Bewusstseins-Erweiterung

Wie wird man sich der Geistenergien bewusst?

 

Die Kluft:

Es zeigt sich, dass es sehr schwierig ist, seine Gedanken und Gefühle auch nur für kurze Zeit auszuschalten, um in das Geistenergie-Bewusstsein zu gelangen. Warum ist das so?

Weil diese Gedanken und Gefühle Teil unseres Ego´s sind - Teil unserer astralen Persönlichkeit. Zwischen dem Geistenergie-Bewusstsein und dem Astralenergie-Bewusstsein ist eine so tiefe Kluft, dass wir diese mit "normalen" Mitteln nicht überwinden können. Solange man Kräfte einsetzt, die dem eigenen Ego entstammen, also Gedanken, Vorstellungen, Imaginationen oder Töne, solange stärkt man eher dieses Ego. Je mehr man daran denkt, nicht zu denken, umso mehr denkt man. Und auch wenn man sich auf ein Bild, eine Kerze oder einen Laut konzentriert, dann verlässt man den astralen Raum noch immer nicht. Denn dies sind alles Objekte aus eben diesem Raum. Wie kann man dann eine solche Kluft überwinden?

 

Die Lücke finden:

Wenn wir unsere Gedanken und Gefühle genauer beobachten, dann stellen wir fest, dass sie sich wahllos aneinanderreihen. Eine Assoziation folgt der anderen. Aber dazwischen gibt es immer wieder ganz kurze Lücken. Wenn es uns gelänge, diese Lücke zu verlängern, dann würde uns die Loslösung vom Ego eher gelingen. Dann wären wir nämlich nicht mehr mitten drin. Dann bekämen wir einen gewissen Abstand zu diesem Ego und dessen Auswirkungen.

 

Durch die Beobachtung unterscheiden wir zwischen Ego und SELBST:

Im Buddhismus wird man deshalb unterwiesen, seine Gedanken zu beobachten, um auf diese Weise eine Distanz zu den eigenen Gedanken und Gefühlen aufzubauen. Also nicht einzugreifen oder zu bewerten, sondern nur beobachten, was da an Gedanken und Gefühlen hochkommt. Eine Beobachtung setzt immer eine zweite Person voraus: Eine, die beobachtet und eine andere, die agiert und beobachtet wird. Indem man seine Gedanken und Gefühle beobachtet, schaltet man diese zweite Person ein. Diese zweite Person ist unser Geistenergiewesen - unser SELBST. Es beobachtet völlig emotionslos und still, weswegen ich vom "Stillen Beobachter" spreche. Dieser Beobachter wird durch nichts berührt oder aus der Bahn geworfen. Er registriert nur und gibt dann am Ende seinen Kommentar dazu - ohne dabei anzuklagen oder etwas vorzuwerfen. Von diesem "Stillen Beobachter" geht ein tiefer Friede aus, Freiheit und Nichtanhaftung. Dieser "Stille Beobachter" wird von nichts berührt, gefesselt oder gefangen. Er steht über allem.

Wir können lernen, uns in diesen "Stillen Beobachter" hineinzuversetzen und von dieser Warte aus unsere Gedanken und Gefühle beobachten. Wir erkennen dann, dass unsere Gedanken und Gefühle nicht von unserem "Stillen Beobachter" (SELBST) stammen, sondern von irgendeinem anderen in uns, der uns ständig damit bombardiert. Dieser andere ist unser Ego, das aus den astralen Energien genährt wird. Wenn wir zwischen diesen beiden "Personen" unterscheiden können, haben wir wunderbares Instrument, um nervige Gedanken und Gefühle auszuschalten. Wir können uns dann auf die Position unseres "Stillen Beobachters" zurückziehen und Folgendes erklären:

Das bin ich nicht!
Diese Gedanken und Gefühle sind nicht von mir SELBST!
Ich SELBST bin voller Frieden, Freiheit und Glück.
Ich lasse mich nicht mehr von meinem Ego gefangen nehmen.

