Hologramm

Die Illusion der Materie:

 

4. Wie entsteht die "Realität" aus dem Quanten-Feld?

Immer mehr Quantenphysiker sind überzeugt, dass die Umwandlung der Quantenwellen in Teilchen mit dem Prozess der Entstehung eines Hologramms vergleichbar ist. Einer der Gründe ist, dass die Mathematik, die gebraucht wird, um die Quanten zu beschreiben, dieselbe ist, die auch bei Hologrammen angewandt wird. Auch würde diese Theorie das Paradoxon der Schwarzen Löcher erklären, dass Information niemals verloren geht, obwohl alle Materie vereinnahmt wird. Und es würde erklären, warum der Raum gemäß dem Planck´schen Wirkungsquantum körnig bzw. gepixelt ist. Sehr informativ ist die folgende BBC-Dokumentation vom Januar 2013, die ich sehr empfehlen möchte (Illusion-der-wirklichkeit-zdfneo):

Brian Greene, Prof. für Physik an der Columbia University New York, gilt als Spezialist der Stringtheorie und vertritt die These, dass die Quantenfeldtheorie und die Stringtheorie zwei Seiten einer Medaille sind. In einem holographischen Universum wäre die Quantenfeldtheorie die, welche die Vorgänge am Rand eines Hologramms beschreibt, während die Stringtheorie die Projektion innerhalb des holographischen Raums berechnen kann. Beide Theorien sollen also einander ergänzen. Im folgenden Video stellt er dieses holographische Modell sehr eindrucksvoll vor. Er gibt zwar zu, dass es bis zum heutigen Zeitpunkt noch keine wissenschaftlichen Beweise für seine Existenz gebe, doch ließen alle bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse nur diesen Schluss zu. (Näheres dazu in seinem Buch: "Verborgene Wirklichkeit")

 

 

Wie entsteht ein Hologramm?

Zunächst möchte ich untersuchen, wie Laser-Hologramme entstehen. Denn nur Hologramme, die mittels Laser-Technik gemacht werden, erfüllen diese Bedingungen. Wer sich über die Holographie-Technik eingehender informieren will, dem sei die folgende Seite empfohlen: (Holographie) Ich möchte nur die grundlegenden Prinzipien vorstellen, wie ein Hologramm entsteht.

 

1) Das Interferenzmuster:

Ein Laser-Strahl wird gesplittet, so dass ein Teil durch einen Spiegel in Richtung Objekt abgelenkt wird und der andere Teil über Spiegel und Streulinse direkt auf eine holographische Platte oder Film trifft. Das Lichtbündel beleuchtet das abzubildende Objekt (Objektstrahl) und wird von diesem (wenigstens teilweise) zur Fotoplatte reflektiert, wo es mit dem anderen Lichtbündel (Referenzstrahl) zusammentrifft.

 

Quelle: Holographie

 

 

 

Durch das Zusammentreffen dieser beiden Lichtbündel entsteht auf der Holographischen Platte eine Überlagerung von Referenzwelle und Objektwelle zu einem Interferenzmuster. Ohne Objektwelle würde die Platte gleichmäßig geschwärzt werden. Aber durch die Objektwelle mit ihren verschiedenen Wellenbergen kommt es zu dem Interferenzmuster. Trifft Wellenberg auf Wellenberg, entsteht eine Verstärkung des Lichts. Es wird heller. Trifft ein Wellenberg auf ein Wellental, kommt es zu einer Abschwächung des Lichtes. Es wird dunkler. So entsteht ein Interferenzmuster als mikrofeines Liniensystem aus hellen und dunklen Zonen. In diesem Interferenzmuster sind alle Informationen über das gespeicherte Objekt vorhanden, das Objekt selbst aber noch nicht sichtbar. Nur diffuse Wellen sind zu erkennen. Dieser Teil des Hologramms wird "Master-Hologramm" genannt.

