegung, nur Ruhe. Das ist die Energie im Ur-Zustand, die aber jede schöpferische Möglichkeit der Verwirklichung in sich birgt, die sich aber erst in den astralen Räumen entfaltet. Dort werden aus der flachen Ur-Energie Schwingungen mit Amplituden in unterschiedlichen Höhen und Frequenzen.

Diese Geistenergie besteht aus Bewusstseins-Einheiten. Geistwesen haben keine Gedanken. Gedanken sind ein ungeordnetes Hin und Her, Für und Wider von negativen und positiven Gedanken. Geistwesen haben aber Geist-Ideen, die aus ihren Bewusstseins-Einheiten entstehen. Diese Geist-Ideen pflanzen sich geradlinig fort, bis sie astrale Zustände erreichen. All diese Geist-Ideen kennen nur einen unabänderlichen Zustand: den der glücklichen Harmonie und Stille.

Erst wenn diese Geist-Ideen in den astralen, welligen Energiezustand kommen, werden sie zu diffusen und polaren Gedanken, also ungeordneten Wellen mit hohen unterschiedlichen polaren Gefühls-Ausschlägen.

Im Geistraum herrscht also nur ein einziger Zustand vor, den ich als glückliche Stille bezeichnen möchte. Diesen Zustand gibt es nicht im astralen Zustand. Dort gibt es nur wechselnde Stimmungen und Gefühle und ungeordnete Gedanken ohne die kleinste Unterbrechung - also ungeordnete Wellen mit hohen Ausschlägen. Es ist unmöglich, diese Wellen zu einer Null-Linie zu bringen - also zur totalen Stille und einem einzigen Gefühl - nämlich das des Glücks. Wer schon länger meditiert, der kennt das.

Je länger man in diesem Geist-Gefühl abgekoppelt vom astralen Ego bleiben kann, um so mehr Distanz wird zum körperlichen und astralen Bewusstsein aufgebaut. Es ist zwar noch irgendwo da im Hintergrund, doch bestimmen kann es uns dann nicht mehr.

Je größer diese Distanz wird, um so besser können wir Geist-Ideen und Geistwesen wahrnehmen. Wir erhalten dann Geistesblitze aus diesem Raum der Stille und verstehen und sehen. Wir wissen auf einmal etwas, an das wir gar nicht gedacht haben und wir sehen etwas, was wir uns gar nicht hätten vorstellen können. Diese Geistesblitze kommen in unser Bewusstsein. Alles was wir mit unseren Ohren hören oder mit unseren Augen sehen können, kommt niemals aus dem Geistraum, sondern immer aus dem Astralraum, wie z.B. Stimmen und Wahrsagungen, Erscheinungen und Geister aus dem Jenseits.
 

 

Hilfen zur Unterscheidung:

Sehr hilfreich finde ich es, mit folgenden Fragen zu arbeiten, wenn man in diesen Raum der glücklichen Stille gelangt ist:

  • Wo bin ich jetzt?
  • Wer ist jetzt da?
  • Was soll ich jetzt verstehen oder sehen?
  • Wer ist mein eigener Geistführer?
  • Wo ist jetzt mein GF?
  • Woran kann ich Dich, lieber GF, erkennen?
  • Was willst Du mir Besonderes sagen?
  • Woran soll ich heute arbeiten?
  • Wer ist alles noch bei Dir?
  • Wie sieht meine Umgebung aus?

usw.

Nachdem man eine Frage gestellt hat, sollte man in dieser glücken Stille verweilen, damit sich nicht wieder das Ego mit eigenen Gedanken und Gefühlen melden kann. Denn damit wäre die Energiebrücke zum Geistraum wieder abgebrochen. Deshalb einfach nur abwarten, was an Geistesblitzen aus dem Meer des Geistes heraufleuchtet.

Meine Erfahrung ist, dass ich dann jedes Mal etwas zu hören und zu sehen bekomme. Und ich weiß dann auch 100%ig, dass dieses Wissen nicht aus meinem Verstand und meinen Gefühlen kommt, sondern aus der Stille des unbegrenzten Geistbewusstseins. Und langsam lernt man dann immer besser die Stimme des GF´s kennen und unterscheiden - auch von anderen Geistwesen, die wir dann noch kennenlernen werden.

 

Den GF sehen:

Viele wollen ihren eigenen GF auch sehen können. Doch das ist nicht so wichtig. Und außerdem braucht es sehr lange, bis man dazu die nötige Reinheit hat. Es sind so unvorstellbar viele negative astrale Energien in unserem Bewusstsein tätig, die eine bildliche Dekodierung einfach verhindern. Wenn genügend Ätheronen transformiert sind, dann kommt das Sehen von ganz alleine. Man braucht es also nicht zu erzwingen.   .

Zuerst wird man etwas Helles erkennen können, das immer heller und lichter wird und am Ende sogar farbig. Diese Eindrücke empfangen wir im Dritten Auge, das von der Epiphyse aus einen "Schweif" in Richtung Mittelstirn ausbildet. In diesem "Schweif" wird die Geistenergie dekodiert, so dass wir sie mit unserem Wach-Bewusstsein interpretieren und verstehen können.
 

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