Dann lernt man, sich nicht länger mit diesen Gedanken und Gefühlen zu identifizieren. Man erkennt, dass diese genau das wollen, was ich SELBST eigentlich gar nicht will. Man erkennt, dass das, was man früher als eigenes Ich empfunden hat, in Wahrheit der größte Feind ist. Und nun fängt ein erbitterter Kampf an. Mal gelingt es einem, sich auf den "Stillen Beobachter" zurückzuziehen, mal wird man von seinem feindlichen Ego überrumpelt. Ich möchte daher noch weitere Wege aufzeigen, die uns helfen können dieses Ego auszuschalten:

 

Das "Glücks-Gefühl":

Wenn wir uns mit dem "Stillen Beobachter" identifiziert haben, haben wir sicherlich ein bestimmtes Gefühl bemerkt. Das ist immer ein Gefühl von Frieden, Freiheit und Glück. Warum dann nicht umgekehrt vorgehen und die Identifikation mit dem "Stillen Beobachter" über die Hervorufung eben dieses Gefühls zuwege bringen?

Probiere mal dich auf dieses "Glücks-Gefühl" zu konzentrieren. Auf das, was du fühlst, wenn du total frei bist von dir selbst, von allen deinen Gedanken und Gefühlen und du richtig glücklich bist - wunschlos glücklich. 

Je länger du dich auf dieses "Glücks-Gefühl" konzentrierst, um so mehr verebben alle anderen Gefühle und Gedanken. Und du bist wieder losgelöst von allem und siehst dich selbst als "Stiller Beobachter" - als Unbeteiligter.

Das kann man üben. Man kann üben, immer länger in diesem "Glücks-Gefühl" zu bleiben und auf diese Weise die Lücke zu verlängern - die Lücke also, in der du dich mit deinem Glücks-SELBST identifizierst und nicht mehr von deinen Gedanken und Gefühlen gestört wirst.

 

Warum ist diese Methode so erfolgreich?

Wir erfahren den Seins- bzw. den Geist-Zustand immer zuerst über ein Gefühl und nicht über unseren Verstand oder Gedanken. Auch unsere innere Stimme ist eher ein gewisses Gefühl als eine klare gedankliche Formulierung. Wir können oft nicht wirklich sagen, warum dieses oder jenes richtig oder falsch ist - aber wir fühlen es. Denn wir erfahren unser SELBST immer zuerst über eine Energie, die wir als Gefühl wahrnehmen. Und dieses Gefühl ist immer ein Glücks-Gefühl, verbunden mit Frieden und Freude. Wenn wir uns auf dieses Glücks-Gefühl konzentrieren, sind wir sofort mit unserem "Stillen Beobachter" (SELBST) verbunden und SPÜREN ihn.

Denn dieses SELBST ist Glück und Frieden. Das SELBST war auch schon vorher die ganze Zeit über da. Aber wir konnten es nicht wahrnehmen, da wir nur mit unserem Ego beschäftigt waren - mit unseren Gedanken, Sorgen, Ängsten, Wünschen, Interessen, Hoffnungen und Sinneseindrücken. Aber nun, da wir uns auf dieses Glücks-Gefühl konzentrieren, können wir SPÜREN, was wir eigentlich sind: Wir sind Glück und Friede und frei. Und zwar in diesem Augenblick. JETZT!

 

Das "Geist-Gefühl:

"Dieses "Glücks-Gefühl" nenne ich das "Geist-Gefühl". Es ist der Zustand, den wir im Geistenergie-Bewusstsein spüren. Man kann also statt "Glücks-Gefühl" auch gleich "Geist-Gefühl" sagen. Und später werden wir auch noch das "Licht-Gefühl" kennenlernen. Dieses "Geist-Gefühl" ist nicht mit den Gefühlen des Ego´s vergleichbar. Dessen Gefühle sind immer schwankend und flüchtig. Das "Geist-Gefühl" aber ist unveränderlich, konstant und dauerhaft. Denn es ist nicht den Schwankungen des polaren Raumes unterworfen. Vgl.: Geist-Gefühl

Ihr werdet sehen, das wirkt sofort. Auch im Trubel. Und man kann es überall anwenden, beim Autofahren, beim Putzen, beim Arbeiten, im Geschäft an der Kasse usw. Je öfter man es einsetzt, um so mehr erleben wir das Glück und den Frieden unseres Geistenergie-Bewusstseins und um so schwächer und kraftloser werden die Kräfte des Ego´s. Diese Methode wirkt natürlich nur, wenn man sich vom eigenen Ego wirklich freimachen will - von allen Gedanken und Gefühlen.