 

 

2) Sichtbarwerden des holographischen Objekts:

Erst wenn man denselben Referenzstrahl (Laser) mit genau demselben Winkel wieder auf die Platte richtet, kommt das Objekt - hier der Apfel - hervor. Denn nur durch den Referenzstrahl werden die mikrofeinen Strukturen (Beugungsgitter) des aufgezeichneten Interferenzmusters (Master-Hologramms) derart abgelenkt und gebeugt, dass die Objektwelle wieder entsteht und somit das Objekt drei-dimensional im Raum sichtbar wird. Mit herkömmlichem Licht ist nichts zu sehen, da damit die Referenzwelle nicht gebeugt werden kann. Das Objekt scheint sich nun außerhalb der Platte zu befinden, ist drei-dimensional und sieht so lebendig und echt aus, dass man direkt in ihn hineinbeißen möchte. Man kann den Apfel drehen und von allen Seiten besehen.

 

 

Das Hologramm erscheint so real und ist doch nichts anderes als ein virtuelles 3D Bild. Könnte unsere "Realität" also auch nichts anderes als eine virtuelle Projektion aus einem anderen Raum sein?

Der Quantenphysiker David Bohm von der Universität in London war einer der ersten, der diese Hypothese wissenschaftlich vorbrachte. Seine These war, dass das Gehirn die Informationen auf die gleiche Weise speichert, wie Informationen in einem Hologramm gespeichert werden. Er fand heraus, daß die gleiche mathematische Berechnung - genannt Fouriertransformation - die zur Berechnung von Hologrammen benutzt wird, auch im menschlichen Gehirn zum Einsatz kommt, um Informationen über Sinneseindrücke (sehen, hören, tasten) zu verarbeiten. Bohm entwickelte dieses holographische Realitätsmodell weiter durch die Zusammenarbeit mit Dr. Karl Pribram, einem Neurowissenschaftler der Universität von Stanford. Pribam untersuchte, wie Erinnerungen im Gehirn gespeichert werden. Jeder Prozess, der uns eine Wahrnehmung von Außen über die Sinne vermittelt, laufe ebenfalls in 2 Schritten ab: Im 1. Schritt entsteht nur wirres Wellenmuster und im 2. Schritt entsteht ein virtuelles 3D Bild über Dinge im außen, die dort gar nicht existieren. Dr. Karl Pribam fand heraus, dass Erinnerungen nicht in Neuronen gespeichert werden, sondern in einem Wirrwarr von Nervenimpulsen in Wellenform, die das ganze Gehirn durchziehen. Erinnerungen würden nicht an einem bestimmten Ort im Gehirn gespeichert werden, sondern jeder Teil des Gehirns beinhalte alle Erinnerungen in kleinsten Impuls-Bruckstücken. Der Neurologe Richard Restak vertritt dieselbe Ansicht. Trotz der überwältigenden Belege dafür, dass alle Fähigkeiten des Menschen holistisch über das ganze Gehirn verteilt sind, hielten die meisten Forscher an der Vorstellung fest, dass man Funktionen auf die gleiche Weise im Gehirn lokalisieren kann, wie Ortschaften auf einer Landkarte. Er glaubt, dass die holistische Speicherung gegenwärtig das exakteste Modell der Hirnforschung darstellt.

Diese vielfältigen kreuz-und-quer-Wellen entsprechen der Hologramm Platte. Alle energe- tischen Impulse, die von außen über die Sinne im Gehirn aufgenommen werden, lassen im ersten Schritt ein Wellenmuster wie bei einer Holographischen Platte entstehen, die im 2. Schritt mit denselben quanten-mathematischen Berechnungen ein 3D-Bild erzeugen wie das bei einem Hologramm der Fall ist. Das sollten wir uns genauer anschauen.

 

Wie dekodieren unsere Sinne die materielle Realität?