 

Die Energie-Brücke:

Man kann die Kluft auch noch auf andere Weise überwinden, indem man eine Brücke von der anderen Seite her baut. Dieses Brücke ist für mich die Willens- oder Absichtserklärung.

Wie kann eine einfache Erklärung eine solche Brücke sein, dass sie die Kluft zwischen Astralenergie- und Geistenergie-Bewusstsein überwindet?

Diese Brücke besteht nicht aus Worten, sondern aus Bewusstseins-Energie. Anfangs dieser Homepage habe ich erklärt, dass in unserem Körper alle Bewusstseins-Ebenen vorhanden sind. Neben dem Astral-Bewusstseins ist natürlich auch das Geist- und Licht-Bewusstsein. Dieses Geist-Bewusstsein ist unser wahres SELBST - und von diesem SELBST gehen ständig Impulse aus, die wir mehr oder weniger wahrnehmen, je nachdem wie wir darauf achten.

Das, was das SELBST will, ist das, was wir eigentlich wollen.

 

Das ist unser SELBST-Wille. Und diesen SELBST-Willen können wir eigentlich ganz einfach finden. Wir müssen uns nur fragen, was wir eigentlich wollen.

Fragt man die Menschen, "Was willst du eigentlich?", dann kommen Antworten wie:

  • Eigentlich will ich aufhören zu rauchen, trinken ...
  • Eigentlich will ich nicht mehr ärgerlich sein, wütend, jähzornig ...
  • Eigentlich will ich ihm/ihr verzeihen.
  • Eigentlich will ich immer gut sein.
  • Eigentlich will ich immer Liebe geben.
  • Eigentlich will ich glücklich sein.
  • Eigentlich will ich nicht mehr abhängig sein ...

Dieser unser SELBST-Wille geht von unserem Geist-Bewusstsein aus. Und es ist nicht weiter verwunderlich, dass dieser SELBST-Wille immer dem Willen des Ego´s (unser Astralenergie-Bewusstsein) - entgegen steht. Mit diesem SELBST-Willen stellen wir uns jedesmal bewusst gegen den Willen des Ego´s, anstatt uns unbewusst den Willen des Ego´s aufzwängen zu lassen. Diesen bewussten Willen des SELBST´s können wir einsetzen. Er gibt uns unglaubliche Möglichkeiten.

 

Die bewusste Absichtserklärung ist eine Willenserklärung des SELBST´s.
Sie verbindet uns sofort mit unserem Geistenergie-Bewusstsein, 
wenn wir uns bewusst für das entscheiden, was wir eigentlich wollen,
d.i. den Willen unseres SELBST´s.

 

Wenn wir wissen, was unser SELBST will, dann brauchen wir nur noch den entsprechenden Willen unseres SELBST´s als Befehl formulieren. Wir sollten das in der Weise tun, wie das unser SELBST tun würde. Unser SELBST ist gewohnt, dass das geschieht, was es will. Ein Impuls reicht aus. Es ist sich also nicht unsicher oder zweifelt etwa am Erfolg. Es startet keine zaghaften Versuche. Es ist vielmehr völlig überzeugt, dass genau das passiert, was es will und was es als Willen erklärt. Und genau dieselbe Macht des SELBST-Bewusstseins haben wir.

 

Die Willens- oder Absichtserklärung soll folgende Bestandteile enthalten:

  • Feste Überzeugung, dass man ein Geistenergie-Bewusstsein - ein SELBST - hat.

  • Feste Überzeugung, dass man mit dem Geistenergie-Bewusstsein (SELBST) verbunden ist.
  • Feste Überzeugung, dass das passiert, was man als festen Willen erklärt, sofern es der Wille des eigenen SELBST´s ist.

  • Feste Überzeugung, dass man mit seinem SELBST etwas ganz Neues schaffen kann.

  • Befehlsform in der Gegenwart (im Jetzt).

  • Nennung nur eines Ziels und nicht mehrere auf einmal.

  • Keine allgemeinen Begriffe verwenden.

  • Immer das Ziel so präzise wie möglich formulieren.

  • Die Konzentration aufrecht erhalten, damit die Identifikation mit dem Willen des SELBST´s bestehen bleibt.

 

Ein Beispiel:

Ich SELBST bestimme JETZT:
Ich verbinde mein (Wach)-Bewusstsein jetzt mit meinem SELBST!

Mögliche Bestätigungs-Sätze:

  • Ich bin Jetzt mit meinem SELBST verbunden.
  • Ich bin Jetzt mit meinem Dritten Auge verbunden.
  • Ich bin Jetzt mit meinem Geistenergie-Bewusstsein verbunden.

Alle diese Begriffe bedeuten eigentlich dasselbe. Mit der Zeit wird man den ein oder anderen Ausdruck favorisieren, mit dem die Koppelung am leichtesten gelingt. Ich z.B. verwende ausschließlich den Begriff "SELBST", weil er für mich alles beinhaltet. Der Anfangsteil "Ich SELBST bestimme JETZT" sollte aber jedesmal vorangestellt werden. Allein dieser kurze Satz hat schon enorme energetische Wirkung, weil er den Willen des SELBST´s ausdrückt.

Der Bestätigungs-Satz ist auch wichtig, da er die Koppelung erst richtig festmacht. Der 1. Teil bringt uns zum Energie-Ort hin und der 2. Teil macht die Energie-Qualität des Ortes für uns wahrnehmbar, die für uns gerade wichtig ist. Man kann diesen Bestätigungs-Satz also variieren. Denkbare Varianten wären: 

 

  • Ich kann Jetzt mit meinem Dritten Auge wahrnehmen.
  • Ich kann Jetzt die Energie meines SELBST´s wahrnehmen.
  • Ich kann Jetzt Kontakt zu meinem Geistführer aufnehmen.
  • Ich kann Jetzt Kontakt zu anderen Geistwesen bekommen.
  • Ich kann Jetzt das Glück in meinem SELBST wahrnehmen.
  • Ich kann Jetzt die Stärke in meinem SELBST wahrnehmen.
  • Ich kann Jetzt die Unabhängigkeit vom Astralkörper wahrnehmen.
  • Ich kann Jetzt die wohltuende Geistenergie wahrnehmen, die mich erfüllt.
  • usw.

 

 

 

Die bildliche Absichtserklärung:

Man kann die Absichtserklärung auch durch ein Bild oder eine Vorstellung vertiefen. Dabei muss man aber aufpassen, dass man nicht in astrale Bereiche abgleitet. Es gibt meines Wissens nur eine sichere Methode dafür:

Man muss sich immer zuerst auf die Vorstellung eines Lichtballs konzentrieren und dann mit seinem Bewusstsein dort hinein gehen, indem man sagt:

Mein Bewusstsein geht jetzt in diesen Lichtball.
Ich bin jetzt mit meinem Bewusstsein in diesem Lichtball.

Dabei konzentriert man sich auf sein SELBST/Drittes Auge, sein Herz-Chakra oder seinen Lichtkörper.

Alles andere ist gefährlich. Wenn man sich auf materielle Dinge oder Figuren oder Land- schaften konzentriert, ohne vorher in den Lichtball gegangen zu sein, dann ist man mit Sicherheit in astralen Räumen. Wenn man sich z.B. Jesus, Buddha oder Babaji vorstellt ohne im Lichtball zu sein, dann trifft man nur auf astrale Erscheinungen. Ist man mit seinem Bewusstsein innerhalb, dann kann man die echten Geist- oder Lichtkörper von Jesus, Buddha oder Babaji treffen. Und man kann echte Geist- oder Licht-Landschaften und Lichtkörper in allen möglichen Formen sehen.