Schauen wir uns zunächst den Sehvorgang an: Wir können einen Gegenstand nur sehen, wenn genügend Licht auf diesen Gegenstand fällt. Licht besteht aus elektro-magnetischen Schwingungen – also Photonen (Elementarteilchen). Wir dürfen aber nicht vergessen, dass diese Photonen erst in dem Augenblick zu Elementarteilchen werden, in dem sie beobachtet werden. Ohne Beobachtung sind sie nur Teile der Quanten-Suppe ohne eine erkennbare Funktion. Beobachtete Photonen sind masselose elektro-magnetische Energien, die mit konstanter Licht-Geschwindigkeit fliegen. Wenn diese Photonen auf die Netzhaut treffen, so werden die Elektronen in den Zellen der Netzhaut verändert. Und zwar sorgen die Photonen dafür, dass sich die Spins (Drehbewegungen) der Elektronen verändern und damit auf eine höhere oder niedrigere Position bzw. Schale wechseln. Dadurch werden die Elektronen-Bindungsbrücken verändert und somit die Eigenschaften der Atome und nachfolgend der Moleküle, der Proteine und der Sehzellen, so dass die elektrischen Impulse über ein Wirrwarr von Neuronenbahnen bis zum Sehzentrum ganz hinten im hinteren Teil des Gehirns, im Cortex, weitergeleitet werden. Dort wird dieses Wirrwarr von elektrischen Wellen im 2. Schritt als Bild dekodiert. Wenn wir das Gehirn „öffnen“ könnten, würden wir aber kein Bild sehen, sondern nur elektrische Impulse in vollkommener Dunkelheit. Daher müssen wir uns fragen, wer oder was diese Dekodierung vornimmt bzw. wer oder was der eingesetzte Laser ist, der das 3D Bild zustandebringt. Ich möchte dies an einem Beispiel verdeutlichen:

Wenn wir z.B. einen Baum sehen, dann gibt es da in Wirklichkeit keinen Baum weit und breit, sondern nur eine Vielfalt von Wellen:

 

(U. Warnke: Teleakademie 18. Dez. 2011- Literatur: Ulrich Warnke: Quantenphilosophie. 2011)


 

Wie entsteht aus diesen elektrischen Impulsen ein Bild?

Es muss also etwas da sein, dass diese elektrischen Impulse - dieses Wellen-Wirrwarr - dekodieren kann. Das ist unser Bewusstsein - und wie wir später besser verstehen lernen - unser Astralbewusstsein. Die Bild-Bedeutung entsteht erst dann, wenn Wellen durch ein Bewusstsein beobachtet werden und Teichen-Charakter erhalten. Dieses Bewusstsein interpretiert alle diese Impulse und erzeugt ein Bild von einem Baum. Man könnte entgegenhalten, dass dieser Baum auch eine Wirkung auf uns hat, wenn wir ihn nicht beobachten. Zum Beispiel wenn er in einem Sturm auf unser Haus fällt. Wir müssen also den Baum nicht die ganze Zeit über beobachten, damit er für uns als Baum mit Masse und Gewicht Bedeutung hat. Liegt das vielleicht an der oben erwähnten Dekohärenz im makroskopischen Raum, in dem die Quanteneffekte nicht mehr auftreten können? Oder liegt das vielleicht an unserer Bewusstseinsstruktur, die alle Teilchenkräfte für unsere Sinne erlebbar und oft auch schmerzlich erfahrbar werden lässt?

Ohne vorgreifen zu wollen, möchte ich schon jetzt darauf hinweisen, dass der Bewusstseinsraum, in dem wir leben, nämlich der Astralraum, eine Besonderheit hat, die ich später genauer vorstellen möchte. Alles was in diesem Bewusstseinsraum passiert, wird von den Bewusstseinsträgern - also den astralen Seelen - "beobachtet" und dekodiert. Unser Unterbewusstsein, i.e. Astralbewusstsein, schläft nicht. Es ist immerzu präsent und in Funktion und lässt die Wellen in der Weise kollabieren, wie sie dem spezifischen Bewusstsein entsprechen. Aber außerhalb dieses Astralraumes werden dieselben Wellen von anderen Bewusstseins-Wesen wieder ganz anders interpretiert. Dazu später mehr.

An dieser Stelle möchte ich auch auf die Homepage von Adnan Oktar hinweisen, der die Vorgänge sensorischer Reizübermittlung recht anschaulich beschreibt:(Geheimnisdermaterie)
 
Alle sensorischen Reize treten in das Gehirn als ein Strom elektro-magnetischer Impulse ein, die dann als elektrische Impulse im Gehirn vom Bewusstsein verarbeitet werden.