Durch die bildliche Absichtserklärung kann man dieses Glücks-Gefühl enorm verstärken:
Stelle dir einen Lichtball in deinem Hinterkopf (SELBST/Drittes Auge) oder Herz-Chakra vor, bis du ihn wahrnehmen kannst. Wenn du eine gewisse Wahrnehmung davon hast, dann sage die beiden oben genannten Absichtserklärungen und gehe in diesen Lichtball hinein. Meistens öffnet sich dann ein wunderbarer Raum voller Licht und leuchtender Farben und Ruhe, Frieden und Harmonie. In diesem verweile, solange du kannst, um diese wunderbaren Licht-energien aufzunehmen.
Du wirst jedesmal, wenn du wieder in diesen Raum gehst, weitere neue Lichtausdrücke von Landschaften und Gegenständen vorfinden und schließlich auch Wesen, die zu dir sprechen werden. Bald wirst du dann auch dein eigenes Höheres Selbst entdecken.

 

Die Geistenergien wirken nur, wenn wir NICHTS tun:

Wenn wir unseren SELBST-Willen in dieser Weise ausdrücken, dann sind wir sofort mit unserem Geistenergie-Bewusstsein verbunden - auch wenn wir dies vielleicht nicht sofort fühlen. Es ist absolut wichtig, nicht mit dem eigenen Ego nachhelfen zu wollen - also mit Gefühlen, Gedanken oder Wünschen. Einfach NICHTS weiter tun und nur die Absichtserklärung wirken lassen. Und das ist sehr schwierig für uns. Denn wenn wir nicht sofort eine Reaktion fühlen, dann glauben wir, dass die Absichtserklärung nichts bewirkt hätte. Und dann lassen wir wieder unseren Gedanken und Gefühlen freien Lauf und stören und unterbrechen damit die Geistenergien. Wir müssen lernen, vollkommen unserer Absichtserklärung zu vertrauen, dass sie das bewirkt, was wir bestimmt haben und nicht selbst störend einzugreifen. Dann erst können die Energien des SELBST in uns wirken.

Denn mit dieser Willens-Erklärung bauen wir eine Energiebrücke, über die Geistenergien aus dem Geistenergie-Bewusstsein in unser Wach-Bewusstsein fließen. Diese Brücke dürfen wir nicht durch eigene Aktivität einstürzen lassen. Erst nach einiger Einwirkungszeit dieser Energien können wir dieses Geist-Gefühl voller Glück und Frieden und Stärke erleben. Und dann spüren wir auch eine Einheit und Verbundenheit mit allem und allen. Wir hören und sehen zwar (noch) nichts mit unserem Dritten Auge, doch diese ewige Energie wirkt in uns und lässt uns die Lebensenergie außerhalb des holographischen Astralenergie-Körpers spüren.

 

Glaube an die unglaublichen Fähigkeiten deines SELBST´s.

 

Kribbeln:

Zusätzlich spürt man meist schon ein Kribbeln im Hinterkopf ausgehend von der Stelle, an der die Epiphyse sitzt. Dieses Kribbeln entsteht, wenn in der Zirbeldrüse die Kristalle und Nervenfasern durch die höhere Energie stimuliert werden und Geistenergie einfließen lassen. Dann weiß man, dass die Energien des SELBST´s wirksam sind. 

 

Die Kupplung:

Die Willens- oder Absichtserklärung vergleiche ich gern mit einer Kupplung. Wenn man mit seinem Ego - also mit seinen Gedanken und Gefühlen - verbunden/identifiziert ist, dann ist man an den "Motor" des Astralenergie-Körpers gekoppelt. Alle Drehungen des Motors werden sofort auf das Getriebe - unseren Willen - übertragen. Um das Drehmoment des Motors auf das Getriebe auszuschalten, muss man entkuppeln. Dann läuft der Motor leer. Diese Entkupplung erreichen wir durch die Absichtserklärung oder auch schon durch die Konzentration auf das "Geist-Gefühl". Durch sie werden wir von den Gedanken, Gefühlen, Wünschen und Sorgen des Ego´s abgetrennt und kommen in einen freien Raum. In diesem freien Raum beruhigt sich der "Motor" und läuft nicht mehr auf Hochtouren. Wir werden ruhig, still und gelassen. Dann erst ist es möglich umzuschalten und beispielsweise den Rückwärtsgang einzulegen - also die völlig entgegengesetzte Richtung. Dann erst können wir also die Kupplung an unser SELBST vollziehen - an unser Geistenergie-Bewusstsein - und das tun, was unser SELBST will. Und diese Kupplung überträgt nun ihrerseits die Kräfte des Geistenergie-Bewusstseins und bringt unser "Getriebe" - unseren Selbst-Willen in Fahrt. Und diese Kräfte sind unglaublich! Dann können wir das, was wir vorher nicht tun konnten: Wir können ruhig bleiben und werden nicht mehr von den zwanghaften Vorstellungen und nervigen Gefühlen getrieben, sondern erleben den Abstand zu unserem Ego und ein Glück, das nicht von dieser "Welt" ist.

Wenn wir also in schwierige Situationen kommen und sofort mit unserem Temperament reagieren wollen, ist es erst einmal nötig zu entkuppeln und die Kräfte des Ego´s für kurze Zeit auszuschalten, bis Ruhe eintritt. Dann erst können die Kräfte unseres SELBST´s wieder zu wirken anfangen und wir können Glück und Frieden unseres SELBST´s ausleben.

 

Was (be)hindert Dich?

Vielleicht wirst Du Dich jetzt fragen: Wenn das alles so einfach ist, warum machen das dann nicht viel mehr Menschen?

Weil sie nicht an die Macht ihres Geistenergie-Bewusstseins (SELBST´s) glauben, sondern an ihre Vorstellungen und Gefühle, an das was die anderen sagen, an die Tradition und Überlieferung, also das, was man von Kindesbeinen an gelernt hat. Dazu kommen noch die astralen Belastungen, Blockaden und Überlagerungen, die man in seinen Inkarnationen gesammelt hat. Jeder negative Gedanke und jedes ausgelebte negative Gefühl belastet unseren astralen Energiekörper mit negativer Energie. Je länger man in diesen negativen Energien lebt, um so stärker wird die negativ-astrale Überlagerung, so dass die Geistenergien einfach nicht mehr durchdringen können. Diese negativ-astrale Überlagerung kann so dicht werden, dass wir unser Geistenergie-Bewusstsein (SELBST) überhaupt nicht mehr wahrnehmen können. Dann bestimmen nicht mehr wir SELBST, sondern werden von den astralen Energien und Elementalen bestimmt. Wir sind dann nur noch Marionetten unseres Astralenergie-Körpers und werden zum Spielball astraler Elementale. Der eigene Selbst-Wille wird dann versklavt und ausgeschaltet.

 

Vorherige Reinigung ist notwendig:

Darum muss man, bevor man mit der Absichtserklärung in den Geistraum gehen kann, erst einmal die negativen Energien in den Chakren reinigen und seine Vorstellungen, Überzeug-ungen, Grundeinstellungen, Anschauungen und Glaubens-Grundsätze aufgeben. Je mehr man sich von diesen befreien kann, um so leichteren Zugang bekommt man zu seinem Geistenergie-Bewusstsein (SELBST). Wir fangen darum mit den Chakren an, weil dort die Energien, Emotionen und Vorstellungen, die in unserem astralen Energiekörper gespeichert sind, für uns bewusst werden. Dort ist also unser Wach-Bewusstsein. Denn wiir können erst einmal nur das reinigen, was uns bewusst wird. Das Unbewusste im Energiekörper wird uns erst nach und nach bewusst. Deswegen sind die Meditationen für die Chakren-Reinigung so sehr wichtig.

 

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Stand: Jan. 2017

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