 

(http://www.geheimnisdermaterie.com/1b.html)


Außerhalb unseres Ohres gibt es keine wirklichen Töne, sondern nur Wellen, die im Augenblick des Hörens von unserem Bewusstsein in Töne übersetzt werden. Im Gehirn herrscht aber absolute Stille.

Auch Gerüche entstehen nur durch die Interpretation unseres Bewusstseins, das die elektrischen Impulse, die über Aroma-Träger ausgelöst werden, entsprechend interpretiert. Im Gehirn selbst gibt es keinen Geruch.

Genauso ist es mit dem Geschmack: Die Veränderungen der Elektronen verursachen unterschiedliche chemische Reaktionen bei den Rezeptoren auf der Zunge und wandeln diese in elektro-chemische Impulse um, die im Gehirn vom Bewusstsein als Geschmack interpretiert werden.

Auch der Tastsinn entsteht im Gehirn: Wieder werden im „beobachteten Augenblick“ Elektronen verändert und bedingen elektrische Impulse in den Sinnesnerven, die vom Bewusstsein im Gehirn entsprechend interpretiert werden. Wir ertasten eigentlich nur Schwingungskonstruktionen mit unvorstellbar großen Leerräumen.

Was den Tastsinn angeht, so tritt, wenn wir mit unseren Fingern auf einen Tisch pressen, dabei ein störender elektrischer Einfluss auf die Elektronen und Protonen der Fingerspitzen auf, der gemäß der modernen Physik aufgrund der Nähe der Elektronen und Protonen der Tischoberfläche hervorgerufen wird. Wenn die gleiche Störung in unseren Fingerspitzen auf andere Weise verursacht würde, müssten wir dasselbe Gefühl haben, obwohl da kein Tisch wäre.“
(Bertrand Russell, ABC of Relativity, George Allen and Unwin, London, 1964)

 

Künstliche bzw. virtuelle Wirklichkeit:

Heute können wir mithilfe von mechanischen Simulatoren und speziellen Handschuhen dieselben Tastempfindungen auch ohne Gegenstände auslösen. Die moderne Technologie ist in der Lage, "reale" 3-dimensionale Bilder auch ohne Materie und Außenwelt in unserem Gehirn zu schaffen. Mittels Datenhelm mit integriertem Bildschirm und Datenhandschuh für das Tastempfinden können die entsprechenden elektrischen Impulse in den Gehirn-Arealen ausgelöst werden, so dass die gleichen Empfindungen, Hör- und Seheindrücke erreicht werden, die man ansonsten z.B. an einem Wasserfall, auf einem Gipfel oder mitten im tobenden Sturm auf Deck eines Schiffes hätte. Alle Sinneseindrücke können auf diese Weise erfahrbar und erlebbar gemacht werden. Diese Technik wird heute u.a. für das Pilotentraining im Flugzeug-Simulator oder bei Medizinern für virtuelle Operationen in virtuellen Operationssälen angewendet.

 

 

Psychische Beeinflussung:

In der Hypnose z.B. können dieselben elektrischen Impulse auch durch Suggestion ausgelöst werden. Wenn dem Probanden suggeriert wird, er befände sich in einer Sauna, beginnt er extrem zu schwitzen. Wenn ein heißer Gegenstand suggeriert wird, entsteht eine Brandblase. Wenn ein Schnitt im Arm suggeriert wird, fängt der Arm an zu bluten. Jede Sinnes-Empfindung und jedes Gefühl wie z.B. Angst, Schrecken, Freude und Ruhe ist so herstellbar.

 

 

These:

Außerhalb unseres Gehirns gibt es nur Energiewellen (Quanten), die in einem leeren Raum - dem Quantenmeer - driften. Nur durch das entsprechende Bewusstsein - in unserem Falle das Astralbewusstsein - bekommen die Wellen virtuellen Teilchen-Charakter und werden zu einer Illusion von Materie in Form von Hologrammen geformt.

 


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Neufassung: Jan. 2015

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